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Schwede Markus Larsson beendet Karriere

Schwede Markus Larsson beendet Karriere

Schwede Markus Larsson beendet Karriere

Karlstad – Vor vielen, vielen Jahren – Skihistoriker notieren den 23. November 1999, bestritt der schwedische Skirennläufer Markus Larsson sein erstes Weltcuprennen. 17 Jahre später beendete der nordeuropäische Slalomspezialist seine lange Karriere.

Der Schwede erzählt, dass er sich zu Dank verpflichtet fühlt, weil er die Gelegenheit hatte, für viele Jahre auf professionellem Niveau zu fahren. Er blickt zurück auf 17 Jahren, in denen er erfolgreich war und auch viele Höhepunkte erlebte. Der Mann aus Karlstad ist mit 206 Weltcuprennen, sechs WM- und vier Olympiateilnahmen einer der ganz Großen im Drei-Kronen-Team.

Larsson bedankte sich bei allen, die ihn unterstützt haben. Im Laufe der Jahre waren dies nicht nur viele Fans, sondern auch seine Freunde und seine Familie, aber auch die Sponsoren. Er wird laut eigenen Angaben für immer dankbar sein.

Drei Medaillen bei der Junioren-WM, zwei Medaillen bei den Teambewerben, einmal „Blech“ bei der WM und zwei Top-7-Ränge bei den Olympischen Spielen. Seine Bilanz kann sich sehen lassen. Und besonders erinnern wir uns an den Heimsieg in Åre im Winter 2005/06 oder den Erfolg in Alta Badia, als er im roten Trikot des Disziplinenführenden auf der Gran Risa zum Sieg fuhr.

Alpindirektor Eliasson streut dem Routinier Rosen und erzählt, dass Larsson viel für den schwedischen alpinen Skirennsport getan hat. Überdies sei er durch seine bescheidene Art ein großes Vorbild und eine Inspiration für junge Menschen. Auch ist der einstige Skirennläufer ein Idol für Eliasson.

Die Erfolge von Larsson bedeuten, dass er in die Reihe der exklusiven Gruppe von sieben Läufern in Schweden gefahren ist, die zwei oder mehr Torläufe im Weltcup für sich entschieden haben. Was der 37-Jährige nun vorhat, bleibt abzuwarten. Er will sich die Zeit nehmen, auf den Körper zu hören und sich einmal zu erholen. Dann überlegt er, was er tun will. Auf jeden Fall warten spannende Aufgaben und neue Herausforderungen auf ihn.

Bleibt das Schlusswort von Eliasson: Im Namen des schwedischen Teams dankte er ihm für alle Aktivitäten und wünschte ihm alles Gute und viel Glück für die Zukunft. Die Verantwortlichen hoffen, dass er auch in Zukunft auf den Skipisten unterwegs sein wird.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.skidor.com

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