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Schweizer Nachwuchschef Reto Schläppi: Ich möchte die Jugend für den Skirennsport begeistern!

© Swiss-Ski / Reto Schläppi

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Ski alpin: Eine erste Bilanz von Reto Schläppi, Chef Nachwuchs U16

Anfangs April 2012 übernahm Reto Schläppi die neu geschaffene Stelle als Nachwuchschef U16. Der 42-jährige Meiringer arbeitet bereits seit Sommer 2000 bei Swiss-Ski. Zunächst amtete er als Juniorentrainer, 2006 stieg er als Trainer in den Weltcup auf. In der Saison 2010/11 übernahm er die Aufgabe als Gruppentrainer und baute die neu gegründete Techniker-Weltcupgruppe auf.

Die neue Stelle für den Bereich U16 wurde geschaffen, um den gestiegenen Bedürfnissen im JO-Alter auf regionaler Stufe gerecht zu werden. Reto Schläppi kümmert sich in als Nachwuchschef U16 hauptsächlich um eine Verbesserung der Koordination unter allen Partnern und ist zudem zuständig für die sportliche Betreuung und Zertifizierung der RLZ.

Wir haben Reto Schläppi in einem Interview etwas auf den Zahn gefühlt:

1.    Reto, du bist seit dem Frühling Chef Nachwuchs U16. Hast du dich gut eingelebt in deiner neuen Funktion?

Ja, ich habe mich gut in meine neue Funktion eingelebt. Nachdem ich mir in der ersten Zeit einen Überblick verschafft habe, bin ich jetzt an der Umsetzung erster Aufgaben und Projekte.

2.    Was sind deine Hauptaufgaben?

Als Chef Nachwuchs U16 bin ich für den gesamten Jugendbereich zuständig. Dies betrifft alle Fahrer bis 16 Jahre und jünger. Zu meinen Hauptaufgaben gehören die Koordination der Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit den Regionalverbänden, die Betreuung der RLZ sowie die Unterstützung der Skiclubs in der Nachwuchsarbeit. Ich bin verantwortlich für die nationalen und internationalen Jugendrennen und weitere Projekte im Nachwuchsbereich.

3.    Welches sind deine Ziele als Chef Nachwuchs U16?

Zum einen liegt mir viel daran, mit guter Nachwuchsarbeit die Jugend für den Skirennsport zu begeistern, damit sie möglichst lange ihre Ziele und Träume im Skirennsport verwirklichen können. Ein weiteres Ziel ist es, die Jugendlichen so gut auszubilden, dass sich auch weiterhin Schweizer Skifahrer in der Weltspitze etablieren können.

4.    Kannst Du nach rund einem halben Jahr als Chef Nachwuchs U16 bereits eine erste Bilanz ziehen?

Dazu ist es noch fast zu früh. Ich bin immer noch dabei, zahlreiche Gespräche zu führen und Kontakte aufzunehmen, um mir ein umfassendes Bild der Ist-Situation bilden zu können.

5.    Welches sind die grössten Herausforderungen in deinem neuen Job?

Eine der grössten Herausforderungen ist es sicher, die verschiedene Ansichten und Interessen möglichst sachlich und zielgerichtet unter einen Hut zu bringen.

6.    Wie verläuft die Entwicklung der RLZ, welche von aktuell elf auf rund 20 ausgebaut werden sollen?

Die RLZ reichen momentan ihre aktuellen Unterlagen ein. Diese werden von uns geprüft und anschliessend beginnen wir mit den Besuchen vor Ort.

7.    Wo besteht aktuell der grösste Handlungsbedarf?

Ein Fokus liegt aktuell sicher darin, dass man die Wettkämpfe durch sinnvolle Geländewahl und Kurssetzung so gestaltet, dass sich die technisch guten Skifahrer besser hervorheben können. 

8.    Gibt es bereits einen typischen Tagesablauf für Dich und wie schaut dieser aus? Wie wird das im Winter sein?

Das kann man so nicht pauschalisieren. Es gibt Tage im Büro und Tage, an denen ich von früh bis spät in der ganzen Schweiz für Meetings unterwegs bin.

9.    Was liegt dir an deinem Job besonders am Herzen?

Dass ich meine Begeisterung für den Skirennsport auf Trainer, Funktionäre und die Jugendlichen übertragen kann.

10.    Wie waren die ersten Reaktionen auf das Projekt „Der schnelle Schwung“, das Swiss-Ski kürzlich lanciert hat, um in den technischen Disziplinen den Anschluss an die Weltspitze wiederzufinden?

Im Grossen und Ganzen sehr positiv. Es gibt ein grosses Interesse der Skiclubs, sich an diesem Projekt zu beteiligen.

11.    Wird es noch weitere solche Projekte wie „Der schnelle Schwung“ geben?

Es gehört zu meinen Aufgaben, auch in Zukunft weitere Projekte zu entwickeln.

12.    Du bist schon sehr lange als Trainer tätig und hast auch den Vergleich mit anderen Ländern. Wo steht der Schweizer Nachwuchs (Jugend-Alter) international?

Da ich in den letzten sechs Jahren auf Stufe Weltcup tätig gewesen bin, ist es für mich im Bezug auf den Nachwuchs momentan noch schwierig zu sagen, wo die Schweiz im internationalen Vergleich wirklich steht.

13.     Warum sind Nachwuchsserien wie der Ochsner Sport Jugend Cup wichtig für junge Athletinnen und Athleten im Jugend-Alter?

Ab einem gewissen Alter ist es wichtig, dass sich die besten Skirennfahrer auf nationaler Ebene messen können. Mit dem Ochsner Sport Jugend Cup haben wir eine nationale Rennserie, bei welcher sich die guten Nachwuchsfahrer mit Gleichaltrigen messen und sich die Besten dabei für internationale Jugendrennen empfehlen können. Hinzu kommt, dass die Rennen des Ochsner Sport Jugend Cup dank der finanziellen Unterstützung der organisierenden Skiclubs durch den Titelsponsor Ochsner Sport auf einem qualitativ hervorragendem Niveau durchgeführt können.

Autor: dfh

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