11 Mai 2020

Schweizer Ski Weltcup Veranstalter würden auch Geister-Rennen in Kauf nehmen

Schweizer Ski Weltcup Veranstalter würden auch Geister-Rennen in Kauf nehmen
Schweizer Ski Weltcup Veranstalter würden auch Geister-Rennen in Kauf nehmen

Bern – Auch wenn sich niemand dieses Szenario im kommenden Ski Winter vorstellen möchte, wäre die Austragung von Geister-Rennen in der Schweiz denkbar. Der liechtensteinische Skirennläufer Marco Büchel hat – wir berichteten – für die neue Saison ein düsteres Bild gezeichnet. Doch wie denken die Vertreter der Organisationsteams der eidgenössischen Weltcup Rennen darüber?

Hugo Steinegger (Crans-Montana) gibt an, dass, wie angeführt, Geister-Rennen möglich wären. Auf diese Weise zeigt man seine Flexibilität und die Stärke der Organisation. Martin Berthod (St. Moritz) ist der gleichen Meinung. Doch er gibt zu bedenken, dass es sicherlich nicht leicht wäre, das Ambiente und das ganze Drumherum rüberzubringen.

Christian Haueter (Adelboden) will seinen Zweckoptimismus nicht verlieren. In der Geschichte des Ski Weltcups hat man immer in die Trickkiste gegriffen und im Zweifelsfall kreative Lösungen aus dem Ärmel gezaubert. Urs Näpflin (Wengen) sind die Fans nicht so bedeutsam. Das Entscheidende und vielleicht auch Essentielle ist seiner Meinung nach die Fernsehübertragung.

Wie es weitergehen wird, weiß zum gegenwärtigen Zeitpunkt niemand. Man kann sich auf den Extremfall einstellen. Doch man muss auch auf eine finanzielle Unterstützung „von außen“ hoffen. Denn sollten die Schlachtenbummler in die Zielräumen der Skirennen in der Schweiz ausbleiben, fehlt knapp die Hälfte der kalkulierten Einnahmen. Und das wäre eigentlich alles andere als gut.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: srf.ch

Verwandte Artikel:

Stefan Luitz freut sich über die Geburt von Stammhalter Leano (Foto: © Stefan Luitz / Facebook)
Stefan Luitz freut sich über die Geburt von Stammhalter Leano (Foto: © Stefan Luitz / Facebook)

Bolsterlang – Der deutsche Ski Weltcup Rennläufer Stefan Luitz wird das Jahr 2021 nicht so schnell vergessen. Der 29-Jährige gewann im Rahmen der Ski-WM in Cortina d’Ampezzo mit dem DSV-Team im Mannschaftsbewerb die Bronzemedaille, nachdem die Schweiz im kleinen Finale bezwungen wurde. In der warmen Jahreszeit gab er bekannt, dass er von Rossignol zu Head… Stefan Luitz freut sich über die Geburt von Stammhalter Leano weiterlesen

Felix Neureuther wäre für einen Olympiaboykott zu haben
Felix Neureuther wäre für einen Olympiaboykott zu haben

Garmisch-Partenkirchen – Der ehemalige DSV-Athlet Felix Neureuther ist ein kritischer Zeitgenosse. Für ihn bleibt die Vergabe der Olympischen Winterspiele nach Peking ein Rätsel. China, mit seinen Eingriffen in die Natur und der ungelösten Menschenrechtsfrage, hätte für den 37-Jährigen keine Vergabe erhalten. Für Neureuther, der im Slalom und Riesentorlauf erfolgreich war, sollte etwa der Deutsche Olympische… Felix Neureuther wäre für einen Olympiaboykott zu haben weiterlesen

Corinne Suter präsentiert sich „tierisch gut“
Corinne Suter präsentiert sich „tierisch gut“

Schwyz – Es ist wohl jedem bekannt, dass die Schweizerin Corinne Suter für den Skirennsport brennt. Aber auch die Tiere und der Tierschutz liegen ihr am Herzen. Die Ski Weltcup Rennläuferin hat 2.000 Euro gewonnen, als sie von der Zeitung „Blick“ zur Schweizer Sportlerin des Jahres 2020 gekürt wurde. Die Swiss-Ski-Dame spendete das Preisgeld zu… Corinne Suter präsentiert sich „tierisch gut“ weiterlesen

Lara Della Mea ist bereit für ihr Comeback (Foto: © Archivo FISI/Giovanni Auletta/Pentaphoto)
Lara Della Mea ist bereit für ihr Comeback (Foto: © Archivo FISI/Giovanni Auletta/Pentaphoto)

Saas Fee/Hintertux – Von morgen bis zum 24. September arbeiten die Mädels von Devid Salvadori auf dem Gletscher von Saas Fee. Die azurblauen C-Kader-Athletinnen sind auf dem Hintertuxer Gletscher im Zillertal im Einsatz. Lara Della Mea, die sich beim WM-Team Event in Cortina d‘Ampezzo schwer verletzte und eine lange Phase der Rehabilitation durchwanderte, ist bereit… Lara Della Mea ist bereit für ihr Comeback weiterlesen

Werner Heel schlüpft in einem Film über Franz Klammer in die Rolle von Widersacher Bernhard Russi
Werner Heel schlüpft in einem Film über Franz Klammer in die Rolle von Widersacher Bernhard Russi

St. Vigil in Enneberg – Ohne Zweifel ist Franz Klammer eine Skilegende, fast schon ein Mythos der 1970er-/1980er-Jahre. Der Kärntner war der Kaiser schlechthin. 25 Siege, 41 Top-3-Platzierungen und fünf Kristallkugeln sprechen mehr als nur Bände. In der Saison 1974/75 stand er, erst 21-Jährig, in neun Rennen achtmal auf der obersten Stufe des Podests. Val… Werner Heel schlüpft in einem Film über Franz Klammer in die Rolle von Widersacher Bernhard Russi weiterlesen

Banner TV-Sport.de