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Schweizer Skiverband nimmt Stellung zur Krise der Herren

Schweizer Cheftrainer Osi Inglin

Schweizer Cheftrainer Osi Inglin

Zürich/Ittigen – Der Schweizer Skiverband in der Krise. Besonders die Herren scheinen keinerlei gute Ergebnisse einzufahren. Das Onlineportal der Zeitung „Blick“ versucht dem Dilemma ein bisschen auf den Grund zu gehen. Urs Lehmann, gegenwärtig Swiss-Ski-Präsident, Leistungsportchef Dierk Beisel und Männercoach Osi Inglin versuchen Licht ins Dunkel zu bringen.

Die Saisonvorbereitung war keinesfalls optimal, gibt Inglin zu. So wurden einige Trainingslager abgeblasen und die Fahrer waren teils angeschlagen. Auch hat der ehemalige Gesamtweltcupsieger Carlo Janka die Materialreform noch nicht ganz verdaut. Schritt für Schritt tastet sich der Athlet heran und alle sind der positiven Hoffnung, dass es auch ihm gelingt.

Lehmann hofft auf die mentale Kraft eines jeden Einzelnen, dass er mit einem guten Ergebnis sich und seine Kollegen aus der Krise fährt. Erst drei Athleten haben die Norm für Schladming geschafft. Doch aufgeben tut man bloß einen Brief. Bis 30. Jänner stehen noch ein paar Rennen an. Nach den Rennen in Kitzbühel wird der WM-Kader bekanntgegeben. Und alle sind sich klar, dass die eidgenössischen Athleten in diesem Winter keineswegs zu den großen Favoriten auf Edelmetall zählen.

Der Fokus wird auf die Heim-WM 2017 in St. Moritz gelegt. In den schnellen Disziplinen möchte man wieder an frühere, bessere Zeiten anknüpfen. Überdies sei die Schweiz in einigen Sachen ein Entwicklungsland, denke man beispielsweise an die nicht disponiblen Trainingsmöglichkeiten unter Flutlicht, so Inglin weiter.

Der Optimismus eint das Trio Inglin, Lehmann und Beisel. Optimismus braucht auch der Schweizer Fan, wenn es um gute Platzierungen der eigenen Athleten in Wengen am Lauberhorn oder am Chuenisbärgli in Adelboden geht.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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