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Schweizer Traum vom Nationen-Cup nimmt Formen an

Mannschafts-Olympiasieger und Weltmeister Schweiz will jetzt auch noch den Nationencup.

Mannschafts-Olympiasieger und Weltmeister Schweiz will jetzt auch noch den Nationencup.

Wer hat in den letzten Jahren schon auf die Nationen-Wertung geachtet. Wenn doch einmal jemand in die Wertungsliste in die Hand nahm, sah er 30 Jahre lang immer nur ein Team ganz oben stehen. Österreich beherrschte die Konkurrenz nach Belieben, und eigentlich schaute man nur noch, wie hoch am Ende der Saison der Vorsprung vor den nachfolgenden Nationen war.

In diesem Jahr ist die Nationen-Wertung wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Seit dem letzten Wochenende hat Swiss-Ski den Vorsprung gegenüber Ski Austria auf 497 Punkte ausgebaut. Der Traum vom Gewinn der Nationen-Wertung nimmt immer mehr Gestalt an.

Während man bei den Eidgenossen nicht nur träumen, sondern Rennen für Rennen fleißig Punkte sammeln will, schlägt ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel Alarm. Der 78-jährige Tiroler wusste bereits nach dem Rücktritt von Marcel Hirscher, das Österreich das Schutzschild für die Nationenwertung in dieser Saison fehlen wird. Trotzdem ist sich Schröcksnadel sicher, dass er gemeinsam mit dem ÖSV-Team nach dem Ski Weltcup Finale in Cortina d’Ampezzo, den Pokal wieder mit nach Österreich nimmt.

Zunächst geht jedoch der Kampf um wichtige Weltcuppunkte weiter. So wollen Beat Feuz, bei den Speed-Rennen in Saalbach-Hinterglemm und Wendy Holdener bei den Technik-Events in Kranjska Gora ihren Vorsprung weiter ausbauen, um nach dem letzten Rennen im WM-Ort von 2021 den Nationen-Cup in Händen zu halten.

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