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Schweizerin Mirena Küng: „Ziel ist es, konstant in die Weltcuppunkte zu fahren.“

© Gerwig Löffelholz / Mirena Küng

© Gerwig Löffelholz / Mirena Küng

Jeweils im Frühling finden die Swiss-Ski Kaderselektionen statt. Mit guten Leistungen und Ergebnissen können sich junge Athletinnen und Athleten dabei für ein Swiss-Ski Kader empfehlen. Immer wieder kommt es vor, dass dem einen oder anderen Talent der Sprung über eine ganze Kaderstufe hinweg gelingt – so geschehen mit Mirena Küng, die bislang keinem Swiss-Ski Kader angehörte und direkt ins A-Kader katapultiert wurde, oder auch Thomas Tumler und Fernando Schmed, denen der Aufstieg vom NLZ Ost ins B-Kader von Swiss-Ski gelang.

In der Zwischenzeit hatten die drei Nachwuchsathleten bereits Gelegenheit, Kader-Luft zu schnuppern und mit gestandenen, weltcuperprobten Athleten wie Dominique Gisin, Beat Feuz oder Tobias Grünenfelder zu trainieren. Wir haben die drei Kaderneuzugänge zu ihren ersten Erfahrungen in einem Swiss-Ski Kader befragt. Den Auftakt macht Mirena Küng:

1.    Wie sah deine bisherige Vorbereitung in diesem Sommer aus?

Im Mai verbrachte ich zwei Skitrainings im Kaunertal in Österreich. Danach gings für eine Woche ins Kondilager nach Mallorca. Weitere Trainingswochen fanden in Magglingen und auf dem Kerenzerberg statt. Grundsätzlich besteht die Vorbereitung aus Kondi-Zusammenzügen sowie individuellem Training zuhause. Dabei liegt das Schwergewicht auf dem Kraft- und Ausdauertraining, den koordinativen Fähigkeiten und dem Gleichgewicht.

2.    Was steht im Juli auf dem Programm?

Nach einem Kondi-Block in Magglingen und selbständigem Konditraining zuhause stehen im Juli ein Konditionstest sowie das erste Skitraining in Zermatt auf dem Programm. Am 28. Juli schliesslich fliegen wir nach Ushuaia (Argentinien), wo ein mehrwöchiges intensives Schneetraining auf uns wartet.

© Gerwig Löffelholz / Mirena Küng

© Gerwig Löffelholz / Mirena Küng

3.    Was ist der grösste Unterschied im Vergleich zu der Zeit, als du noch gar keinen Kaderstatus hattest?

Ein grosser Unterschied sind sicher der finanzielle Aspekt sowie die ganze Organisation. Zudem trainiere ich nun regelmässig mit einer Gruppe. Früher, also als ich noch in keinem Swiss-Ski Kader war, trainierte ich entweder selbständig oder mit dem Regionalverband OSNK, also dem Oberengadiner Skinachwuchskader. Ausserdem musste ich immer alles selber organisieren, Trainingsmöglichkeiten, Übernachtungen, Anreisen, und und und. Jetzt übernimmt das alles der Trainer resp. Swiss-Ski.

4.    Konntest du bereits etwas vom Knowhow der weltcuperfahrenen Athleten wie beispielsweise Dominique Gisin profitieren?

Auf jeden Fall, und zwar von der ganzen Speedmannschaft. Es ist wirklich ein riesen Vorteil, wenn man mit den Besten der Welt trainieren kann, ich kann wahnsinnig viel von Dominique, Fabienne, Fränzi, Marianne, Martina und Nadja abschauen und lernen.

5.    Was sind deine Ziele für den kommenden Winter, und wie schaut es längerfristig aus?

Ein Ziel ist es, konstant in die Weltcuppunkte zu fahren. Und natürlich gesund zu bleiben. Längerfristig möchte ich an einer alpinen Ski WM und schliesslich an Olympischen Winterspielen Medaillen gewinnen.

6.    Was ist das Faszinierende an deinem Beruf?

Mit dem Skifahren habe ich mein grösstes Hobby zum Beruf machen können. Das Faszinierende daran sind das Naturlerlebnis, das Gefühl von Freiheit, die Geschwindigkeit, die Herausforderungen, denen man sich am Berg stellen muss, das Reisen und überhaupt die ganze Abwechslung, die der Beruf eines Skirennfahrers mit sich bringt.

7.    Und was ist dabei weniger cool?

Weniger cool ist natürlich die Verletzungsgefahr, die unser Beruf mit sich bringt. Aber ich versuche, sowenig wie möglich daran zu denken.

8.    Welches sind deine Lieblingsdisziplinen und warum?

Meine Lieblingsdisziplin ist die Abfahrt. Ich mag dabei die Geschwindigkeit, die Sprünge, und dass es jeweils vor den Rennen zwei Trainings auf der Rennstrecke gibt.

9.  Wie verbringst du deine Freizeit?

In meiner Freizeit spiele ich Musik, treffe mich mit Kollegen. Auch in meiner Freizeit ist Sport ein grosses Thema. Zudem verbringe ich viel Zeit in der freien Natur.

Kurzbiografie Mirena Küng

Steiler Aufstieg für die 22jährige Mirena Küng: Anlässlich der Kaderselektionen Ski alpin wurde die bis anhin keinem Kader angehörende Nachwuchsathletin direkt ins A-Kader berufen. Empfohlen hatte sie sich mit ihren guten Ergebnissen in der Weltcupsaison 2011/12. Ihr Debüt im Weltcup gab die Speedspezialistin anfangs März 2011 in Tarvisio. Die ersten Weltcuppunkte gewann sie am 4. Dezember 2011 in Lake Louise, wo sie im Super-G den 29. Platz belegte. Ihr bestes Resultat gelang ihr am Heimweltcup in St. Moritz (Rang 23). In der vergangenen Saison schaffte es die gebürtige Appenzellerin bei zwölf Weltcupstarts insgesamt dreimal in die Punkteränge. An der Elite-SM in Veysonnaz fuhr sie in der Abfahrt auf Rang 2. Mirena Küng spielt in ihrer Freizeit Appenzeller Volksmusik und tritt sporadisch mit ihren Geschwistern in der Formation «Geschwister Küng» auf.

Weitere Informationen zu Mirena Küng unter http://web.swiss-ski.biz/steckbriefe/3252.pdf  

Quelle: www.Swiss-Ski.ch 
Autor: dfh

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