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Schwerer Sturz von Hanna Schnarf überschattet Training in Copper Mountain

© Archivio FISI /  Schwerer Sturz von Hanna Schnarf überschattet Training in Copper Mountain

© Archivio FISI / Schwerer Sturz von Hanna Schnarf überschattet Training in Copper Mountain

Copper Mountain – Die WM-Saison 2018/19 ist für die Südtiroler Skirennläuferin Hanna Schnarf schneller zu Ende als ihr lieb ist. Am gestrigen Dienstag bestritt die Pustererin gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen ein Riesentorlauf-Training in Copper Mountain, ehe die Verletzungshexe grausam zuschlug. Die azurblauen Athletinnen bereiten sich gerade in Übersee auf ihre Nordamerika-Tour vor.

Die 34-Jährige kam denkbar unglücklich zu Sturz und blieb am eisigen Streckenrand schwer verletzt liegen. Die amtierende Südtiroler Sportlerin des Jahres wurde umgehend ins Hospital nach Vail gebracht, wo die Schwere der Verletzung diagnostiziert wurde. Schnarf brach sich das Schien- und Wadenbein. Nach einer mehrstündigen Operation liegt sie noch einige Zeit zur Beobachtung im Krankenhaus in Vail. Dann geht’s zurück nach Hause.

Der WM-Winter 2018/19 ist somit vorbei. Auf die Südtirolerin, die in ihrer Laufbahn 189 Skiweltcup-Einsätze bestritt und zweimal Zweite bei einem Skiweltcup-Rennen wurde, wartet eine mehrmonatige Pause mit viel Erholung, Muße und Reha. Da sie mit 34 Lenzen nicht mehr die Allerjüngste der im Ski Weltcup fahrenden Damen ist, ist ein abruptes Ende ihrer sportlichen Laufbahn auch nicht ausgeschlossen.

Wir von skiweltcup.tv wünschen Hanna Schnarf aus Olang auf alle Fälle alles erdenklich Gute auf dem Weg zurück. Auf alle Fälle vermissen wir jetzt schon das fröhlichste und charismatischste Lächeln im Damen-Weltcup. Ein zweites ist auf die Schnelle nicht auszumachen. Mögen die Zeilen der Südtirolerin Mut und Hoffnung, aber auch Zuversicht geben, trotz der schweren Verletzung positiv in die Zukunft zu blicken.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sportnews.bz

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