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Sebastian Arzt im Skiweltcup.TV-Interview: „In Österreich gehörst du erst nach einem Abfahrtssieg zur Elite!“

Sebastian Arzt im Skiweltcup.TV-Interview: „In Österreich gehörst du erst nach einem Abfahrtssieg zur Elite!“ (Foto: Sebastian Arzt)

Sebastian Arzt im Skiweltcup.TV-Interview: „In Österreich gehörst du erst nach einem Abfahrtssieg zur Elite!“ (Fotos: Sebastian Arzt)

Bad Gastein – Auch heute stellen wir im Rahmen eines Interviews einen jungen österreichischen Nachwuchsathleten vor. Der am 5. August 1991 geborene Skirennläufer Sebastian Arzt wurde im Frühling dieses Jahres österreichischer Abfahrtsmeister.

Der ÖSV-Athlet will in der bevorstehenden Saison gut fahren und spricht über den letzten Winter, die Stimmung in der Mannschaft und über die Trainings, die ein Europacupathlet abspult.

skiweltcup.TV: „Sebastian, du bist ein junger ÖSV-Skirennläufer, der im Europacup recht gute Ergebnisse erzielt. Kannst du dich auf diesem Wege ein bisschen näher vorstellen, indem du über deine Erfolge, deine Paradedisziplinen, deine Skiphilosophie und vieles mehr berichtest?“

Sebastian Arzt: „Schon als kleiner Junge wurde recht schnell klar, dass Skifahren eine große Rolle in meinem Leben spielen wird. Anstatt in den Kindergarten zu gehen fuhr ich lieber den ganzen Tag vor der Skischule meines Stiefvaters Ski, anfangs nur in tiefster Abfahrtsposition und natürlich sehr nahe der Falllinie. Nach der Volksschule besuchte ich die Skihauptschule Bad Gastein und danach die Skihandelsschule in Schladming.

Nach Abschluss meiner schulischen Ausbildung konzentrierte ich mich voll und ganz auf den Skisport und wurde diesbezüglich vom Salzburger Landesskiverband und meinem Stiefvater sportlich wie finanziell bestens unterstützt.

Meine große Leidenschaft sind die Speeddisziplinen; darum freut es mich besonders, die letzte Saison 2015/16 mit dem Gewinn des österreichischen Meistertitels beendet zu haben. Dieser Erfolg hat mir die erstmalige Aufnahme in den ÖSV-Kader ermöglicht.“

Foto: Sebastian Arzt / privat

Foto: Sebastian Arzt / privat

skiweltcup.TV: „Wenn du einen kleinen Blick in die abgelaufene Saison 2015/16 wagst, wie schaut dein Resümee aus, und was sind die Hoffnungen und Lehren, die du im Hinblick auf den neuen, bevorstehenden Wintern ziehst?“

Sebastian Arzt: „In der letzten Saison ist mir die Umsetzung meiner guten Trainingsleistungen im Rennen zu selten gelungen; dies gilt es, zu verbessern. Die letze Saison hat mich als Sportler sehr wachsen lassen und mental stark gemacht. Du kannst im Skisport nichts erzwingen, und auch wenn einmal ein Rennen in die Hose geht, am nächsten Tag starten alle wieder bei null.“

skiweltcup.TV: „Wie gesagt, fährst du derzeit auf kontinentaler Ebene. Ist eigentlich das Trainingspensum im Vergleich zu einem Weltcupathleten anders, oder durchläufst du mehr oder weniger die gleichen Einheiten, in denen Einsatz, Ausdauer und viel positive Energie gefragt sind?“

Sebastian Arzt: „Ich würde sagen, die Jungs im Europacup absolvieren ein höheres Pensum in Bezug auf das Skifahren. Ein Spitzenathlet aus dem Weltcup braucht nicht mehr diese Intensität, um auf sein Top-Level zu kommen. Was den konditionellen Bereich betrifft, werden die Ansprüche immer höher, je weiter es im ‚Ranking‘ nach oben geht, denn eine Europacupabfahrt ist kaum mit einer im Weltcup zu vergleichen.“

skiweltcup.TV: „Was kannst du uns über die Stimmung innerhalb des Europacup-Teams sagen? Mit wem kommst du gut aus, und was machst du mit deinen Kollegen, wenn es einmal nicht um Training und Rennen geht? Kannst du dir auch so manchen Spaß abseits der Piste vorstellen?“

Sebastian Arzt: „Die Stimmung ist richtig gut! Anfangs hatte ich geringfügig Bedenken, da es in diesem Jahr zu organisatorischen Umgruppierungen von ‚Technikern‘ und ‚Speedlern‘ kam. Aber wir können alle voneinander lernen, und bis jetzt kann ich dieser Zusammenkunft nur Positives abgewinnen.

Am meisten Zeit verbringe ich mit meinem Zimmerkollegen Slav (Slaven Dujakovic, Anm. d. Red.). Gemeinsam versuchen wir uns zu pushen, aber auch abseits des Trainings wird es nicht langweilig.“

skiweltcup.TV: „Wenn der junge Skirennläufer Sebastian Arzt Journalist wäre, welchen Titel würde er gerne am Ende der neuen Saison 2016/17 am liebsten über sich schreiben und warum?“

Sebastian Arzt: „Sebastian Arzt, Europacup-Gesamtsieger in der Abfahrt, bereit für den Weltcup!

In Österreich gehörst du erst zum elitären Kreis der Skisportler, wenn du einmal einen Sieg in der Königsdisziplin eingefahren hast.“

Bericht und Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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