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Sieg für Tina Maze beim Riesenslalom der Damen im schwedischen Åre

Sieg für Tina Maze beim Riesenslalom der Damen im schwedischen Åre

Sieg für Tina Maze beim Riesenslalom der Damen im schwedischen Åre

Åre – Am heutigen Freitag wurde im hohen Norden Europas, genauer gesagt in Åre, der dritte Damen-Riesentorlauf der Saison 2014/15 ausgetragen. Dabei hatte die Slowenin Tina Maze in einer Zeit von 2.23,84 Minuten die Nase vorne. Sie sagte lachend: „Ich hatte einen Kaffee nach dem Jetlag. Es war wirklich schwierig zu fahren nach dem Jetlag. Ich hatte eigentlich schon gedacht, dass ich bei dem Fehler draußen bin. Ich wollte danach riskieren, aber nicht zu viel. Es ist immer schwierig, da die richtige Balance zu finden.“

Zweite wurde zur Freude der zahlreichen nordeuropäischen Schlachtenbummler die Schwedin Sara Hector, die mit der Nummer 25 ins Rennen ging und mit einem Rückstand von zwei Zehntelsekunden auf Maze zum ersten Mal auf ein Weltcuppodium kletterte. Platz drei ging an die ÖSV-Athletin Eva-Maria Brem (+0,28), die bei Halbzeit noch in Front lag und trotz der 14. Laufzeit im Finale ihre fantastische Serie an sehr guten Positionen um ein weiteres Mal verlängerte. Die rot-weiß-rote Ski-Dame meinte: „Um ehrlich zu sein war ich nach dem ersten Lauf extrem überrascht, dass ich geführt habe – der Lauf war einfach so schnell. Daher bin ich im Nachhinein stolz, auch bei so einem schnellen Lauf am Podium zu stehen.“

Offizieller FIS ENDSTAND – Riesenslalom der Damen in Are

Hinter der Tirolerin klassierten sich zwei Italienerinnen. Federica Brignone (+0,31) und Nadia Fanchini (+0,35) waren gut unterwegs und schrammten als Vierte bzw. Fünfte knapp am Treppchen vorbei. Auch die routinierte Österreicherin Anna Fenninger (+0,37) hatte als Sechste Blickkontakt zum Podium. Die 25-jährige Sölden-Siegerin resümierte: „Ich habe gewusst, dass man herunten den Schwung mitnehmen muss. Ich hab es probiert, aber es ist mir scheinbar nicht so gelungen. Es ist wie den letzten Jahren, dass ich zu Beginn brauche, um meinen Renn-Rhythmus zu finden. Aber das Gefühl ist besser als in den letzten Jahren.“

Siebte wurde Hausherrin Jessica Lindell-Vikarby (+0,41), die nach dem ersten Lauf noch auf Platz drei lag und am Ende etwas an Zeit einbüßte und daher zurückfiel. Hinter der Skirennläuferin des Drei-Kronen-Teams klassierte sich die Französin Anémone Marmottan (+0,89) auf Rang acht. Die Top-10 wurden von Hectors Teamgefährtin Maria Pietilä-Holmner (+1,18) und der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+1,36) abgerundet. Kathrin Zettel (+1,40) aus Niederösterreich und Michaela Kirchgasser (+1,67) aus Salzburg kamen dieses Mal nicht unter die besten Zehn und landeten am Ende auf den Rängen elf bzw. zwölf.

Zettel, die letzthin durch einen kuriosen Trainingssturz ungewollt für Furore sorgte, sagte: „Es ist da fast eine Wissenschaft, hier schnell zu sein. Ich habe versucht, den Ski früher auf die Kante zu bringen und mehr zu ziehen. Teilweise ist das gelungen, aber teilweise war ich wieder zu direkt dran. Es sind sehr viele Übergänge, der Schnee ist auch interessant zu fahren.“

Teamkollegin Kirchgasser meinte: „Der erste Durchgang war skifahrerisch nicht schlecht, es war einfach ein bisserl zu früh dran. Da fährt man immer wieder leicht bergauf, da kassiert man. Ich weiß, dass ich schnell fahren kann. Ich brauch das niemanden beweisen, ich muss es nur runterbringen.“

Tina Weirather (+2,24) aus Liechtenstein, im ersten Durchgang mit knapp neun Zehntelsekunden Rückstand auf Brem auf Rang neun liegend, verpatzte den zweiten Durchgang und beendete ihre Fahrt auf Position 16. Die Eigenossinnen Dominique Gisin (+2,67) und Lara Gut (+2,69) waren fast gleich schnell unterwegs und fanden sich auf den Plätzen 20 und 21 des Schlussklassements wieder. Teamkollegin Wendy Holdener (+3,25) kam auf Rang 25 und den vorletzten Platz. Letzte wurde Simona Hösl (+11,05) aus Deutschland, die mit einem Kapitalfehler im Finaldurchgang sämtliche Möglichkeiten verspielte, vom 27. Rang zur Halbzeit nach vorne zu kommen.

Im zweiten Durchgang sahen u.a. die ÖSV-Damen Andrea Fischbacher und Lizz Görgl, aber auch die Deutsche Viktoria Rebensburg nicht das Ziel. Großes Pech hatte die Kanadierin Marie-Michéle Gagnon, die sich aller Voraussicht nach an der Schulter verletzt hat. Wir wünschen ihr auf jeden Fall eine baldige Genesung und dass sie bald wieder in das Renngeschehen eingreifen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die heutige Siegerin Tina Maze aus Slowenien ihre Allrounderqualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat und bereits in drei verschiedenen Disziplinen ganz oben stand. So siegte sie auch beim Slalom in Levi und bei der ersten von zwei Abfahrten in Lake Louise. Darüber hinaus zeigte die junge Schwedin Sara Hector, dass ihr Wechsel von den Speeddisziplinen schon erste Früchte trägt. Die Serie von Eva-Maria Brem aus Österreich wird schon langsam unheimlich. Aber das ist eine andere Geschichte. Der nächste Riesentorlauf der Damen, der vierte in dieser Saison, wird am 28. Dezember auf dem Semmering ausgetragen.

Offizieller FIS ENDSTAND – Riesenslalom der Damen in Are

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

 

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