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Silvano Varettoni gewinnt Super G im Sarntal / Reinswald

© ski.sarntal.com / Silvano Varettoni gewinnt Super G im Sarntal / Reinswald

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Am Freitag ist die Sarner Europacup-Woche in Reinswald mit dem Super-G zu Ende gegangen. Nach zwei österreichischen Siegen hat sich zum Abschluss ein Athlet der italienischen Nationalmannschaft durchgesetzt. Silvano Varettoni feierte seinen ersten Europacup-Sieg überhaupt.

Vier Mal ist Silvano Varettoni in Reinswald schon in die Top-Ten gefahren. Zu einem Podiumsplatz im Sarntal hat es für den 27-Jährigen aus Pieve di Cadore aber noch nie gereicht. Überhaupt ist Varettoni im Europacup erst einmal auf das Stockerl gefahren, doch das ist bereits fünf Jahre her. Im Februar 2007 wurde er Zweiter im französischen Tignes. Doch am heutigen Freitag war alles anders. Mit einer beherzten Fahrt stellte Varettoni in 1.37,79 Minuten auf der eisigen „Plankenhorn“-Piste Bestzeit auf und ließ die starke Konkurrenz hinter sich.

„Ich habe mich 2008 schwer verletzt, war dann ein Jahr überhaupt weg vom Skizirkus. Heute bin ich aber zurückgekommen. Eigentlich wollte ich meine Karriere nach dieser Saison beenden, doch dieser Sieg gibt mir sehr viel Auftrieb“, verriet Sieger Varettoni, der auf dem sehr anspruchsvollen Kurs einen Traumlauf erwischte. „Im Ziel hatte ich eigentlich nicht das Gefühl, dass ich so schnell gefahren bin. Aber der relativ große Abstand zu den anderen sagt etwas anderes aus“, strahlte der überglückliche Gewinner.

Dass man in Reinswald auch mit einer hohen Startnummer ein Top-Ergebnis erzielen kann, das bewies der Deutsche Thomas Dressen. Das 18-jährige Nachwuchstalent aus Mittenwald wurde in 1.38,22 Minuten mit der Startnummer 58 noch Zweiter. „Das war meine beste Super-G-Fahrt überhaupt. Vielleicht hatte ich mit dem Wind ein bisschen Glück, doch das allein reicht nicht, um ganz vorne zu sein“, so Dressen.

Eine perfekte Reinswald-Woche ging hingegen für Frederic Berthold aus Österreich zu Ende, der im Super-G Dritter wurde (1.38,45). Am Donnerstag hatte der 20-jährige Vorarlberger die Super-Kombi gewonnen, am Mittwoch war er zum ersten Mal überhaupt im Europacup auf das Podium gestiegen, als er in der Abfahrt Zweiter wurde. „Besser hätte diese Woche für mich nicht enden können. Ich hoffe, dass mich mein Vater nun vielleicht auch im Weltcup wieder starten lässt. Aber das müssen wir noch besprechen“, so Berthold.

Eine herbe Schlappe mussten die Südtiroler Rennläufer hinnehmen. Nach Platz drei von Hagen Patscheider in der Super-Kombi am Donnerstag, schaffte im Super-G keiner der heimischen Athleten ein Spitzenresultat. Nur der Wipptaler Aaron Hofer auf Rang 22 holte ein paar Europacup-Punkte. Super-G-Weltmeister Patrick Staudacher (Pflersch) schied etwa ebenso aus, wie Hagen Patscheider (Graun).

Neben vielen Medienvertretern waren heute auch der Präsident des Weltcup-Komitees Erich Demetz, Rainer Senoner (Technischer Direktor Saslong) und Sepp Messner (ehemaliger FIS-Renndirektor) unter den Zuschauern, die bei eisigen Temperaturen die Rennen im Zielraum verfolgten. Die Reinswalder Europacup-Woche 2012 ist nach drei Rennen Geschichte.

Quelle:  www.Sportnews.bz

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