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Sind die Weltcup-Rennen in Garmisch 2017 in Gefahr?

Sind die Weltcup-Rennen in Garmisch 2017 in Gefahr?

Sind die Weltcup-Rennen in Garmisch 2017 in Gefahr?

München – Das Münchner Landgericht hat entschieden. Das Weltcup-Organisationskomitee der Kandahar-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen darf 2017 die bei den Fans gewohnte Zuschauertribüne nicht aufbauen. Ein Landwirt, auf dessen Grund ein Drittel der Stahlkonstruktion steht,  hat geklagt, dass im Anschluss an der Skirennen die Wiesenfläche keineswegs mehr zu gebrauchen war.

Alle Versuche der Beilegung des Streits, wie beispielsweise das Angebot einer wertvolleren Tauschfläche, scheiterten vorab. Die angebotene Fläche wäre sogar 140.000 Euro mehr wert gewesen.

Das Münchner Landgericht hat dem Weltcup-Organisationskomitee die Nutzung der Wiese bis zum 31.03.2017 verboten. Auch die Gerichtskosten, die sich aus dem Streitwert von 20.000 Euro errechnen, gehen zu Lasten des OK. Es kann sein, dass das Urteil eine noch größere Folge mit sich bringen kann. Denn selbst, wenn es noch nicht rechtskräftig ist, kann man ohne Tribünen keine Weltcuprennen ausrichten.

Der Chef der Organisationskommitees Peter Fischer wartet nun die Urteilsbegründung ab und wird dann gemeinsam mit Anwalt Peter Samstag eine Berufung prüfen. Fischer erklärte gegenüber der Abendzeitung München: „Wir haben einen Plan B. Aber ein Plan B ist ein Plan B.“

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.br.de, www.az.de

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