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SKI WM 2011: Christof Innerhofer ist Super G Weltmeister 2011

Der neue Super G Weltmeister 2011 heißt Christof Innerhofer aus Italien. Der Südtiroler sicherte sich die Goldmedaille in einer Zeit von 1:38.31 vor dem Österreicher Hannes Reichelt (+ 0.60) und dem Kroaten Ivica Kostelic (+ 0.72). 

Christof Innerhofer: „Ich kann’s überhaupt nicht glauben. Letzte Saison war so ein Seuchenjahr. Aber in dieser Saison bin ich immer besser in Form gekommen. Heute hab ich mir gesagt: Volle Kanne riskieren, so ein Rennen kommt nur alle zwei Jahre. Ich hab Bode Miller gesehen, der hat auch voll riskiert. Ich hab mir gedacht: So muss ich heute auch fahren.“ 

Hannes Reichelt: „Die Verhältnisse sind eigentlich überhaupt nicht meines. Ich bin runtergekommen und hab mir gedacht: Jetzt bist einen gescheiten Blödsinn zusammen gefahren. Daher war ich von meiner Zeit schon sehr überrascht. Ich hab’s noch überhaupt nicht realisiert, wahrscheinlich check ich’s noch nicht gescheit. Die Emotionen werden wohl erst kommen, wenn ich am Podium oben stehe.“ 

Ivica Kostelic: „Im Weltcup achtet man immer auf die Punkte und gute Ergebnisse. Bei Weltmeisterschaften geht es nur um die Medaillen – das habe ich heute probiert und geschafft. Es ist heute brutal schwer. Ich hab es im Ziel nicht gezeigt, aber ich bin fast auf allen Vieren ins Materialzelt gekrochen. Schon vor dem Freien Fall war ich müde. Im Super G habe ich mit der Medaille nicht wirklich gerechnet.“ 

Titelverteidiger Didier Cuche (+ 1.02) musste sich vor dem Österreicher Benjamin Raich (+ 1.34) mit Rang 4 begnügen. 

Benjamin Raich: „Der fünfte Rang macht mich natürlich nicht glücklich, aber ich muss damit leben. Das Ziel war natürlich das Podium. Ich hab mein Bestes gegeben, es ist sich aber nicht ausgegangen. Daher muss man, auch wenn’s schwer fällt, damit leben.“ 

Das starke Mannschaftsergebnis des ÖSV wurde mit Rang 6 von Romed Baumann (+ 1.48), der sich vor dem Schweizer Carlo Janka (+ 1.72) und  dem Südtiroler Werner Heel (+ 1.82) klassierte, unterstrichen. 

Romed Baumann: „Auf fehlerlos hat es weit gefehlt. Aber ich glaube, dass hier keiner fehlerlos bleibt. Man hat ein beschissenes Gefühl schon vom Start weg. Ich hab zwei Mal den Ski nicht richtig laufen lassen können. Das war wohl zu viel.“ 

Die Top 10 komplettierten der Südtiroler Peter Fill (+ 2.03) und der Franzose Adrien Theaux (+ 2.13) auf den Plätzen 9 und 10. 

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