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SKI WM 2015: Jean-Baptiste Grange aus Frankreich holt Gold im WM-Slalom

Jean-Baptiste Grange aus Frankreich holt Gold im WM-Slalom

Jean-Baptiste Grange aus Frankreich holt Gold im WM-Slalom

Beaver Creek – Der Franzose Jean-Baptiste Grange ist Slalom-Weltmeister 2015. Der 30-jährige Athlet der Equipe Tricolore benötigte für seine zweite Goldmedaille nach 2011 eine Zeit von 1.57,47 Minuten. Grange, der seit vier Jahren nicht mehr gewonnen hatte, sagte im Interview: „Wie das gegangen ist, weiß ich nicht. Es ist unglaublich für mich. Ich habe mir nie gedacht, dass ich bereit wäre, dieses Rennen zu gewinnen. Ich habe die letzten Wochen hart gearbeitet. Aber oft ist es so bei einer WM oder Olympia. Am Start war ich entspannt – ich wusste nicht, ob das ein gutes Gefühl ist. Ich bin so gefahren, wie ich mit meinem Ski fahren muss. Dass sie alle zurückgefallen sind, konnte ich gar nicht glauben – es ist ein großes Geschenk.“

Zweiter wurde der Deutsche Fritz Dopfer (+0,35), der seinen Teamkollegen Felix Neureuther um zwei Zehntelsekunden auf Rang drei verwies. Dopfer sagte im ORF-Interview: „Ich habe mit der Silbernen nicht gerechnet. Ich muss einen riesengroßen Dank an unsere ganze medizinische Abteilung aussprechen. Es ist ein Riesen-Geschenk. Ich habe es jetzt Gottseidank im zweiten Lauf gezeigt. Unten stehen und zu warten, war nervenaufreibend. Letztes Jahr in Sotschi war ich nach dem ersten Lauf 14. – hatte einen guten Lauf und bin dann Vierter geworden. Ich habe gehofft, dass es kein Déjà-Vu wird.“

Neureuther sagte im TV-Gespräch: „Ich habe gewusst, dass noch alles drinnen ist. Als ich im Ziel war mit einem ziemlich großen Fehler – habe ich nicht gedacht, dass es reicht. Sicher ist die Medaille schön, aber man will nie von einem Fehler eines Gegners profitieren. Man will das lieber selber machen. Beim Riesentorlauf bin ich schon Vierter geworden. Dann habe ich mir nur gedacht: Marcel, komm ins Ziel aber fahre nicht so schnell. Dann so was – aber er hat ja schon ein paar Medaillen. Es war unheimlich schwierig. Der erste Lauf war ein Gemurkse – der zweite Lauf war gefühlt doppelt so schnell.“

Offizieller FIS ENDSTAND: WM-Slalom der Herren in Beaver Creek

Henrik Kristoffersen (+0,57) aus Norwegen schrammte denkbar knapp am Podium vorbei. Die drei Schweden Mattias Hargin (+0,62), André Myhrer (+0,74) und Markus Larsson (+1,00) fuhren auf die Positionen fünf bis sieben. Der Russe Alexander Khoroshilov (+1,47) fiel im zweiten Durchgang vom zweiten auf den achten Rang zurück. Die Top-10 wurden vom Wikinger Sebastian Foss-Solevåg (+2,31) und DSV-Jungspund Linus Strasser (+2,38) abgerundet.

Der Südtiroler Manfred Mölgg (+2,53) fuhr um eineinhalb Zehntelsekunden an den besten Zehn des heutigen Torlaufs vorbei. Bester Österreicher wurde Reini Herbst. Der Routinier hatte als Zwölfter am Ende im Schneetreiben knapp drei Sekunden Rückstand auf den triumphierenden Franzosen. Im ORF-Interview sagte Herbst: „Mein Lauf war sicher nicht schlecht. Mir war wichtig, dass ich einen sicheren Lauf habe – ohne Bock, das habe ich die letzten Rennen nicht geschafft. Ab der Mitte ist Mut gefragt, da beschlagt die Brille und man sieht wenig.“

Justin Murisier (+3,34), der einzige Eidgenosse in der Entscheidung, fuhr auf Rang 13. Philipp Schmid (+3,50) aus Deutschland hatte genau dreieinhalb Sekunden Rückstand auf Grange und klassierte sich auf Position 17.

Der Halbzeitführende Marcel Hirscher aus Österreich schied im Finale rund zehn Fahrsekunden vor dem Ziel aus. Für den Salzburger war verliefen die Welttitelkämpfe in Vail/Beaver Creek dennoch sehr erfolgreich, denn mit zwei Goldmedaillen und einer Silbernen kann er durchaus zufrieden sein. Der 25-Jährige sagte im ORF-Interview: „Schlussendlich hat sich das Podium noch stark gedreht. Am ersten Tag hatte ich Glück in der Kombi – die restlichen Rennen waren auch ein Traum. Daher kann ich nur sagen: Was soll’s. Gesehen habe ich nichts mehr. Aber so ist es halt leider. Sieg oder Niederlage können oft nur durch zehn Tore getrennt sein. Aber ich darf nicht zum Sudern anfangen – drei Medaillen habe ich. Natürlich, grad jetzt ist es oa… – aber unterm Strich war es eine Super-WM.“

Michael Matt, der jüngere Bruder von Olympiasieger Mario Matt, schied ebenfalls im zweiten Lauf aus. Er sagte resümierend: „Ich hab probiert, voll zu riskieren. Bis dahin ist es mir gelungen. Aber so weit innen vorbeifahren, darf nicht passieren. Wenn ich so zuschaue, wären sich die Top-15 ausgegangen. Und das wäre wichtig gewesen für die Startliste. Es ist viel angenehmer zum Fahren gewesen.“

Offizieller FIS ENDSTAND: WM-Slalom der Herren in Beaver Creek

Ein ausführlicher Bericht und Interviews folgen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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FIS ALPINE SKI-WELTMEISTERSCHAFTEN 2015
IN VAIL/BEAVER CREEK (USA)
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Vail/Beaver Creek (USA)
– Mo., 02.02.2015, 19:00 Uhr (LOC)/03:00 Uhr (MEZ): Eröffnungsfeier
– Di., 03.02.2015, 11:00 Uhr (LOC)/19:00 Uhr (MEZ): Super-G Damen
– Mi., 04.02.2015, 11:00 Uhr (LOC)/19:00 Uhr (MEZ): Super-G Herren
– Fr., 06.02.2015, 11:00 Uhr (LOC)/19:00 Uhr (MEZ): Abfahrt Damen
– Sa., 07.02.2015, 11:00 Uhr (LOC)/19:00 Uhr (MEZ): Abfahrt Herren
– So., 08.02.2015, 10:00/14:15 Uhr (LOC)/18:00/22:15 Uhr (MEZ): Super-Kombination Herren
– Mo., 08.02.2015, 10:00/14:15 Uhr (LOC)/18:00/22:15 Uhr (MEZ): Super-Kombination Damen
– Di., 10.02.2015, 14:15 Uhr (LOC)/22:15 Uhr (MEZ): Nations Team Event
– Do., 12.02.2015, 10:15/14:15 Uhr (LOC)/18:15/22:15 Uhr (MEZ): Riesenslalom Damen
– Fr., 13.02.2015, 10:15/14:15 Uhr (LOC)/18:15/22:15 Uhr (MEZ): Riesenslalom Herren
– Sa., 14.02.2015, 10:15/14:15 Uhr (LOC)/18:15/22:15 Uhr (MEZ): Slalom Damen
– So., 15.02.2015, 10:15/14:30 Uhr (LOC)/18:15/22:30 Uhr (MEZ): Slalom Herren

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FIS Europacup Kalender der Herren Saison 2014/15


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