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Ski-WM 2017 in St. Moritz: Die Königsdisziplin und die Kerndisziplin

Ski-WM 2017 in St. Moritz: Die Königsdisziplin und die Kerndisziplin

Ski-WM 2017 in St. Moritz: Die Königsdisziplin und die Kerndisziplin

Elf Medaillensätze werden in St. Moritz an der FIS Alpinen Ski WM 2017 vergeben, jeweils fünf bei Frauen und Männern, dazu der Teamwettbewerb, bestehend aus einem Parallel-Riesenslalom. Dieses vielfältige Programm gibt es seit 2005, seit der Teamevent als jüngstes Kind in den erlauchten Kreis der Medaillenentscheidungen aufgenommen wurde. Begonnen hat alles 1931, bei der ersten alpinen WM in Mürren, mit Abfahrt und Slalom. Bereits im Jahr darauf wurde erstmals die Kombination ausgetragen, 1950 kam der Riesenslalom hinzu, 1987 der Super-G. Übrigens: Alle Disziplinen und Neuerungen wurden bei Männern und Frauen zeitgleich eingeführt, im Sport ist diese Gleichbehandlung keine Selbstverständlichkeit.

In der Schweiz (und sehr ähnlich in Österreich) ist die Abfahrt im öffentlichen Interesse die Königsdisziplin. Das liegt an den mitreißenden Bildern von den rasenden Athleten und Athletinnen (und wohl auch an den spektakulären Stürzen…), das liegt an den großen Klassikern Kitzbühel und Lauberhorn. Dabei ist der Riesenslalom nach wie vor die Kerndisziplin, dieser Schwung bildet die Basis für Slalom, Super-G und Abfahrt. Durch den Siegeszug der Carvingtechnik ab Mitte der 90er-Jahre hat sich dieses Phänomen noch verstärkt. Wie generell die Dynamik ungeheuerlich gesteigert wurde durch die neue Technik – und gefährlicher wurde: die Kräfte, die bei einem perfekten Carvingschwug auf die Gelenke wirken, vor allem auf die Knie, sind gewaltig.

Der internationale Skiverband (FIS) gibt eindeutige Vorgaben, wie ein Rennhang beschaffen sein muss – abhängig von der jeweiligen Disziplin. Da geht es um die erlaubte Anzahl von Toren, um die geforderte Streckenlänge und die Höhendifferenz zwischen Start und Ziel (man kann die Wettkampfordnung der FIS nachlesen, ab Seite 91 geht es um die einzelnen Disziplinen). Und auch bei den Ski selbst ist die Länge in einem bestimmten Fenster vorgeschrieben (siehe ebenfalls in den FIS-Reglementen).

Und wer jetzt neue Ski kaufen will, die möglichst nahe an den Modellen sind, wie sie Beat Feuz und Marcel Hirscher, Lara Gut und Anna Veith fahren, der sollte sich auf Slalom- und Riesenslalommodelle konzentrieren. Da sind die Ski, die es im Laden zu kaufen gibt, vergleichsnahe an den Modellen für den Spitzensport. Auf Super-G- und vor allem Abfahrtsski sollte auch der noch so begabte Hobbyfahrer verzichten. Mit diesen extrem harten, störrischen, ungewohnt langen Latten geht gar nix. Schon gar keine Kurve.

Quelle: www.stmoritz2017.ch
               blogstmoritz2017.tumblr.com

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