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SKI WM 2019: Ilka Stuhec verteidigt WM-Abfahrtstitel in Are

SKI WM 2019: Ilka Stuhec verteidigt WM-Abfahrtstitel in Are

SKI WM 2019: Ilka Stuhec verteidigt WM-Abfahrtstitel in Are

Wie bei der WM-Herrenabfahrt am Samstag, mussten auch die Damen ihre WM-Abfahrtsrennen auf einer verkürzten Piste austragen. Wegen starkem Wind im oberen Teil hatte sich die Jury dafür entschieden, das Rennen vom Super-G-Start aufzunehmen.

Die Abfahrts-Weltmeisterin der Ski-WM 2019 heißt Ilka Stuhec. In einer Zeit von 1:01.74 Minuten verteidigte die Slowenin ihren WM-Titel von St. Moritz und konnte sich über ihre zweite WM-Goldmedaille freuen. Wie beim WM-Super-G schaffte die Schweizerin Corinne Suter (2. – + 0.23) den Sprung auf das WM-Podest, und darf heute Abend bei der Siegerehrung, nach der Bronze- nun eine Silbermedaille in Empfang nehmen. Bei ihrem letzten Auftritt auf der internationalen Skibühne sicherte sich die US-Amerikanerin Lindsey Vonn (3. – + 0.49) die Bronzemedaille.

Ilka Stuhec: „Mir ist ein super, super großer Stein vom Herzen gefallen. Ich wusste, ich kann schnell Ski fahren, aber ich habe auch auf faire Bedingungen gehofft, dass ich das auch zeigen kann. Ich bin richtig glücklich! Zwischen St. Moritz, und heute liegt die schwere Knieverletzung, heute stehe ich in Are wieder ganz oben. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Corinne Suter: „Ich denke, es war die richtige Entscheidung die etwas spätere Startnummer zu nehmen. Die Licht-Schatten-Verhältnisse waren heute schwierig, aber das waren sie für alle. Ich dachte mir, im Super-G ging es mir gut, so groß ist der Unterschied zur Abfahrt nicht. Aber im Mittelteil hatte ich einen Fehler und habe befürchtet, dass es nicht für eine Medaille reicht. Aber ich hab mir gesagt, ich muss kämpfen bis ins Ziel. Jetzt ist es Silber, ich bin so glücklich!“

Lindsey Vonn: „Ich habe alles gegeben, ich bin mit Herz gefahren. Ich hab gestern gesehen, dass mein große Vorbild Aksel noch eine Medaille geholt hat, und ich dachte mir, dass kann ich auch schaffen. Das ist mein Naturell, ich kämpfe bis zum Schluss. Es ist ein traumhafter Abschluss meiner Karriere. Es war heute definitiv mein letztes Rennen!“

 

Daten und Fakten zur
WM-Abfahrt der Damen in Are 2019

Offizielle FIS-Startliste – 1. Training in Are
Offizieller FIS-Liveticker – 1. Training in Are
Offizieller FIS-Endstand – 1. Training in Are
Offizielle FIS-Startliste – 2. Training in Are
Offizieller FIS-Liveticker -2. Training in Are
Offizieller FIS-Endstand – 2. Training in Are
Offizielle FIS-Startliste – 3. Training in Are
Offizieller FIS-Liveticker -3. Training in Are
Offizieller FIS-Endstand – 3. Training in Are
Offizielle FIS-Startliste – Abfahrt Damen in Are
Offizieller FIS-Liveticker – Abfahrt Damen in Are
Offizieller FIS-Endstand – Abfahrt Damen in Are

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Pech hatte die Tirolerin Stephanie Venier (4. – + 0.53), die mit einem Rückstand von vier Hundertstelsekunden, knapp den Sprung auf das WM-Podium verpasste, und sich vor Ragnhild Mowinckel (5. – + 0.59) aus Norwegen und der stark aufzeigenden Südtirolerin Nicol Delago (6. – + 0.62) auf dem vierten Rang einreihte.

Stephanie Venier: „Ich dachte mir schon, es wird eng, auch wenn es nach meinem Gefühl ein gute Fahrt war. Ich hab mich gefreut, als ich gesehen hab, dass ich nur 4 Hundertstel hinter Lindsey bin, aber die 4 Hundertstel haben dann eben gefehlt. Das macht mich schon etwas traurig.“

Auch wenn das ÖSV-Damen-Speedteam ohne WM-Medaille die Heimreise antreten wird, zeigten sie mit vier Rennläuferinnen innerhalb der Top Ten, eine geschlossene Mannschaftsleistung. Ramona Siebenhofer (7. – + 0.64) beendete den WM-Abfahrtslauf auf Platz sieben, Nicole Schmidhofer (9. – + 0.81) und Tamara Tippler (9. – + 0.81) teilten sich zeitgleich den neunten Rang. Dazwischen schob sich nur noch die Schweizerin Lara Gut Behrami (8. – + 0.78), die als Achte abschwang.

Ramona Siebenhofer: „Ich glaube ich hab ganz gut angefangen, aber war im Mittelteil etwas zu weit. Ich hab es wahrscheinlich zu sehr wollen.“

Tamara Tippler: „Ich hab es eigentlich schon oben vergeigt, die ganze Fahrt war irgendwie gar nicht gut. Die Sichtverhältnisse sind nicht für alle gleich, aber darauf darf man sich nicht ausreden. Im Team sind wir stark, in guten wie in schlechten Zeiten halten wir zusammen und werden uns wieder pushen. Heute waren eben die Hunderstel nicht auf unserer Seite!“

Nicole Schmidhofer: „Ich bin zu unrund und mit zu wenig Tempo in die Schrägfahrt reingefahren. Ein grober Fehler war keiner dabei. Natürlich hatte ich auch etwas mit der Sicht zu kämpfen. Aber die kann ich nicht beeinflussen. Jetzt ist auch die Steffi so knapp an der Medaille vorbeigefahren, das ist natürlich bitter und die Stimmung am Boden.“

Direkt hinter den Top Ten reihte sich mit Viktoria Rebensburg (11. – + 0.82), Michaela Wenig (12. – + 0.90) und Kira Weidle (13. – + 0.94) ein Deutsches-Trio auf den Plätzen 11, 12 und 13 ein. Die Top 15 komplettierten die beiden Italienerinnen Nadia Fanchini (14. – + 1.00) und Sofia Goggia (15. – + 1.02).

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