10 Februar 2019

SKI WM 2019: Kjetil Jansrud krönt sich zum Abfahrts-Weltmeister 2019

SKI WM 2019: Kjetil Jansrud krönt sich zum Abfahrts-Weltmeister 2019
SKI WM 2019: Kjetil Jansrud krönt sich zum Abfahrts-Weltmeister 2019

Frau Holle und Petrus hatten am Samstag wenig Einsehen mit den Speed-Athleten. Die Weltmeisterschaftsabfahrt in Are wurde begleitet von leichtem Schneefall, starkem Wind und Nebel.  Während man sich schon am frühen Morgen dazu entschlossen hatte, dass man versuchen wird das Rennen nur auf einer verkürzten Strecke auszutragen, konnte man nach zwei Startverschiebung (13 Uhr / 13.30 Uhr) das Rennen aufnehmen.

Bei widrigen Wetterbedingungen konnten die Norweger ihren schwachen WM-Super-G Auftritt vergessen machen. Der neue Weltmeister in der Abfahrt heißt Kjetil Jansrud. Der Wikinger setzte sich in einer Zeit von 1:19.98 Minuten, mit einem Vorsprung von zwei Hundertstel Sekunden, vor seinem Teamkollegen Aksel Lund Svindal (2. – + 0.02) durch. Svindal der heute das letzte Rennen seiner aktiven Rennsport Karriere bestritt, konnte sich am Ende seiner mehr als erfolgreichen Karriere noch einmal über eine WM Silbermedaille freuen. Nach Silber im Super-G sicherte sich der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr (3. – + 0.33) mit Bronze sein zweites Edelmetall bei der Ski-WM 2019.

Kjetil Jansrud: „Die Freude ist natürlich riesengroß, vor allem weil ich mit Aksel auf dem Podest stehe. Wir haben das ja schon öfters geschafft, aber bei seinem letzten Rennen ist es mir eine große Ehre. Er wird uns und dem gesamten Skiweltcup sehr fehlen. Nach so einer langen Wartezeit Rennen zu fahren ist nicht leicht. Aber heute haben wir einigen Grund zum Feiern!“

Aksel Lund Svindal: „Im Ziel war ich so richtig glücklich. Ich habe gesehen, dass ich zwei Hundertstel auf Kjetil verloren habe, letztes Jahr war es genau umgekehrt. Perfekt! Ich habe mein letztes Rennen so genießen können, die Stimmung mit den vielen Norwegern die hier sind, es ist einfach unglaublich. Das mit dem Flutlicht war ganz in Ordnung. Ich würde nicht sagen, dass es unkontrollierbare Bedingungen waren. Man muss schon auch daran denken, dass der Wetterbericht für die nächsten Tage auch nicht sehr gut aussieht.“

Vincent Kriechmayr: „Was soll ich sagen, ein verrücktes Rennen, aber ich bin froh, dass es jetzt so ausgegangen ist. Hier muss man einfach versuchen seine Linie zu fahren. Ich hab da für mich das Maximum rausgeholt, ich glaube mehr war nicht drin.“

Daten und Fakten zur
WM-Abfahrt der Herren in Are 2019

Offizielle FIS-Startliste – 1. Training in Are
Offizieller FIS-Liveticker – 1. Training in Are
Offizieller FIS-Endstand – 1. Training in Are
Offizielle FIS-Startliste – 2. Training in Are
Offizieller FIS-Liveticker -2. Training in Are
Offizieller FIS-Endstand – 2. Training in Are
Offizielle FIS-Startliste – 3. Training in Are
Offizieller FIS-Liveticker -3. Training in Are
Offizieller FIS-Endstand – 3. Training in Are
Offizielle FIS-Startliste – Abfahrt Herren in Are
Offizieller FIS-Liveticker – Abfahrt Herren in Are
Offizieller FIS-Endstand – Abfahrt Herren in Are

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Der Schweizer Titelverteidiger Beat Feuz (4. – + 0.44) verpasste den Sprung auf das WM-Podest um elf Hundertstelsekunden und reihte sich vor dem Kärntner Matthias Mayer (5. – + 0.65) und Super-G Weltmeister Dominik Paris (6. – + 0.74) aus Südtirol, auf dem vierten Rang ein.

Hinter dem Kanadier Benjamin Thomsen (7. – + 0.75) reihte sich mit Aleksander Aamodt Kilde (8. – + 0.82) ein weiterer Norweger innerhalb der besten Zehn ein, die vom US-Amerikaner Bryce Bennett (9. – + 0.83) und dem zeitgleichen Schweizer Mauro Caviezel (9. – + 0.83) abgerundet wurde.

Die Top 15 der WM-Abfahrt 2019 komplettierten der Südtiroler Christof Innerhofer (11. – + 0.99), Ryan Cochran-Siegle (12. – + 1.02) aus den USA, der Italiener Matteo Marsaglia (13. – + 1.17), Adrian Smiseth Sejersted (14. – + 1.20) aus Norwegen und der Franzose Adrien Theaux (15. – + 1.25).

Zwischenstand nach 46 von 61 Rennläufer

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