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Skirentner Felix Neureuther wird es nicht langweilig.

Skirentner Felix Neureuther wird es nicht langweilig.

Skirentner Felix Neureuther wird es nicht langweilig.

Garmisch-Partenkirchen – Auch wenn der deutsche Skirennläufer Felix Neureuther in Ski-Pension gegangen ist, wird ihm nicht langweilig. Seine Ehefrau Miriam und er erwarten das zweite Kind. Außerdem betätigte sich der ehemalige DSV-Athlet als Kinderbuchautor. Eine Schlagerkarriere steht ganz hinten an. Zudem heuert der einstige Slalom- und Riesentorlaufspezialist bei der ARD als Ski Weltcup Experte. Und auch in die Stiftung wird viel Zeit investiert.

Auf das Ende der sportlichen Laufbahn angesprochen, geht Neureuther davon aus, dass es die richtige Entscheidung war. Im Leben kommen jetzt neue Aufgaben und Herausforderungen mit weniger Nervenkitzel und Adrenalin auf ihn zu. Dazu gesellen sich auch schöne Momente. Ein Trainerjob kommt zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht in Frage. Doch das Wichtigste ist die Zeit, die er mit seiner Jungfamilie verbringen will.

Auch Neureuthers Dauerrivale und Freund Marcel Hirscher hat die Skier an den Nagel gehängt. Der Deutsche berichtete, dass der Österreicher den Skirennsport auf ein anderes Niveau gehoben hat. Selbst wenn dieser Entschluss dem Mann aus Garmisch-Partenkirchen sehr weh tat, findet er die Entscheidung des achtfachen Gesamtweltcupsiegers als nachvollziehbar.

Da auch mit Lindsey Vonn aus den USA und Aksel Lund Svindal aus Norwegen zwei weitere absolute Top-Athleten aufgehört haben, können nun die Jungen ihre Chance nutzen, sich ein persönliches Denkmal aufzubauen.

Neureuther glaubt, dass sich die potenziellen Hirscher-Nachfolger entwickeln müssen. Alexis Pinturault, Henrik Kristoffersen und ein paar Schweizer haben durchaus die Möglichkeit, durchzustarten. Aus deutscher Sicht hofft der Ski-Pensionist, dass Thomas Dreßen und Stefan Luitz nach ihren Verletzungen wieder angreifen können und erfolgreich sind. Auch wenn Deutschland kaum die Masse an Nachwuchsathletinnen und -athleten nach vorne bringt, glaubt Neureuther nicht, dass es in der Zukunft schwarz aussieht. Ferner plädiert der frühere Skirennläufer für ein sportfreundlicheres Schulsystems. Ein Bewegungsprogramm neben der Vermittlung von Wissen wäre in seinen Augen bedeutsam.

Dann wurde über den FC Bayern München gesprochen. Der Kader des deutschen Rekordmeisters ist in den Augen des Fans Neureuther gut aufgestellt. Letzterer hofft, dass sein Lieblingsverein international weit kommt, auch wenn die Konkurrenz bekanntlich nicht schläft und es schwer sein wird.

Es bleibt also spannend für den vielbeschäftigten Felix Neureuther. Nur eins vorweg: bei allen Tätigkeiten und Arbeitseinsätzen – ins Dschungelcamp wird er nie gehen. Und das ist gut so.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.sport1.de

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