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Skiweltcup 2015/16 zwischen Rücktritten und Materialwechsel

© Gerwig Löffelholz / Auch die Schweizer Olympiasiegerin Dominique Gisin (SUI) hat ihre Karriere beendet.

© Gerwig Löffelholz / Auch die Schweizer Olympiasiegerin Dominique Gisin (SUI) hat ihre Karriere beendet.

Sölden – Viele Skirennläuferinnen und -läufer verpassen aufgrund einer Verletzung das erste Rennen der Saison im Ötztal. Andere sind keine Riesentorlaufspezialistinnen und -spezialisten und müssen sich bis Ende November gedulden, bis ihre Speedsaison anfängt. Wiederum andere haben ihre lange und zum Teil sehr erfolgreiche Karriere beendet.

Bei den Frauen sind dies die Schwedin Veronica Smedh, die Deutschen Veronika Staber, Gina Stechert und Susanne Riesch, die Ex-Abfahrtsweltmeisterin Marion Rolland aus Frankreich und ihre Teamkolleginnen Marie Marchand-Arvier, Marine Gauthier, Marion Bertrand, aber auch die erfahrene Spanierin Carolina Ruiz-Castillo. Das ÖSV-Team erlebte mit den Rücktritten von Regina Sterz, Alexandra Daum, Nicole Hosp, Kathrin Zettel und Andrea Fischbacher einen wahren Aderlass. Das kann auch das Swiss Ski-Team behaupten. So hängten Olympiasiegerin Dominique Gisin, Marianne Abderhalden, Nadja Jnglin-Kamer und Andrea Dettling die Skier an den Nagel. Auch Enrica Cipriani aus Italien, die US-Amerikanerin Hailey Duke und die Kanadiern Elli Terwiel, sowie die Schwedin Jessica Lindell-Vikarby werden nicht mehr in den Weltcupstartlisten aufscheinen. Terwiels Teamkollegin Brittany Phelan hat auch mit dem Alpinskirennsport genug, wechselt aber zu den Skicrosserinnen.

Bei den Herren hat auch ein großes Kontinent genug von Trainings, Hundertstelsekunden und Skirennen. Neben den routinierten Tirolern Benni Raich und Mario Matt sind die US-Boys Erik Fisher und Colby Granstrom nicht mehr dabei. Das gilt auch für die weniger bekannten Bulgaren Nikola Chongarov und Georgi Georgiev. Auch der Slowene Andrej Krizaj, der Deutsche Philipp Zepnik, der Kanadier Julien Cousineau, die Wikinger Iver Bjerkestrand und Truls Johansen, sowie die Tschechen Filip Trejbal und Martin Vráblik werden wohl eher im Zielraum als im Starthaus stehen. Auch die Schweiz verzeichnet mit dem Karriere-Ende von Didier Défago, Vitus Lüönd, Silvan Zurbriggen und Christian Spescha eine Rücktrittswelle. Drei Schweden werden auch nicht mehr Weltcup-Luft schnuppern. Neben dem Italiener Davide Simoncelli sind dies Hans Olsson, Calle Lindh und Douglas Hedin.

Viele Athletinnen und Athleten haben das Material gewechselt. Dazu zählen die Österreicher Otmar Striedinger (von Blizzard zu Rossignol), Florian Scheiber (Blizzard/Rossignol), Michael Matt (Blizzard/Rossignol) und Marc Digruber (Völkl/Atomic). Die Schweizerin Lara Gut möchte nach dem Ausrüsterwechsel von Rossignol zu Head erfolgreich sein. Zwei US-Girls wechselten auch die Skier. Auf diese Weise sind die einstige Head-Dame Julia Mancuso auf Stöckli (mit Skischuhen Lange) und Stacey Cook (Rossignol/Stöckli) auf neuen Brettern unterwegs. Gemeinsame Wege beschritten die Finnen Samu Torsti und Marcus Sandell. Beide fuhren Fischer-Skier und werden zu Beginn der neuen Saison mit Nordica-Skiern unterwegs sein. Der Passeirer Werner Heel und der Schwede Jens Byggmark wechselten von Atomic und Völkl zur Rossignol-Familie. Die Norwegerin Lotte Smiseth Sejersted unterzeichnete nach ihrem Engagement bei Atomic nun einen Vertrag bei Head. Bleibt noch die (Süd-)Tirolerin Lisa Magdalena Agerer. Die noch 23-Jährige kehrte Atomic den Rücken zu und ist nun mit Völkl/Marker und Lange unterwegs.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it

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