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Skiweltcup Altenmarkt-Zauchensee: Rennläuferinnen als „Rutscherinnen“ im Einsatz

Nicht nur schweres Gerät, auch die Rennläuferinnen waren als "Rutscherinnen" im Einsatz.

Nicht nur schweres Gerät, auch die Rennläuferinnen waren als „Rutscherinnen“ im Einsatz.

„Gemeinsam sind wir stärker!“ Das war die Devise am Samstag beim „Audi FIS Ski Weltcup“ in Altenmarkt/Zauchensee. Frühmorgens haben nämlich die Pistenarbeiter, die während der Nachtstunden heldenhaft mit den Schneemassen gekämpft haben, prominente Helferinnen bei der Präparierung bekommen: Die Rennläuferinnen haben sich bei der für 7.45 Uhr anberaumten Streckenbesichtigung als „Rutscherinnen“ zur Verfügung gestellt!

Ein Novum in der Geschichte des Skiweltcups? „Oft ist das jedenfalls noch nicht passiert“, sagte Andreas Evers, Ex-ÖSV-Coach und jetzt Betreuer von Liechtensteins Skistar Tina Weirather. Leider war die Liebesmüh` wieder vergeblich: Noch gegen 8 Uhr hatte OK-Vizepräsident Michael Walchhofer gemeint, dass das geplante Training um 9.15 Uhr stattfinden könne. Doch Nebel und neuerlicher Schneefall ließen nicht lange auf sich warten. Um die Mittagszeit fiel dann die endgültige Entscheidung: „Training und Rennen abgesagt.“ Und nach intensiven Diskussionen, am Sonntag eventuell nicht die Abfahrt, sondern die Alpine Kombination durchzuführen, kam man schließlich zum Schluss: Die Abfahrt hat, wie geplant, Priorität. Ob die Kombination irgendwo nachgetragen werden kann, steht laut FIS-Renndirektor Atle Skaardal noch in den Sternen.

Warum die Entscheidung schließlich „Pro Abfahrt“ gefallen ist, erklärt Michael Walchhofer so: „Es ist einfacher, die Rennlinie für die Abfahrt zu präparieren. Für den Super-G hätten wir eine völlig andere Linie herrichten müssen.“ Diese Entscheidung bedeutet auch, dass Österreichs Skikönigin Anna Veith nicht nach Altenmarkt/Zauchensee kommen wird. Denn der Plan der Salzburgerin war, beim Super-G als Vorläuferin an den Start zu gehen.

Olympiasiegerin im Tiefschnee.

Über prominenten Besuch freuten sich Weltcup-Chefin Veronika Scheffer, OK-Präsident Alex Reiner, Generalsekretär Andreas Weißenbacher und Michael Walchhofer dennoch am trainings- und rennfreien Samstag: Denn Hilde Gerg, die deutsche Slalom-Olympiasiegerin 1998 in Nagano, ließ es sich nicht nehmen, mit ihrem Ehemann Marcus und den drei Kindern in Altenmarkt/Zauchensee das Tiefschneevergnügen zu genießen. Die Begrüßung mit der ehemaligen Salzburger Weltklasseläuferin Brigitte Kliment-Obermoser, die beim Weltcup für die Betreuung der VIP-Gäste zuständig ist, fiel sehr herzlich aus. „Ich freue mich immer, nach Zauchensee zu kommen“, meinte Hilde Gerg.

Quelle:  www.weltcup-zauchensee.at

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