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Skiweltcup in Südkorea: Skifans in Europa müssen früh den Wecker stellen

Skiweltcup in Südkorea: Skifans in Europa müssen früh den Wecker stellen ( Foto: ÖSV)

Skiweltcup in Südkorea: Skifans in Europa müssen früh den Wecker stellen ( Foto: ÖSV)

Der Skiweltcup ist in Südkorea wohl so bekannt, wie bei uns koreanische Opern. Trotzdem muss sich der Skiweltcup-Fan an den kommenden Wochenenden den Wecker sehr früh stellen. Grund dafür sind die Olympia-Testrennen in Pyeongchang und der Ausflug der Technik-Cracks nach Japan, genauer gesagt nach Yuzawa Naeba.

Nach 10 Jahren hat sich der Weltcup-Zirkus wieder nach Fernost aufgemacht. Neben dem Olympischen Gedanken will man in Südkorea und Japan, wieder einmal neue Märkte erschließen. Zum Leidwesen der europäischen Skifreunde, wo nur die eingefleischten Fans die Rennen am frühen Morgen, um 4 Uhr live im TV verfolgen werden. Die deutschen Fans haben dieses Problem nicht, da weder ARD, ZDF noch Eurosport die Rennen in Südkorea live übertragen werden.

Ob sich der große Aufwand wegen vier Rennen lohnt, sei dahin gestellt. In Südkorea kennt kaum jemand einen Marcel Hirscher oder Hannes Reichelt. Lindsey Vonn hingegen kennen fast alle Sportfreunde. Warum? Weil Südkorea ein Golf begeistertes Land ist und Lindsey Vonn die Ex-Freundin von Tiger Woods ist.

Vielleicht wäre es ja ein guter Gedanke gewesen, um neue Märkte zu erschließen, Lindsey Vonn auf die nicht so steile Olympiaabfahrt mitzunehmen. Das Medieninteresse wäre sicher gewesen, und die US-Amerikanerin hätte sich endlich ihren Traum erfüllt und sich mit den Männern messen können.

Und wie fühlt sich Macel Hirscher im skibegeisterten Südkorea? „Es ist etwas wie Urlaub. Hier hat man wesentlich mehr seinen Frieden. Aber trotzdem fehlt natürlich etwas. Skifahren macht schon auch die Begeisterung und die Fans aus“, vermisst der Salzburger die Euphorie der Südkoreaner für den Ski-Rennsport.

Für Hannes Reichelt wäre es ein trauriges Dasein, wenn es nur solche Veranstaltungen geben würde: „Gut dass es solche Rennen wie Kitzbühel, Garmisch oder Wengen gibt. Das zeigt uns dann schon wieder, dass unser Sport auch populär ist.“

Ob so die Vorfreude auf die Olympischen Spiele 2018 in Südkorea steigt, sei dahingestellt. Man kann der ganzen Sache aber auch etwas positives abgewinnen. Nützen wir die Spiele in Südkorea, damit wir uns dann schon an die Startzeiten der Olympischen Winterspiele 2022 in der chinesischen Hauptstadt Peking gewöhnen. Auch hier wird es, im Sinne des olympischen Gedanken heißen, früh den Wecker stellen.

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