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Slalom-Halbzeitführung in Kitzbühel geht an Henrik Kristoffersen

Henrik Kristoffersen liegt nach 1. Slalom-Durchgang in Kitzbühel auf dem Ganslernhang in Führung

Henrik Kristoffersen liegt nach 1. Slalom-Durchgang in Kitzbühel auf dem Ganslernhang in Führung

Kitzbühel – Der Norweger Henrik Kristoffersen liegt nach dem ersten Lauf des Slaloms auf dem Ganslernhang in Kitzbühel in Führung. Für seinen ersten Durchgang benötigte er eine Zeit von 55,87 Sekunden. Die ÖSV-Asse Michael Matt (+0,10) und Marcel Hirscher (+1,05) lauern auf den Plätzen zwei und drei. Die offizielle FIS Startliste (gleich nach Eintreffen) und den FIS-Liveticker (aktuell) für den Finallauf finden sie in der Navigationsleiste oben.

Kristoffersen analysiert seine Fahrt wie folgt: „Es ist nur eine Zehntel vor Michi, das ist nicht so viel. Ich bin zufrieden mit meinem Lauf. Ich denke, es war ein schöner Lauf für den Ganslern. Aber das Tempo war nicht so hoch. Ich habe mir gedacht, da muss ich dann pushen. Als Profi-Sportler hat man hie und da Schmerzen – aber es bedeutet nicht, dass man nicht schnell Ski fahren kann.“

Matt zeigt sich zufrieden und berichtet: „Es war schon sehr gut. Ich habe gleich gemerkt, es passt – dann kannst du attackieren. Dann schauen auch die Wellen und Übergänge anders aus. Der Lauf dreht stark, die Kombinationen über die Wellen nehmen Tempo raus. Du musst immer aktiv bleiben und Tempo machen!“

Daniel Yule (+1,23) aus der Schweiz klassiert sich hinter Hirscher auf Position vier. Kristoffersens Teamkollege Leif Kristian Nestvold-Haugen (+1,69) liegt auf Platz fünf. Der Italiener Stefano Gross, der wie in Wengen mit der Startnummer 1 ins Rennen gegangen ist, reißt als Sechster 1,70 Sekunden Rückstand auf Kristoffersen auf.

Hinter dem Mann aus dem Fassatal schwingt der Wikinger Sebastian Foss-Solevåg (+1,72) auf Rang sieben ab. Inspiriert durch seine gute Vorstellung am Lauberhorn, landet der Eidgenosse Ramon Zenhäusern (8.; +1,78) abermals unter den Top-10. Auch der neunte Platz geht mit dem Schweden André Mhyrer (+1,92) an einen Athleten aus Skandinavien. Jean-Baptiste Grange (+1,95) aus Frankreich vervollständige die besten Zehn.

Die ÖSV-Starter Marco Schwarz (11.; +2,00) und Manuel Feller (13.; +2,10) möchten im zweiten Durchgang attackieren und einige Ränge gutmachen. Schwarz, in Kärnten daheim, bilanziert seinen ersten Durchgang: „Die Geschwindigkeit war sehr langsam. Aber ganz unzufrieden bin ich nicht. Sicherlich habe ich noch einige Reserven. An eine Platzierung denke ich nicht. Ich will gut Ski fahren, ohne Fehler fahren!“

Feller, einen Steinwurf von Kitzbühel entfernt zuhause, spricht im ORF-Interview: „er Rückstand ist mir einfach zu groß. Es waren ein, zwei kleine Fehler dabei. Dass es so weit nach hinten geht, hätte ich mir nicht gedacht. Ein Top-5-Ergebnis ist schon noch möglich – aber für ganz vorne ist der Zug wohl abgefahren – daher bin ich schon enttäuscht. Wir haben aber noch einen zweiten Durchgang und im Slalom kann alles passieren!“

Der Südtiroler Manfred Mölgg (+2,35) hat gegenwärtig hinter dem Österreicher Marc Digruber (16.; +2,25) den 17. Rang inne. Der Swiss-Ski-Athlet Luca Aerni (+2,70) befindet sich hinter seinem Landsmann Marc Rochat (+2,66) auf der 21. Position. Die DSV-Starter David Ketterer und Fritz Dopfer und Christian Hirschbühl aus Vorarlberg haben bei teils widrigen Bedingungen einen Rückstand von über drei Sekunden auf Kristoffersen vorzuweisen.

Mit dem Franzosen Alexis Pinturault, dem Russen Aleksander Khoroshilov und dem deutschen Parallelslalom-Spezialisten Linus Straßer sind im ersten Lauf drei bekannte Gesichter ausgeschieden.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Herren in Kitzbühel

 

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