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Sölden 2015: Ein kleiner Zwischenruf als erste Bilanz

Sölden 2015: Ein kleiner Zwischenruf als erste Bilanz

Sölden 2015: Ein kleiner Zwischenruf als erste Bilanz

Sölden – Die Weltcup-Auftaktrennen in Sölden 2015 sind bereits Geschichte, alpine Wintersportgeschichte. Die Skirennläufer können zwar noch nicht zu 100 Prozent sagen, was jetzt gut gepasst hat und was nicht, aber man hat schon eine Standortbestimmung als erste Bilanz so stehen lassen. Marcel Hirscher freute sich über seinen dritten Platz und dass er wieder mit dabei ist, Teamkollegin Eva-Maria Brem, die nach dem Ausfall von Fenninger zur Nummer eins im ÖSV-Riesentorlaufteam avanciert ist, möchte nach dem für sie vielleicht enttäuschenden Rennen am Rettenbachferner an sich arbeiten.

Über 30.000 Fans wohnten dem Spektakel in Sölden bei. Die Liebe zum Skisport scheint in Österreich ungebrochen zu sein. Positiv fiel auch auf, dass die Mutter von Federica Brignone ihre eigene Tochter zum Siegerinterview bat. Das hat es auch noch nie gegeben. Auch ein Ausrufezeichen besonderer Güte war der zweite Durchgang des 24-jährigen Roland Leitinger aus Österreich, der mit Courage und einer riesigen Portion Selbstvertrauen 20 Plätze gut machte und am Ende Sechster wurde. Ferner waren die Rennen ausgeglichen; das Feld ist enger zusammengerückt, und das kann nur positiv sein. Sehr gut war der Auftritt von Nicole Hosp, die zwar als Ski-Pensionistin nicht mehr aktiv ist, aber als Stadionsprecherin eine gute Figur machte und durch ihre herzerfrischende Art alle in ihren Bann zog.

Brem muss in der Tat noch etwas an sich arbeiten. Aber bald fahren die Frauen ja in Aspen, und an den US-Ort hat die Tirolerin ja recht gute Erinnerungen, wenn wir uns den Sieg aus dem vergangenen Winter in Erinnerung rufen. Auch wenn der Rückstand von Hirscher mit lediglich 17 Hundertstelsekunden nicht die Welt ist, will er noch besser werden, im Flachstück gleiten und daher seine Schwachstelle, sofern es eine ist, minimieren. Überdies war wohl der Druck, vor heimischer Kulisse zu fahren, für die eine oder andere Österreicherin zu groß. Drei Mädls kamen nur in die Top-30, fünf kamen nicht ins Ziel, aber trotzdem kann man auf manche Teilzeit aufbauen. Man muss sich nur die vierte Zwischenzeit von Ricarda Haaser vor Augen halten und auf die nächsten Rennen hoffen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: kurier.at

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