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Sölden ist mehr als nur bereit, wenn Ende Oktober die Weltcupfamilie gastiert

Sölden ist mehr als nur bereit, wenn Ende Oktober die Weltcupfamilie gastiert (Foto: © Bergbahnen Sölden)

Sölden ist mehr als nur bereit, wenn Ende Oktober die Weltcupfamilie gastiert (Foto: © Bergbahnen Sölden)

Sölden – Am letzten Oktoberwochenende wird die Ski Weltcup Saison 2019/20 im österreichischen Sölden eröffnet. Sowohl die Damen als auch die Herren bestreiten am Rettenbachferner einen Riesenslalom. Seit Wochen leisten die zahlreichen Helfer und Helfershelfer rund um Pistenchef Isi Grüner Schwerstarbeit. So werden zahlreiche Schneemassen als perfekte und kostbare Rennunterlage auf der kompletten Streckenfläche verteilt. Wenn die Konstruktion steht, sorgen Kunstschnee und Niederschlag für eine optimale Grundlage.

Auch die Ski-Asse freuen sich, dass es endlich los geht. Vor gut drei, vier Wochen hat das Skigebiet auf dem Ötztaler Gletscher die Tore geöffnet. Die rot-weiß-roten Athleten genießen die Trainings in den heimischen Bergen. Die DSV-Skirennläuferinnen und -läufer wollen sich ebenfalls bestmöglich auf das Weltcup Opening in Sölden vorbereiten. Das Duell zweier Freunde (Marcel Hirscher und Felix Neureuther) wird es nicht mehr geben, und so könnte es bei den Herren auf einen Zweikampf zwischen Henrik Kristoffersen und Alexis Pinturault hinauslaufen. Bei den Frauen ist Mikaela Shiffrin die Gejagte. Und Jägerinnen gibt es zur Genüge. Alle vereint das Ziel, der US-Amerikanerin Paroli zu bieten und dazu sein, falls die dreimalige Gesamtweltcupsiegerin einen schwachen Durchgang zeigt oder Tag erlebt. Doch das ist angesichts der letztjährigen Dominanz vielleicht eher selten der Fall.

Die Fans freuen sich bereits auf ein Skifest der Superlative. Der Steilhang ist genial, die Action auf der Piste, bei der man vom Zielraum weit hinaufblickt, atemberaubend. Zahlreiche Shuttle-Busse bringen die zahlreichen Schlachtenbummler, die dank vieler Musikeinlagen bis zum Umfallen feiern werden, zum Gletscher und zurück. Pistenchef Grüner ruht sich nicht auf den Lorbeeren aus, denn auch er weiß, dass nach dem Rennen die einjährige Vorbereitung auf die nächsten Einsätze wie bei null beginnen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.meinbezirk.at

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