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Sofia Goggia gewinnt Abfahrt von Crans-Montana

Sofia Goggia gewinnt Abfahrt von Crans-Montana

Sofia Goggia gewinnt Abfahrt von Crans-Montana

Crans-Montana präsentierte sich am Samstag, bei Sonnenschein und blauem Himmel von seiner schönsten Seite. Auf dem sonnenreichen Hochplateau hoch über dem Rhonetal konnte sich Sofia Goggia in 1:29.77 Minuten über die Bestzeit auf der „Mont Lachaux“ Rennpiste freuen. Platz zwei sicherte sich die Schweizerin Joana Hählen (2. – + 0.49), gefolgt von der Österreicherin Nicole Schmidhofer (3. – + 0.52), die so ihren Vorsprung im Abfahrtsweltcup weiter ausbauen konnte.

UPDATE ZUM UPDATE: 26.02.2019
Jetzt also doch! Nicole Schmidhofer wurde in Crans-Montana Zweite

Crans-Montana – Nicole Schmidhofer wurde bei der Abfahrt in Crans-Montana am Samstag zunächst Dritte, danach auf Platz vier zurückgesetzt und kann sich nun drei Tage später über Rang zwei freuen. Bei diesem Rennen hat der Skiweltcup-Zirkus seinem Namen alle Ehre erwiesen.

Was für ein Zirkus bei der Zeitnehmung!!! Der Österreichische Skiverband hatte am Samstag nach der Ergebniskorrektur, bei der Nicole Schmidhofer plötzlich als Vierte gelistet wurde, gegen die Wertung der Damenabfahrt Beschwerde eingelegt. Grund dafür war, dass Lara Gut-Behrami über die handgestoppte Zeitnehmung zunächst um einen Platz nach vorne gereiht wurde und so Nicole Schmidhofer ihren Podestplatz verloren hatte. Diesem Einspruch wurde nun rechtgegeben und das Endergebnis erneut angepasst. Das Verrückteste dabei ist jedoch, dass Lara Gut-Behrami sich jetzt wieder auf Platz sechs findet.

Der Sieg bei der 7. Saisonabfahrt in Crans-Montana geht an Sofia Goggia (1.) aus Italien. Auf Rang zwei folgt die Österreicherin Nicole Schmidhofer (2.), gefolgt von Corinne Suter (3.) aus der Schweiz. Ihre Teamkollegin Joana Hählen (4.) musste sich mit dem vierten Platz anfreunden. Stephanie Venier (5.) kann sich über Rang fünf freuen. Lara Gut-Behrami (6.) klassierte sich vor Federica Brignone (7.) und Nadia Fanchini (8.) auf dem sechsten Rang. Die Top Ten wurden von Jasmine Flury (9.) und Romane Miraldoli (10.) abgerundet.

Schmidhofer ist damit ein großer Schritt in Richtung Abfahrts-Weltcup gelungen. Die 29-Jährige liegt mit 444 Weltcuppunkten in Führung vor ihren beiden Teamkolleginnen Ramona Siebenhofer (354) und Stephanie Venier (340). Ilka Stuhec (343) kann nach ihrem Kreuzbandriss, den sie sich in Crans-Montana zuzog, nicht mehr in die Entscheidung eingreifen. Eine rein theoretische Chance hat noch die Deutsche Kira Weidle (278).

 

Was für ein Chaos bei der Zeitnahme in Crans-Montana

Nach Rennende wurde von der FIS noch einmal die gesamten Rennzeiten überprüft. Ein offizielles Endergebnis liegt noch nicht vor, dieses soll spätestens bei der Mannschaftsführersitzung präsentiert werden, damit anschließen die offizielle Siegerehrung am Abend stattfinden kann.

In der Zwischenzeit hat sich jedoch im FIS-Liveticker das Podium geändert. Bei der Flower Ceremony stand, wie auch bei unserem Rennbericht, noch Nicole Schmidhofer als Dritte auf dem Siegerpodest. In der Zwischenzeit wurden die Zeiten angepasst.   

UPDATE: Das offizielle Endergebnis der Damenabfahrt in Crans-Montana

Hier nun das offizielle Ergebnis der Abfahrt in Crans-Montana. Der Sieg bei der 7. Saisonabfahrt geht an Sofia Goggia (1.) aus Italien. Auf den Rängen zwei und drei folgen die Schweizerinnen Joana Hählen (2.) und Lara Gut-Behrami (3.).

Die Österreicherinnen Nicole Schmidhofer (4.) muss sich mit Platz vier begnügen. Dahinter folgen die Schweizerinnen Corinne Suter (5.) und Jasmine Flury (7.) auf den Rängen fünf und sieben, dazwischen schiebt sich Stephanie Venier (6.) aus Tirol.

Die Top Ten runden die beiden Italienerinnen Federica Brignone (8.) und Nadia Fanchini (9.), sowie die Französin Romane Miraldoli (10.) ab.

Offizieller FIS-Endstand – Abfahrt Damen Crans-Montana

UPDATE: Der Österreichische Skiverband hat gegen die Wertung der Damenabfahrt in Crans-Montana Beschwerde eingelegt. Grund dafür ist, dass Lara Gut-Behrami aufgrund von handgestoppter Zeitnehmung um einen Platz nach vorne gereiht wurde und so Nicole Schmidhofer ihren Podestplatz verloren hat. Die Protestnote wird jedoch nicht mehr an diesem Wochenende behandelt.

 

Sofia Goggia: „Die Freude ist sehr groß über den Sieg! Eigentlich bin ich nicht so gut gefahren, wie im ersten Training. Da war ich noch besser. Ich hatte beim Start schon etwas Probleme und bin nicht gut weggekommen. Die Unterbrechung waren natürlich alles andere als optimal, das macht einen schon etwas nervös im Starthaus. Auf dem Gebiet muss ich noch etwas gelassener werden. Aber es ist schon ein sehr gutes Gefühl wieder auf einem Skiweltcup-Podest ganz oben zu stehen.

Nicole Schmidhofer: „Dafür, dass ich gestern noch eineinhalb Sekunden hinten war, ist es ein super Ergebniss. Jetzt ist es nur noch eine halbe Sekunde. Das Ziel vor der Saison war, konstant in die Top 5 zu fahren. Wenn das heute nach diesen Trainings glückt, dann freue ich mich riesig. Es spielt mir heute sicherlich in die Karten, dass so viele Unterbrechung waren und es speziell im Flachen langsamer wurde. Manchmal braucht man auch Glück. Am Start habe ich gehört das Ilka ausgefallen ist. Das hat mir auch etwas die Nervosität genommen und ich konnte mich mehr auf mein Skifahren konzentrieren. Den Vorsprung im Abfahrtsweltcup habe ich zwar ausgebaut, aber so viel Vorsprung ist es auch nicht.“

Daten und Fakten zum
7. Abfahrtslauf der Damen in Crans-Montana

Offizielle FIS-Startliste – 1. Training Crans-Montana
Offizieller FIS-Liveticker – 1. Training Crans-Montana
Offizieller FIS-Endstand – 1. Training Crans-Montana
Offizielle FIS-Startliste – 2. Training Crans-Montana
Offizieller FIS-Liveticker – 2. Training Crans-Montana
Offizieller FIS-Endstand – 2. Training Crans-Montana
Offizielle FIS-Startliste – Abfahrt Damen Crans-Montana
Offizieller FIS-Liveticker – Abfahrt Damen Crans-Montana
Offizieller FIS-Endstand – Abfahrt Damen Crans-Montana

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Abfahrts-Weltmeisterin Ilka Stuhec aus Slowenien, stürzte mit Startnummer eins spektakulär, konnte selbständig ins Ziel abfahren und klagte im Zielraum über starke Knieschmerzen. Zur Abklärung über die Schwere der Verletzung wurde sie ins Spital nach Sion verbracht. Im Kampf um die kleine Kristallkugel in der Abfahrt, hat sie damit wohl ihre Chancen verspielt.

Direkt hinter den Podiumsplätzen reihten sich die beiden Schweizerinnen Lara Gut-Behrami (4. – + 0.56) und Corinne Suter (5. – + 0.59) auf den Plätzen vier und fünf ein.

Vor den beiden Italienerinnen Federica Brignone (7. – + 0.78) und Nadia Fanchini (8. – + 0.83), reihte sich die Tirolerin Stephanie Venier (6. + 0.68) auf dem sechsten Rang ein.

Stephanie Venier: „Unten war ich zu gerade unterwegs, und habe den Schwung nicht zumachen können. Die Piste ist schon extrem weich, da ist es schwierig den richtigen Druck auf den Ski zu bekommen. Es ist halt eher ein Frühjahrsschnee, aber jammern nutzt eh nichts. Es war unten einfach ein Linien-Problem. Ich denke dass es nichts mit der Verkühlung zu tun hat.“

Mit Jasmine Flury (9. – + 0.84) konnte sich, vor der Französin Romane Miradoli (10. – + 1.04) eine weitere Schweizerin innerhalb der besten Zehn klassieren.

Die Top 15 komplettierten die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (11. – + 1.06), Nicole Delago (12. – + 1.29) aus Südtirol, die Schweizerin Priska Nufer (13. – + 1.36), Kira Weidle (14. – + 1.37) aus Deutschland und die Schwedin Lisa Hörnblad (15. – + 1.39)

Wegen der warmen, sonnigen Wetterbedingungen wurde der Start um eine Stunde nach vorne verlegt, da jedoch die Zeitmessung nicht funktionierte, verzögerten sich die Startzeiten der Top-Fahrerinnen um ca. 30 Minuten. Nach einer Verletzung ohne Sturz von Tiffany Gauthier aus Frankreich musste das Rennen nach Startnummer 21 erneut für ca. 30 Minuten unterbrochen werden. Auf der immer weicher werdenden Piste hatten die Rennläuferinnen mit höheren Startnummern keine wirkliche Chance weit nach vorne zu fahren.

Alles andere als zufrieden konnte heute Ramona Siebenhofer mit ihrer Abfahrtsleistung sein. Die Steirerin konnte sich nicht innerhalb der besten 20 einreihen und verlor so viel Boden im Kampf um die Abfahrts-Disziplinenwertung.

Ramona Siebenhofer: „Es ist schon eine schwierige Situation. Ich selbst bin ratlos, ich habe keine Erklärung. Ich fühle mich momentan nicht so wohl, ich hoffe auf morgen, dass es etwas besser wird. Bei der Ski-WM in Are bin ich nach dem Super-G umgeknickt und habe mir den Knöchel vertreten. Es ist eine Bänderzerrung oder vielleicht auch ein Bändereinriss. Im Skischuh geht es, und ist sicher nicht der Grund, warum ich momentan so weit hinten bin.“

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