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Sofia Goggia: „Ich habe gelernt, dankbar zu sein.“

© Gerwig Löffelholz / Sofia Goggia

© Gerwig Löffelholz / Sofia Goggia

Bergamo – Wie vor ein paar Tagen berichtet, stand die Italienerin Sofia Goggia nach einer langen Reha-Phase wieder auf den Brettern. Das war auf dem Stubaier Gletscher. Die azurblaue Skirennläuferin, die alle bei der WM in Schladming vor zwei Jahren positiv überrascht hatte, ist wieder auf dem Weg zurück und möchte weiterhin positiv überraschen.

Schaut man Goggias Facebookprofil an, erkennt man gleich die Gefühlswelt der jungen Bergamaskin, die wie folgt schrieb: „Ein Bericht über dass, was ich im letzten Winter erlebt habe. Wenn man zurückblickt sind die letzten fünf oder sechs Monate wie im Flug vergangen. Aber in der Realität betrachtet waren es lange schwierige Wochen. Diese Monate waren die Hölle, denn ich habe viel gelitten, sowohl physisch wie auch psychisch. Es gab viele Momente der Verzweiflung und ich dachte, es nicht zu schaffen. Das Gefühl der fehlenden Kraft, weiterzumachen und weiterzukämpfen, war da, und es gab Zeiten, in denen ich in ein tiefes Loch fiel.

Ich hielt mich immer für eine starke Person, einen Felsen in der Brandung, aber in den letzten Monaten musste ich mit vielen Selbstzweifeln leben und diese überwinden.

Freunde und nähere Bekannte sagten mir, dass eine Reha Zeit brauche und so hatte ich viel Zeit Ordnung in mein Leben zu bringen. Dieses Mal hat die Reha mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Kleinen Fortschritten folgten häufig unerwarteten Rückschlägen, sodass ich meine Genesung nur langsam voranschritt.

Viele Menschen haben mir geholfen. Ich musste lernen, dass ich der Meister meines Körpers und Geistes und der Kapitän meiner Seele bin. Dank der vielen Ratschläge und wesentlichen Tipps konnte ich Fortschritte erzielen…

Ein Dank gebührt meiner Familie: Vater, Mutter, Tommy, … es tut mir leid, dass alle mit mir leiden und meine Beschwerden und Schmerzen mit ertragen mussten. In diesen Tagen im Stubaital konnte ich endlich ohne Stress und ohne Sorgen fahren. Ich beginne also an einem Punkt, bei dem ich weiß, dass die Gesundheit das Wichtigste ist und ich bin mir bewusst, was noch alles vor mir liegt. Jede Menge Arbeit wartet auf mich. Mit Hingabe und einem optimalen Genesungsverlauf ist meine Leidenschaft, das Skifahren möglich. Ich bin mir sicher dass ich mit Geduld und langsam Schritt für Schritt wieder zurückkehren kann. Und eines habe ich gelernt; es ist wichtig dankbar zu sein.“

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it (Auszug)

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