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Spiel, Satz und Sieg für Alexis Pinturault beim Heimslalom von Val d’Isère

Spiel, Satz und Sieg für Alexis Pinturault beim Heimslalom von Val d’Isère

Spiel, Satz und Sieg für Alexis Pinturault beim Heimslalom von Val d’Isère

Val d’Isère – Nachdem der Slalom der Herren im französischen Val d’Isère für heute angesetzt war, wurde er um einen Tag vorverlegt. Doch das für den gestrigen Samstag geplante Rennen wurde aufgrund starken Windes abgesagt und für den heutigen, ursprünglichen Tag neu angesetzt. Der Sieg ging an den Hausherren Alexis Pinturault. Auf den Plätzen zwei und drei schwangen der Schwede André Myhrer und der Italiener Stefano Gross ab.

Pinturault deklassierte in einer Zeit von 1.47,91 Minuten die Konkurrenz im Marcel-Hirscher-Stil. Der auf Rang zwei fahrende Olympiasieger Mhyrer hatte 1,44; Gross als Dritter 1,47 Sekunden Rückstand auf den triumphierenden Franzosen.

Alexis Pinturault: „Ich habe mich nicht so gut gefühlt und bin sehr überrascht. Es ist lange her seit meinem letzten Slalom-Sieg, daher bin ich sehr glücklich. Hier ist es immer schwer, gut und schnell zu fahren und keine Fehler zu machen. Ich bin sehr zufrieden, das ist ein sehr guter Tag. Die Gesamtweltcup-Führung ist nicht das Wichtigste, ich will schnell Skifahren.“

 

Daten und Fakten zum
2. Slalom der Herren in Val d’Isere 2019/20

FIS-Startliste Slalom in Val d’Isere – 1. Lauf
FIS-Liveticker Slalom in Val d’Isere – 1. Lauf
FIS Zwischenstand nach dem 1. Lauf
FIS-Startliste Slalom in Val d’Isere – Finallauf
FIS-Liveticker Slalom in Val d’Isere – Finallauf
FIS-Endstand Slalom in Val d’Isere

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Auf Rang vier schwang der Norweger Henrik Kristoffersen (+1,48) ab. Der Wikinger verpasste denkbar knapp den Sprung auf das Treppchen, nachdem er nach dem ersten Lauf nur auf Position 27 lag. Der Österreicher Michael Matt (+1,73) klassierte sich auf Platz 5. Kristoffer Jakobsen (+1,75) wurde als zweitbester Schwede des Tages mit Rang sechs belohnt.

 

Henrik Kristoffersen: „Der 2. Lauf war nicht perfekt, ich hatte einen kleinen Fehler nach der Haarnadel. Ich war am Limit, schneller zu fahren ist aber sicher möglich. Aber es hat jetzt gepasst, und ich weiß dass ich schnell Skifahren kann.“

Michael Matt: „Es war heute sehr schwierig, vor allem im Mittelteil, da musste ich nachdrücken. Skifahrerisch war es noich nicht das, was ich kann. Zum Glück ist jetzt noch ein bisschen Zeit bis zu den Januar-Rennen.“

 

Der Schweizer Loic Meillard (+1,85) reihte sich als Siebter ein. Die besten Zehn wurden vom Franzosen Victor Muffat-Jeandet (+2,21), dem Wikinger Sebastian Foss-Solevåg (+2,27) und dem Eidgenossen Daniel Yule (+2,35) abgerundet. Der ÖSV-Starter Christian Hirschbühl (+2,46) lag als Sechster des ersten Durchgangs noch in Podestnähe. Doch am Ende reichte es ihn für Position elf. Der Südtiroler Manfred Mölgg (+2,56) schwang als 14. direkt hinter dem Kärntner Marco Schwarz (13.; +2,54) ab.

 

Christian Hirschbühl: „Es war einfach zu wenig. Es war ein Krampf von oben bis unten. Ich habe nie in den Rhythmus gefunden. Extrem schade!“

Marco Schwarz: „Es geht darum, Rennerfahrung zu sammeln. Ich fühle mich von Lauf zu Lauf besser. Die Vorsicht fährt unterbewusst vielleicht noch mit. Ich brauche noch die Trainingstage, dann bin ich im Januar wieder voll fit.“

 

Der US-Amerikaner Luke Winters (+2,78), der nach dem ersten Lauf noch auf dem sensationellen zweiten Platz lag, verpatzte seinen zweiten Durchgang und wurde bis auf Position 19 zurückgereicht. Fritz Dopfer (+2,94) zeigte im Finale eine kämpferische Leistung und katapultierte sich dank der fünftbesten Zeit von Platz 29 noch auf Rang 21 nach vorne. Der zweite Lauf Dopfers könnte vielleicht ihm Selbstvertrauen geben und dafür Sorge trage, dass vielleicht sein sprichwörtlicher Knopf aufgeht. Der Schweizer Luca Aerni (+4,69) wurde 27 und Letzter. Sein Teamkollege Ramon Zenhäusern, zur Halbzeit noch auf einem Podestrang gelegen, schied im Finale indessen aus.

Der nächste Slalom der Herren findet am 5. Januar 2020 statt; Schauplatz des Geschehens wird die kroatische Hauptstadt Zagreb/Agram sein. Insgesamt ist der erste Monat des neuen Jahres sehr arbeitsintensiv für die Torläufer; gleich sechs Rennen stehen auf dem Programm.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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