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Spiel, Satz und Sieg für Mikaela Shiffrin beim Slalom von Killington

Mikaela Shiffrin feiert ihren 21. Slalomsieg im Weltcup

Mikaela Shiffrin feiert ihren 21. Slalomsieg im Weltcup

Killington – Die US-amerikanische Skirennläuferin Mikaela Shiffrin ist und bleibt im Torlauf das Maß aller Dinge. Die mit der Startnummer 1 ins Rennen gegangene 21-Jährige führte schon zur Halbzeit und siegte am Ende in einer Zeit von 1.27,95 Minuten. Die Hausherrin, die saisonübergreifend ihren zehnten Sieg in Folge feierte, sagte im TV-Gespräch: „Ich hätte mir nie gedacht, dass ich so viele Siege in so kurzer Zeit erreichen könnte. An Rekorde denke ich eigentlich nicht, ich will einfach nur schnell Ski fahren. In Lake Louise will ich in allen drei Rennen starten – das ist zumindest mal der Plan. Die Trainings werde ich fahren und dann entscheiden.“

Zweite wurde die Slowakin Veronika Velez Zuzulová, die 73 Hundertstelsekunden auf die Siegerin einbüßte. Auf Platz drei fuhr die Schweizerin Wendy Holdener (+0,86), die sich trotzdem über ihren Podestrang freuen konnte. Vierte wurde die Norwegerin Nina Løseth (+1,34) die nach ihrem gestrigen zweiten Rang im Riesentorlauf über ein weiteres gutes Ergebnis jubeln durfte. Velez Zuzulovás Mannschaftskollegin Petra Vlhová belegte Position fünf und war am Ende nur um eine mickrige Hundertstelsekunde langsamer als die Wikingerin. Ein mehr aus ausgezeichnetes Resultat lieferte DSV-Athletin Lena Dürr (+1,49) ab, die als starke Sechste abschwang.

Offizieller FIS Endstand:  Slalom der Damen in Killington

Auf Position sieben reihte sich die Tschechin Šárka Strachová (+1,50) ein. Sie war um 0,07 Sekunden schneller als die beste Österreicherin, und das war heute Bernadette Schild auf Position acht. Sie sagte im Interview: „Es waren zwei sehr stabile, solide Läufe. Der zweite war sicher besser, als der erste – aber noch nicht am Limit. Das lässt mich für die Zukunft hoffen. Im ersten Rennen hatte ich sehr viel Pech, die letzte zwei Saisonen waren sehr schwierig. Dann noch der Materialwechsel – da weiß man noch nicht so recht: Was ist zu viel, was ist zu wenig. Aber ich werde in den nächsten Wochen weiterarbeiten und dann wird das hoffentlich besser werden.“

Hinter Schild reihte sich ihre Landsfrau Michaela Kirchgasser (+1,93) auf Platz neun ein. Die Salzburgerin analysierte ihren heutigen Arbeitstag wie folgt: „Es war wieder mal mehr Rennfahren –ich habe nicht nur geschaut, dass ich sauber fahre. Es ist schön zu wissen, dass ich vom Training her noch sehr viel Spielraum habe. Ich bin happy mit dem heute gezeigten, aber das sollte noch viel weiter vorne passieren.“

Die besten Zehn wurden von der Schwedin Frida Hansdotter (+2,12), die noch weit von ihrer Bestform des vergangenen Winters entfernt ist, vervollständigt. Die rot-weiß-rote Athletin Katharina Truppe wurde mit einem Rückstand von fast zweieinhalb Sekunden auf Siegerin Shiffrin 15. Im ORF-Interview erzählte sie: „Der erste Durchgang war eher Bremsen von A nach B. Im zweiten Durchgang habe ich wieder Gas gegeben; das war wieder eher Skifahren.“

Die Eidgenossinnen Michelle Gisin (+2,75) und Denise Feierabend (+3,03) fuhren auf die Positionen 19 und 23. Letztere konnte im Finale sieben Ränge gutmachen, da sie im zweiten Lauf die Bestzeit in den Schnee krallte. Die ÖSV-Starterinnen Katharina Gallhuber (+3,26) und Julia Grünwald (+3,61) landeten auf den Rängen 25 und 27 und konnten wenige Weltcupzähler nach Hause mitnehmen.

Mélanie Meillard, die beim ersten Slalom des gegenwärtigen Winters in Levi so gut fuhr, kam im zweiten Durchgang nicht ins Ziel. Aber man kann davon ausgehen, dass die junge Swiss-Ski-Starterin noch viele Rennen in ihrem Leben bestreiten wird, in denen sie uns mit einer erfrischenden Fahrt und einem mehr als zufriedenstellenden Ergebnis erfreuen kann.

Der heutige Slalom war für das ÖSV-Damenteam mit der Einstellung eines Negativrekords verbunden. In den letzten 16 (das heutige Rennen wurde mitgezählt) Weltcup-Torläufen kletterte niemals eine rot-weiß-rote Athletin auf das Podium. Die bisher erfolgloseste Serie hatten die österreichischen Slalomdamen vom Dezember 1993 bis März 1995 zu verzeichnen. Auch hier blieben sie 16 Rennen ohne Stockerlplatz.

In der Gesamt- und Slalomwertung konnte die heutige Tagessiegerin Mikaela Shiffrin ihren Vorsprung ausbauen. Der nächste Torlauf der Damen findet am 11. Dezember im norditalienischen Sestriere statt. Und die 21-Jährige, die von Sieg zu Sieg eilt, klettert in der Bestenliste im Slalom immer weiter nach oben. Nur Bernadette Schilds Schwester Marlies und Vreni Schneider aus der Schweiz sind (noch) besser.

Offizieller FIS Endstand:  Slalom der Damen in Killington

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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Veronika Velez Zuzulová, Mikaela Shiffrin und Wendy Holdener

Veronika Velez Zuzulová, Mikaela Shiffrin und Wendy Holdener

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