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Spiel, Satz und Sieg für Vonn bei Abfahrt von Méribel

Spiel, Satz und Sieg für Vonn bei Abfahrt von Méribel

Spiel, Satz und Sieg für Vonn bei Abfahrt von Méribel

Méribel – Nach den Herren bestritten am heutigen Dienstagmorgen die schnellen Damen die Abfahrt von Méribel. Bei Postkartenwetter strahlte die US-Amerikanerin Lindsey Vonn über ihren 66. Sieg bei einem Weltcuprennen und über die siebte Kristallkugel in der Abfahrtswertung. Die 30-Jährige siegte in einer Zeit von 1.29,87 Minuten. Im Interview sagte sie: „Nach zwei Jahren fast ohne Rennen und zwei großen Operationen zurück zu sein, ist schön. Ich hatte eine sehr gute Saison, aber das ist der perfekte Abschluss für mich. Ich habe einen neuen Trophäen-Kasten gebaut – der hat Platz für 23 Kugeln. Das ist ein großes Ziel – aber wenn ich noch länger fahre, kann ich das vielleicht schaffen. Ich mag den Frühjahrs-Schnee. Aber ich habe gewusst, ich muss alles geben. Mit der heutigen Kugel ist im Super-G viel weniger Druck. Ich habe schon eine Kugel. Aber natürlich will ich noch eine holen.“

Zweite wurde die erfahrene Österreicherin Lizz Görgl (+0,24), die ihre lange führende Teamkollegin Niki Hosp um sechs Hundertstelsekunden auf Rang drei verwies.

Die zweitplatzierte Steirerin analysierte ihren Lauf im TV-Gespräch: „Ich möchte nächstes Jahr auf alle Fälle noch fahren. Ich habe so ein cooles Trainerteam, es macht Spaß. Auch mit der Anna, wenn man so eine im Team hat, kann man selber noch mehr rausholen. Im Training bin ich so schlecht gefahren, hatte harte Stunden. Aber es taugt mir, dass ich das umsetzen konnte, was ich mir vorgenommen habe. ich hatte superschnelle Ski, auch wenn ich oben gemerkt habe, dass es saugt, weil es so warm ist. ich möchte schauen, dass ich konstanter werden. Ich habe heuer einige Rennen, die nicht so gut waren – das will ich ändern.“

Die Tirolerin, die das erste Mal bei einer Weltcupabfahrt auf dem Treppchen stand, sagte im ORF-Interview: „Ich bin brutal erleichtert. Es ist schön, dass das heute hingehaut hat. Ich habe mir viel vorgenommen. Es war kein leichtes Rennen, weil es so weich ist. Es freut mich, dass ich auf dem Podest stehe. Ich bin froh mit dem, was ich heute erreicht habe. Ich möchte die Woche gut abschließen, mir dann eine Auszeit nehmen und erst dann über die Karriere entscheiden. Ein Abfahrtssieg wäre schon noch ein großes Ziel von mir. Die Entscheidung trifft aber einzig der Bauch – auf das Bauchgefühl werde ich mich verlassen.“

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Damen in Méribel – Weltcupfinale

Tina Maze aus Slowenien schrammte als Vierte um eine Zehntelsekunde am Podest vorbei. Die azurblaue Athletin Elena Fanchini (+0,45) wurde Fünfte. Die Spanierin Carolina Ruiz Castillo (+0,73) belegte bei ihrer letzten Weltcupabfahrt den sechsten Rang und verwies die beiden ÖSV-Starterinnen Nici Schmidhofer (+0,82) und Anna Fenninger (+0,95) auf die Positionen sieben und acht.

Die zuletzt so podestverwöhnte Fenninger sagte im ORF-Interview: „Es war nicht die Abfahrt, die mir liegt. Bei langen Kurven ist es schwer für mich, auf Zug zu kommen. Dafür ist es eine gute Leistung. Dass Lindsey gewonnen hat, ist keine Überraschung. Es ist eine Abfahrt, die ihr liegt und sie hat das perfekt durchgezogen. Da muss man einfach gratulieren. Es war gestern schon ein Schock, aber die Schmerzen haben sich über den Tag gut entwickelt. Ich hatte heute keine Probleme. Im Super-G kommt es hier sehr auf die Kurssetzung an. Aber ich habe dort sicher eine bessere Form, als in der Abfahrt. Da bin ich viel konstanter.“

Die Top-10 wurden von Lara Gut (+1,09) aus der Schweiz und der Liechtensteinerin Tina Weirather (+1,11) abgerundet. Die Eidgenossinnen Fabienne Suter (+1,31) und Dominique Gisin (+1,82) belegten die Ränge 13 und 16. Somit gab es für die amtierende Olympiasiegerin keine Punkte. Die Kanadierin Larisa Yurkiw ging nicht an den Start. Conny Hütter aus Österreich schied aus. Eine Schrecksekunde musste die auch 30-jährige Südtirolerin Hanna Schnarf überstehen. Sie eröffnete mit der Startnummer 1 das Rennen, hob bei der Welle im Mittelteil ab und kam zu Sturz. Dabei zog sich die Athletin ein Cut über dem linken Auge zu. Die Pustererin hatte sich gewiss das letzte Saisonrennen anders vorgestellt.

Im Kampf um die große Kristallkugel spitzt sich das Duell zwischen Maze und Fenninger immer mehr zu. Da die Salzburgerin heute lediglich den achten Rang belegte und die Slowenin nicht aufs Podium fuhr, liegt Fenninger drei Rennen vor Schluss nur noch zwölf Punkte vor ihrer schärfsten Konkurrentin. Die heutige Siegerin Vonn holte sich zum 18. Mal eine Kristallkugel. Morgen gibt’s die Chance auf Kugel Nummer 19.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

 

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