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Starker Schneefall gefährdet Abfahrtslauf in Garmisch-Partenkirchen

Starker Schneefall gefährdet Abfahrtslauf in Garmisch-Partenkirchen

Starker Schneefall gefährdet Abfahrtslauf in Garmisch-Partenkirchen

Die für heute Nacht und morgen angesagten Schneefälle gefährden die Abfahrt auf der Kandahar Rennstrecke in Garmisch-Partenkirchen. Das Organisationskomitee und das Rutschkommando ist bis in die Nachtstunden auf der Piste im Einsatz um die Strecke für das morgige Rennen zu präparieren. Am Samstagmorgen sind die vielen freiwilligen Helfer bereits ab 04.00 Uhr wieder auf dem Berg.

Es wird alles unternommen um die Rennlinie vom Schnee zu befreien, damit die Sicherheit der Rennläufer gewährleistet werden kann. Bei der Mannschaftsführersitzung wurde auch die Möglichkeit angesprochen, den Start weiter nach unten zu verlegen. Bereits bei der Startnummern-Auslosung setzte der Schneefall ein (siehe unten). Der Start ist für Samstag, 11.45 Uhr geplant.

Die Geschichte der Kandahar

Das erste Weltcup-Rennen auf der berühmten Rennstrecke in Garmisch-Partenkirchen wurde in der Saison 1969/1970 ausgetragen. Doch den Grundstein, durch den Garmisch-Partenkirchen zu einem der weltweit berühmtesten Austragungsorte von Alpinen Skirennen wurde, legte ein Engländer bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts in der Schweiz: Auf Initiative eines der Pioniere des Alpinen Skisports, Sir Arnold Lunn, fiel im März 1928 der Startschuss für das „Arlberg-Kandahar-Rennen“ am Galzig in St. Anton am Arlberg. Als Namensgeber des Rennens fungierte dabei ein guter Freund Lunns, der englische Heerführer Frederick Roberts, dem nach seiner siegreichen Rückkehr aus Afghanistan der Titel „Earl of Kandahar“ verliehen worden war.

1954 Kandahar-Premiere in Garmisch-Partenkichen

Auch in den beiden auf die Premiere folgenden Jahren fand das „Arlberg-Kandahar-Rennen“ in St. Anton statt, ab 1931 wechselten sich Mürren und der Arlberg als Austragungsorte ab. 1948 kam Chamonix als dritter Ausrichter hinzu, 1951 folgte Sestriere und im Jahr 1954 feierte das Kandahar-Rennen in Garmisch-Partenkirchen seine Premiere. Für die Austragung des Rennens auf deutschem Boden hatten sich ursprünglich zwei Gemeinden beworben: Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen. Angeblich schreckte Lunn dabei der am Oberstdorfer Nebelhorn befürchtete Nebel ab, weshalb er sich für Garmisch-Partenkirchen entschied.

Umbau der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen zur WM 2011

Während sich Mürren und Sestriere in den 1970er Jahren als Veranstalter zurückzogen, wird auf der Kandahar-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen bis heute um Bestzeiten gekämpft. Im Hinblick auf die FIS Alpinen Weltmeisterschaften 2011 wurde die Kandahar-Abfahrt im Jahre 2008/2009 umgebaut und gilt mittlerweile als eine der anspruchsvollsten Herren-Abfahrten der Welt.

60-Meter-Sprung und bis zu 92 Prozent Gefälle

Der Start erfolgt auf einer Höhe von 1690 Metern, bis ins Ziel überwinden die Herren auf einer Distanz von 3.330 Metern einen Höhenunterschied von 949 Metern. Damit ist die Herrenstrecke zwar etwas kürzer als vor dem Umbau, verlangt den Rennläufern aber mit vier bis zu 60 Meter weiten Sprüngen und dem 92 Prozent Gefälle aufweisenden „Freien Fall“ alles ab. Den ersten Weltcup auf der neuen Strecke konnte 2010 übrigens der Schweizer Carlo Janka mit einer Laufzeit von 1:58,45 Minuten für sich entscheiden. Der Streckenrekord wurde allerdings von Erik Guay aus Kanada bei der FIS Alpinen Weltmeisterschaft 2011 um vier Hundertstelsekunden auf 1:58,41 Minuten verbessert.

Quelle:  www.DeutscherSkiverband.de

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