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Startnummernänderung gehört frühestens ab dem WM-Winter 2016/17 zum Skialltag

© Kraft Foods /  Max Franz bei der Startnummer-Verlosung

© Kraft Foods / Max Franz bei der Startnummer-Verlosung

Oberhofen – Die Herbsttagung des Skiweltverbands FIS fand gestern in Oberhofen statt. In der warmen Jahreszeit hat man sich mit der Erneuerung der Startnummernvergabe in den Speeddisziplinen auseinandergesetzt, allerdings kommt diese frühestens im nächsten Ski-Winter zum Einsatz.

Zum gegenwärtigen Moment wird den Top-7 eine Nummer zwischen 16 und 22 zugelost. Der Rest startet entweder mit einer Nummer zwischen 1 und 15 bzw. mit einer Nummer zwischen 23 und 30. Zusammenfassend fahren die besten Athleten nacheinander, was sicher fair und spannend ist. Die Kritik einiger Funktionäre hingegen ist, dass die Spannung nur kurz aufflackert und dann quasi verpufft.

Nun hat man diverse Modelle durchdiskutiert. Soll man die Top-30 auslosen? Dürfen die besten Sieben des Trainings ihre Nummer aussuchen, während die anderen ihre Nummer zugelost bekommen? Es sind viele Modelle, die alle eruiert und besprochen werden müssen. Was die FIS nun als Idee weiter aufgreift, ist noch ungewiss. Ob eine Änderung die Spannung wirklich länger am Leben erhält ist mehr als fraglich.

Ferner gibt es für die WM 2021 nur einen Bewerber, und das ist, wie mehrmals berichtet, Cortina d’Ampezzo. Der Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1956 freut sich auf einen nächsten wintersportlichen Höhepunkt. Im Juni 2016 wird im mexikanischen Cancún die Vergabe fixiert. Überdies wurde die progressive Anhebung des Preisgeldes pro Rennen beschlossen, im WM-Winter 2016/17 gibt es noch ein wenig mehr.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.skionline.ch, www.fis-ski.com

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