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Stefan Brennsteiner will den zweiten Sölden-Durchgang abhaken

Stefan Brennsteiner will den zweiten Sölden-Durchgang abhaken (Foto: © Stefan Brennsteiner / Facebook)

Stefan Brennsteiner will den zweiten Sölden-Durchgang abhaken (Foto: © Stefan Brennsteiner / Facebook)

Beaver Creek – Am Sonntag findet im US-amerikanischen Beaver Creek der zweite Riesenslalom der Herren im Ski Weltcup Winter 2019/20 statt. Mit von der Partie ist auch der Österreicher Stefan Brennsteiner.

Beim Saison Opening auf dem Rettenbachferner hoch ober Sölden zeigte er im ersten Durchgang eine gute Fahrt und wurde mit Rang sieben belohnt. Im zweiten Lauf wollte er einen Tick zu viel und schied aus. Während der Probefahrten in Nordamerika hat er etwas am Material gefeilt und gute Leistungen erzielen können.

Nun will der 28-Jährige den zweiten Durchgang von Sölden aus seinem Gedächtnis streichen und ein gutes Ergebnis in Beaver Creek erzielen. Er weiß, dass er unter die Top-10 fahren und mit der Weltspitze mithalten kann.

Auch wenn Marcel Hirscher jahrelang das Flaggschiff der ÖSV-Techniker war, muss jetzt jeder auf sich selber schauen und die Lücke, die der achtfache Gesamtweltcupsieger hinterließ, schließen. Jeder muss auch seinen Weg machen.

Bei der Ski-WM 2017 in St. Moritz wurde Roland Leitinger Zweiter im Riesentorlauf. Einige Verletzungen warfen ihn jedoch immer wieder etwas zurück. Er konnte bislang recht gut arbeiten. Nach dem 19. Platz in Sölden will er sich sukzessive nach vorne arbeiten und auch bis Weihnachten eine bessere Startnummer haben.

Die Riesenslaloms, die im Dezember auf dem Programm stehen, sind allesamt anspruchsvoll. Die Strecken von Beaver Creek, Val d’Isère und Alta Badia/Hochabtei schenken einem nichts. Auch wenn alle Pisten einen unterschiedlichen Charakter aufweisen, muss man die Schlüsselstellen kennen und locker bleiben.

Marco Schwarz freut sich auf sein Comeback im Riesentorlauf. Er will in Beaver Creek seine feine Klinge auspacken. Zur Motivation schaut sich der dreifache WM-Medaillengewinner von Åre Läufe seines einstigen Teamkollegen Hirscher an. Letzterer gewann hier 2011, 2015 und 2017.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sn.at

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