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Stefan Luitz im Skiweltcup.TV-Interview: „Möchte auch im Slalom einen Schritt nach vorne setzen“

© Ch. Einecke (CEPIX)  /  Stefan Luitz

© Ch. Einecke (CEPIX) / Stefan Luitz

Eching – Neben Lena Dürr und Vicky Rebensburg stand uns im Rahmen des DSV-Einkleidungstages in Eching Stefan Luitz für ein Gespräch Rede und Antwort. Der 21-jährige Skirennläufer ist vor allem in den technischen Disziplinen Riesentorlauf und Slalom unterwegs.

Bereits 2007 bestritt der Athlet vom SC Bolsterlang seine ersten Einsätze bei FIS-Rennen. Im Jahr 2009 bestritt der Skifahrer seine ersten Europacuprennen und unterstich sein Talent beim European Youth Olympic Festival im schlesischen Szczyrk (dt. Schirk). Im Riesentorlauf konnte er sich über den zweiten Rang im Riesentorlauf freuen. In der gleichen Disziplin erreichte er im Folgejahr bei der Junioren-WM ebenfalls die Silbermedaille.

Nach guten Ergebnissen und einem positiven Eindruck in der Saisonvorbereitung qualifizierte er sich für den DSV-Weltcupkader und feierte im eidgenössischen Adelboden sein Weltcupdebüt. Auch wenn er im ersten Lauf nicht das Ziel sah und ohne Punkte blieb, wurde er bei der Heim-WM in Garmisch-Partenkirchen nominiert und kam im Riesenslalom auf Rang 29, im Mannschaftsbewerb blieb er ohne Einsatz Ersatzfahrer.

Im südöstlichen Norwegen, genauer gesagt in Trysil, fanden im Jahr 2011/12 zwei Europacuprennen statt. Hier kam Stefan Luitz zwei Mal unter die besten Zwei und konnte den zweiten Bewerb sogar gewinnen. Auch in der Gesamtwertung kam der Deutsche Meister in der Super-Kombination 2012 auf den zweiten Endrang. Im gleichen Winter konnte sich der 185 cm große Skirennläufer erstmals über Weltcupzähler freuen und verbuchte einen 29. Rang im Riesentorlauf in Crans-Montana auf seine Habenseite.

Ab Dezember 2012 wurde Luitz immer besser. In Beaver Creek klassierte er sich auf Platz 13. In Val d’Isère sorgte er umso mehr für Furore, da er wie eine Rakete vom 25. Zwischenrang nach dem ersten Lauf noch auf den ausgezeichneten zweiten Rang nach vorne preschte. Bei der WM 2013 in Schladming holte er sich auch ohne Einsatz die Bronzemedaille im Teambewerb. Kurze Zeit später zog er sich beim Training einen Kreuzbandriss zu und musste für den Rest der Saison zusehen. Nun will er aber wieder angreifen und ist dementsprechend topmotiviert. Wir sprachen mit dem 21-jährigen DSV-Senkrechtstarter über sein Comeback in Sölden, seine behutsame Vorbereitung, das Nahziel Sotschi und den Torlauf als zweite Disziplin.

Skiweltcup.TV: Gratulation zum gelungenen Comeback! Wie zufrieden bist du mit deiner Rückkehr in den Skiweltcup?

Stefan Luitz: Mit dem 22. Platz in Sölden kann man nach der Verletzung schon sehr zufrieden sein. Ich habe gleich im ersten Rennen Weltcuppunkte gesammelt. Klar gibt es noch einiges zu verbessern, aber darauf kann man aufbauen. Mit diesem Ergebnis kann ich zuversichtlich in die nächsten Rennen gehen.

© Ch. Einecke (CEPIX) / Stefan Luitz

© Ch. Einecke (CEPIX) / Stefan Luitz

Skiweltcup.TV: Wie fit fühlst du dich, und kannst du bereits ohne Schmerzen wieder Ski fahren?

S. L.: Beim Skifahren bin ich schmerzfrei. Wenn es so wie in Sölden richtig unruhig ist, dann zwickt es schon mal. Aber es ist nicht so schlimm, dass mich dies aus der Bahn werfen würde. Wenn ich am Start stehe, muss ich auch nicht an das Knie denken, ob es hält oder nicht, und kann beherzt drauflos fahren. Wie gesagt, habe ich beim Skifahren kein Problem, eher nach dem Rennen wenn ich dann das Knie durchstrecke. Nach der Verletzung gehört dies aber auch dazu.

Skiweltcup.TV: Du hast dir im Februar das Kreuzband gerissen, und warst bereits im Sommer wieder auf Ski unterwegs…

S. L: Ich konnte sehr früh wieder in das Training einsteigen, und bin nach vier Monaten erstmals wieder auf Ski gestanden. Für eine Kreuzbandverletzung ist das sehr früh. Am Anfang bin ich sehr viel „Schule“ gefahren, wofür man sonst nicht die Zeit hat. Mit meinen Trainern haben wir Schritt für Schritt das Pensum erhöht und immer darauf geachtet, dass das Knie nicht überbeansprucht wird. So wie es aussieht, hätten wir es nicht besser machen können.

Skiweltcup.TV: Wie fit bist du im Slalom?

S. L.: Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt kaum sagen. Wir haben relativ wenig Slalom trainiert, aber bis Levi werden wir die Zeit noch sehr intensiv nutzen. Ich hoffe, dass ich dann auch im Slalom einen weiteren Schritt nach vorne machen kann.

Skiweltcup.TV: Das heißt, dass neben dem Riesenslalom der Slalom deine zweite Paradedisziplin werden soll?

S. L.: Der Slalom ist mir auf jeden Fall sehr wichtig. Ich möchte mich in der Weltspitze etablieren und unter den Top-30 Fuß fassen. Aber es ist immer schwierig, zwei Disziplinen unter einen Hut zu bringen. Aber es ist schon ein Ziel, dass ich nicht nur im Riesenslalom, sondern auch im Slalom erfolgreich unterwegs bin.

Skiweltcup.TV: Sind in dieser Saison nur Weltcuprennen geplant, oder wirst du auch mal in den Europacup ausweichen?

S. L.: Primär steht jetzt der Weltcup auf dem Programm. Die Rennen im Europacup überschneiden sich auch oft mit dem Weltcup. Beim Riesenslalom hat auf jeden Fall der Weltcup Priorität. Den Slalom versuche ich mitzunehmen. Nach Adelboden könnte es sich dann auch mit ein paar Europacuprennen ausgehen.

Skiweltcup.TV: Das große Ziel in dieser Saison heißt auf für dich Olympia 2014?

S. L.: Auf jeden Fall. Die Kriterien für die Qualifikation stehen fest. Natürlich werde ich alles daransetzen, um diese auch zu erreichen. Es wird nicht leicht, aber ich denke schon, dass es möglich ist, vor allem wenn man die Ergebnisse vom letzten Jahr ansieht. Es ist das Ziel eines jeden Athleten, sich den Traum von Olympia zu erfüllen.

Skiweltcup.TV: Wie aufgeregt bist du vor einem Start?

S. L.: Die Anspannung ist natürlich immer da. Ich denke es ist auch wichtig, dass man immer etwas nervös ist. Aber es ist nicht so, dass man dann nichts mehr „auf die Reihe“ bringt. Das wäre dann schon schlimm, ist aber zum Glück nicht so.

Skiweltcup.TV: Am 9. Dezember 2012 hast du mit Platz 2 beim Weltcup-Riesenslalom von Val d’Isère für Aufsehen gesorgt…

S. L.: Das war natürlich, bis jetzt, ein einmaliges Erlebnis. Natürlich versuche ich alles, um wieder dahin zukommen, aber dass es nicht jeden Tag so laufen kann, ist mir auch klar. Aber ich werde alles versuchen, wieder so einen Erfolg zu erreichen.

Skiweltcup.TV: Vielen Dank für das Gespräch. Wir von Skiweltcup.TV wünschen dir eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Olympiasaison!  

 

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