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Stephanie Brunner und Katharina Liensberger schielen auf das Semmering-Podest

Nach knapp eineinhalb Jahren Pause will Stephanie Brunner wieder aufs Podest fahren

Nach knapp eineinhalb Jahren Pause will Stephanie Brunner wieder aufs Podest fahren

Semmering – Wenn das Ski Welcup Kalenderjahr 2020 mit einem Riesentorlauf und einem Slalom der Damen am Semmering ausklingt, wollen die Gastgeberinnen eine gute Figur abliefern. Die Österreicherinnen sind sich bewusst, dass das Heimrennen ohne Fans über die Bühne geht. Auch ohne Anfeuerung von außen müssen sie den Grundspeed aufbauen, um in Fahrt zu kommen. Das weiß auch die Lokalmatadorin Michaela Dorfmeister, die viermal in Niederösterreich im Einsatz war.

Die Hoffnungen auf einen Top drei Platz sind für Stephanie Brunner und Katharina Liensberger mehr als nur berechtigt. Vor zwei Jahren wurden sie jeweils Vierte; am Sprung aufs Podest schrammten sie denkbar knapp vorbei. Vor acht Jahren gewann Anna Veith zuletzt am Semmering. In der Zwischenzeit warten die ÖSV Frauen seit 2016 und Eva Maria Brems Erfolg im slowakischen Jasná auf einen Riesenslalomtriumph.

Auch wenn die Weltcupsaison 2020/21 eine andere ist, überwiegt die Dankbarkeit, Rennen fahren zu dürfen. Beide, sowohl Brunner als auch Liensberger, möchten bis zum letzten Tor Gas geben. Die Tirolerin ist nach knapp eineinhalb Jahren Pause wieder ins Geschehen zurückgekehrt. Nach drei Kreuzbandrissen wagt sie sich wieder heran. In Courchevel raste sie auf Position sechs. Und auch Liensberger zeigt gute Schwünge. So gesehen kommen die brauchbaren Resultate von alleine, und mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen ist ein Platz auf dem Treppchen allemal im Bereich des Möglichen.

Semmering (AUT)
– Mo., 28.12.2020, 10:30/13:00 Uhr (MEZ): Riesenslalom Damen (RS)
– Di., 29.12.2020, 15:15/18:30 Uhr (MEZ): Slalom Damen (SL)

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