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Steven Nyman freut sich über seinen dritten Gröden-Sieg

Steven Nyman freut sich über seinen dritten Gröden-Sieg

Steven Nyman freut sich über seinen dritten Gröden-Sieg

Gröden – Am heutigen Freitag wurde die dritte Abfahrt der Saison im Südtiroler Grödnertal auf der berühmten Saslong ausgetragen. Sieger des Rennens wurde der US-Amerikaner Steven Nyman. Für seinen dritten Sieg in Gröden benötigte er eine Gesamtzeit von 1.55,89 Minuten. Er meinte nach seinem Triumph: „Seit dem ersten Mal, als ich hiergekommen bin, weiß ich, was ich hier tun muss. Aber ich habe hier ebensoviele Stürze, wie Siege. In den USA trainieren wir aber auch sehr viel davon, was hier notwendig ist. Die WM ist natürlich ein Thema, aber mein Ziel ist es, einen Lauf zu bekommen und so viele Siege zu feiern, wie nur geht. Ich fühle mich sehr wohl.“

Zweiter wurde der Norweger Kjetil Jansrud (+0,31), der die ersten beiden Abfahrten im WM-Winter 2014/15 für sich entscheiden konnte. Er sagte: „Es geht heute sehr schnell – die Sprünge gehen sehr weit. Es ist auch schwer zu fahren, es rappelt unter den Füßen von oben bis unten. Man hat gesehen, dass Steven in guter Form ist. Meine Fahrt war ganz gut.“

Hinter dem Wikinger klassierte sich der Südtiroler Dominik Paris (+1,15), der sich in dieser Saison in einer mehr als nur guten Form befindet. Der Ultner sagte: „Im Training habe ich mich ganz gut gefühlt und gemerkt, es ist machbar. Dass es wirklich klappen kann, habe ich mir aber nicht gedacht. Heimvorteil weiß ich nicht: Es ist schwieriger, auf der Heimpiste schnell zu sein, als woanders. Nyman war sicher nicht zu schlagen – er war eine Klasse für sich. Auf diesem Gelände ist er unschlagbar, wenn er in Form ist.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Abfahrtslauf der Herren in Gröden / Val Gardena

Hinter dem Ultner klassierten sich die beiden Franzosen Guillermo Fayed (+1,26) und Johan Clarey (+1,30) auf den Positionen vier und fünf. Sechster wurde der Schweizer Silvan Zurbriggen (+1,51). Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer (+1,53) belegte den siebten Platz.

Der Kärntner sagte: „In den Jahren, in denen ich hier gefahren bin, war es noch nie so schwer. Es war schnell, es ist zur Sache gegangen. Die zwei vorne sind in einer eigenen Liga gefahren – da wäre ich nie hingekommen. Was mich anzipft, ist der Fehler am Ende – die Plätze vor mir sind nicht so weit weg, da wäre noch was drinnen gewesen.“

Die Top-10 wurden vom eidgenössischen, routinierten Trio Beat Feuz (+1,63),  Patrick Küng (+1,73) und Didier Défago (+1,84) abgerundet. Zweitbester ÖSV-Athlet wurde Hannes Reichelt (+1,90), der um nur sechs Hundertstelsekunden an den besten Zehn der heutigen Abfahrt vorbeischrammte. Der Südtiroler Peter Fill (+1,92), der in Kastelruth zu Hause ist, wurde Zwölfter.

Reichelt sagte: „Meine Fahrt war fehlerhaft. Gleich oben, wo man das Tempo ins Flache mitnehmen muss, bin ich schlecht gefahren. Unten dann noch der Fehler in der Ciaslat. Gut, dass der Grundspeed passt. Dumm, dass die Fehler passiert sind. Steven hat oben die Kurve, die ich angesprochen habe, perfekt erwischt. Und er ist ein Gleiter schlechthin“

Georg Streitberger (+2,15), ein weiterer Österreicher, wurde mit der Startnummer 3 mit Platz 15 belohnt. Er landete zwei, drei bzw. vier Ränge vor seinen Landsleuten Romed Baumann (+2,17), Max Franz (+2,27) und Klaus Kröll (+2,43). Die Swiss-Ski-Athleten Sandro Viletta (+2,64) und Carlo Janka (+2,65) waren fast gleich schnell und belegten am Ende die Position 20 und 21.

Dahinter klassierten sich die beiden Südtiroler Werner Heel (+2,67) und Christof Innerhofer (+2,69). Die beiden DSV-Athleten Tobias Stechert (+2,81) und Josef Ferstl (+3,58) können, wenn nichts schief läuft, mit den Rängen 25 und 29 zufrieden sein.

Streitberger sagte: „Die Startkurve war nicht sauber. Bei der ersten Mauer und die Ciaslat war ein Kampf, das kostet einfach Zeit. Wenn ich das einmal sauber fahren würde, dann würde eine bessere Zeit herausschauen. Es ist klar, dass Kritik kommt. Wir wissen selber, dass wir nicht gut fahren und unnötige Fehler machen. Aber wir bleiben dran, wollen gewinnen.“

Überschattet wurde das Rennen von einem bösen Sturz des Österreichers Florian Scheiber. Dieser musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Bozen überstellt werden. Laut ersten Angaben hat er sich eine Gehirnerschütterung zugezogen. Weitere Informationen folgen im Laufe des Tages.

Hans Pum, seines Zeichens ÖSV-Sportdirektor, war nicht zufrieden: „Mit dem Ergebnis sind wir natürlich nicht zufrieden. Matthias und Hannes sind bis zur Ausfahrt Ciaslat sehr gut gefahren, waren aber zu direkt und haben das Tempo nicht mitgenommen. Das ist schade, weil sie normal weiter vorne gewesen wären. Ein Nyman und Jansrud wären aber sicherlich nicht zu schlagen gewesen.“

Morgen hat Kjetil Jansrud aus Norwegen die Chance, wieder viele Speed-Punkte zu holen. Die nächste Abfahrt findet nach Weihnachten in Santa Catarina Valfurva statt. Das legendäre Bormio Nach-Weihnachtsrennen findet nicht mehr statt. Soweit der Stand nach 45 Läufern. Das Endresultat wird natürlich nachgereicht.

Offizieller FIS ENDSTAND: Abfahrtslauf der Herren in Gröden / Val Gardena

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

 

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