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Steven Nyman riss sich die Achillessehne, aber träumt von Olympia 2022

Steven Nyman riss sich die Achillessehne, aber träumt von Olympia 2022 (Foto: Steven Nyman / privat)

Steven Nyman riss sich die Achillessehne, aber träumt von Olympia 2022 (Foto: Steven Nyman / privat)

Der US-amerikanische Ski Weltcup Rennläufer Steven Nyman hat sich beim Training auf dem Mount Hood die Achillessehne im linken Fuß gerissen. Er wurde bereits operiert und wird so den Wunsch von einer Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo begraben müssen. Dafür träumt er von den Olympischen Winterspielen, die im Jahr 2022 in der chinesischen Hauptstadt Peking über die Bühne gehen werden.

Vor einiger Zeit gestand er in einem Interview mit Skiweltcup.TV, dass er Italien liebt und er es kaum erwarten könne, in Gröden oder auch bei den Welttitelkämpfen in Cortina d’Ampezzo im Starthaus zu stehen. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird er bei diesen Rennen nicht dabei sein, denn der 38-Jährige zog sich die dritte schwere Verletzung in den letzten drei Jahren zu.

Der US-amerikanische Speedspezialist riss sich die linke Achillessehne bei den letzten Trainingseinheiten. Dabei zog er sich die gleiche Verletzung wie der Schweizer Mauro Caviezel zurück. Letzterer, in der vergangenen Saison Gewinner der Super-G-Kristallkugel, will wohl zwischen Dezember und Januar ins Ski Weltcup Geschehen eingreifen. Doch bei Nyman wird ein Comeback sehr schwierig, fast unmöglich.

Der 38-Jährige, der in seiner Karriere drei Weltcup Rennen (und alle in Gröden, Anm. d. Red.) für sich entscheiden konnte, will die Zähne zusammenbeißen und nicht an ein Ende seiner Karriere denken. Auch ein Kreuzbandriss im rechten Knie, den er sich zweimal in Garmisch-Partenkirchen zuzog, ließ ihn lieber kämpfen anstatt die Skier in den Keller zu stellen. Demnach schaut Nyman zuversichtlich nach vorne. Er will zurückkehren und hat sich die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen im Reich der Mitte als Ziel gesetzt.

Es wären seine vierten Spiele im Zeichen der fünf Ringe. So war er in Turin 2006, Vancouver 2010 und Sotschi 2014 im Einsatz. Lediglich in Südkorea konnte er nicht teilnehmen. Die zweite Verletzung, die er sich 2018 in Garmisch-Partenkirchen zugezogen hatte, verhinderte einen Start bei den Spielen in Pyeongchang.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it

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