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Stimmen zum Rücktritt von Viktoria Rebensburg

Stimmen zum Rücktritt von Viktoria Rebensburg

Stimmen zum Rücktritt von Viktoria Rebensburg

Kreuth – Nachdem die deutsche Ski Weltcup Rennläuferin Viktoria Rebensburg mit sofortiger Wirkung am Dienstag ihre Karriere beendet hat, sitzt der Schock bei einigen langjährigen Wegbegleitern tief. Felix Neureuther berichtet, dass seine Landsfrau auf eine grandiose Laufbahn schauen kann und alles gewonnen hat. Auch wenn nach einem Treffen vor 14 Tagen nichts auf diesen Schritt hingedeutet hat, wünscht Neureuther der Riesentorlauf-Olympiasiegerin alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Maria Höfl-Riesch war lange Zeit eine Mannschaftskollegin der heute zurückgetretenen Sportlerin und hat Verständnis für diese Entscheidung. Sie kennt Rebensburg als stets motivierte Rennläuferin: „Wir haben viele schöne Momente und Erfolge, aber auch echt harte Zeiten mit Niederlagen und Verletzungen durchlebt. Jedenfalls konnten wir von unseren zwei Olympia-Teilnahmen in Vancouver 2010 und Sochi 2014 beide glücklich mit Medaillen nach Hause fahren. Glückwunsch zu dieser großen Karriere und alles Gute für die Zukunft!“

Auch Kira Weidle lies es sich nicht nehmen und bedankte sich bei Viktoria Rebensburg: „Nicht nur sportlich warst du eine glatte Eins sondern auch menschlich warst du ein wichtiger Teil unseres Teams! Danke für die letzten gemeinsamen Jahre, in denen du mir als Vorbild und ”große Schwester“ immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden bist und wir viele emotionale und lustige Momente teilen konnten. Ois Guade für alles was die Zukunft bringt, Bussi Baba, Bambino.“

DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier sieht im Ende der sportlichen Aktivität seines Schützlings einen herben Verlust für den Deutschen Skiverband. So war Rebensburg 13 Jahren immer in der Weltspitze mit dabei und es fällt schwer, die Lücke, die sie hinterlässt, zu schließen. Für den hohen Sportfunktionär war seine Athletin von 2014 bis 2020 nicht nur die beste deutsche Skirennfahrerin, sondern eine der besten weltweit.

Bleibt das Schlusswort Bundestrainer Jürgen Graller, der seine Athletin als echt coole Persönlichkeit umschrieb. Man könne sie so schnell nicht ersetzen, und nun heißt es im Damenteam kleinere Brötchen backen. Trotzdem kann ein Abgang eines Idols in den eigenen Reihen auch die jungen Fahrerinnen anspornen. Ferner meinte der Coach, dass sich das Ende der Karriere in der letzten Woche beim Trainingslager in der Schweiz ankündigte. Das Aushängeschild habe gut trainiert, doch es ist ihr Anspruch, in ihren drei Lieblingsdisziplinen Abfahrt, Super-G und Riesentorlauf um den Sieg mitzukämpfen. Und wenn das auf Dauer nicht möglich ist, muss man den Schritt verstehen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: br.de

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