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Swiss Ski: Der große Saisonausblick 2014/2015

© swiss-ski.ch / Swiss Ski: Der große Saisonausblick 2014/2015

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2014/2015 ist die Saison nach den erfolgreichen Olympischen Spielen, nach den vielen Podestplätzen des Frauen Speedteams und das Jahr nachdem die Schweiz bei den Männern einen Weltcup-Sieger in Kitzbühel, am Lauberhorn und in Beaver Creek gestellt hat. Es ist auch die Saison der WM in Vail.

Die Vorzeichen sind bei den Frauen und den Männern ziemlich unterschiedlich. Die Frauen wollen im Speedbereich die guten Resultate von letzter Saison bestätigen. Im Technikbereich fordert Rudi Huber mehr Konstanz. Allerdings haben sich im Sommertraining viele Fahrerinnen verletzt. „Seit ich dabei bin, gab es noch nie so viele Verletztenmeldungen im Sommer“, sagt Hans Flatscher, Cheftrainer der Frauen.

Die Männer wollen diesen Winter einen weiteren Schritt auf dem Weg zurück an die Weltspitze machen. Mehrere Podestplätze sind das Ziel. Zudem sollen die guten Ergebnisse aus dem Europacup im Weltcup umgesetzt werden. Die Männer starten unter dem neuen Cheftrainer Thomas Stauffer in die Saison. Sein Eindruck nach dem ersten Sommer ist positiv: „Im Speedbereich sind wir gut aufgestellt und auch im Slalom werden wir immer konstanter. Im Riesenslalom haben wir hingegen noch ein wenig Aufholpotential. In dieser Disziplinen werden wir, sicher beim Saisonstart wie schon im Vorjahr wegen den hinteren Startpositionen einen Nachteil haben. Da die Resultate im Riesenslalom letztes Jahr nicht stimmten, haben wir immer noch keine besseren Starpositionen.“

Konkret formuliert Rudi Huber die Ziele für die kommende Saison so: „ An der WM gehe ich bei den Frauen von zwei, bei den Männern von einer Medaille aus. Im Weltcup wollen wir viele Podestplätze holen und das Jahr im Nationenranking in der Top3 abschliessen. Zudem sollen die jungen Athleten weiterhin an die Top30 im Weltcup herangeführt werden.“

Sommerrückblick

Insgesamt sind Hans Flatscher und Thomas Stauffer zufrieden mit den Sommertrainings. Bei den Frauen sei alles plangemäss gelaufen. Negativ sei einzig die vielen verletzten Fahrerinnen, merkt Hans Flatscher an.

Für Thomas Stauffer war es die erste Vorbereitung als Cheftrainer der Männer bei Swiss-Ski. Am Anfang habe er viel Zeit darin investiert, sich mit den Details vertraut zu machen, doch danach sei es ein normaler Vorbereitungssommer gewesen: „Ich habe nicht viel geändert. Als ich diesen Posten übernommen habe, stand die ganze Planung eigentlich schon. Diese habe ich höchsten teilweise angepasst und optimiert. Die einzige Änderung war, dass wir in Chile wegen des Wetters an einen anderen Ort ausweichen mussten.“

Die letzten Wochen des Sommers verbrachten die alpinen Kader in Südamerika. Die Frauen und einige Männer waren in Ushuaia (Argentinien), die Abfahrer in Chile. Das Training in Ushuaia war für alle Gruppen ein voller Erfolg. Die Athleten fanden perfekte Trainingsbedingungen vor. Tiefpunkte waren allerdings die Knieverletzungen von Nadja Jnglin-Kamer, Joana Hählen und Reto Schmidiger. An den FIS-Rennen konnten die Athleten ihr ganzes Potenzial noch nicht ausschöpfen. Das lag vor allem am Fokus auf das intensive Training und der entsprechenden Müdigkeit an den Wettkämpfen.

Weniger Glück mit den Verhältnissen hatten die Speedfahrer in Chile. Die Orte wären perfekt gewesen: Sowohl Corralco als auch Nevados de Chillan. Leider kann man sich das Wetter nicht aussuchen, und dieses hat nicht so gut mitgespielt. Schnee, Nebel und vor allem Wind zwang die Trainer oft zum Improvisieren. Die Reise nach Chile hat sich dennoch gelohnt: Die Trainings, die möglich waren, haben gezeigt, dass die Männer auf dem richtigen Weg sind. Davon konnte sich Thomas Stauffer auch in den Wochen darauf auf den Walliser Gletschern überzeugen: „Ein Teil von dem, was das Speedteam in Chile und schon zuvor im Juli in der Schweiz wegen des Wetters nicht trainieren konnte, haben wir in den letzten Wochen bei besten Bedingungen in Saas Fee und Zermatt aufgeholt.“

Saisonauftakt in Sölden

Bei den Frauen werden beim traditionellen Saisonauftakt in Sölden sicher Dominique Gisin und Lara Gut antreten. Die weiteren Startplätze hat Hans Flatscher noch nicht definitiv vergeben. „Unser Ziel in diesem Winter ist, immer wieder aufs Podest zu fahren. Dann wäre es natürlich super, wenn wir schon in Sölden vorne mit dabei sind.“

Nach dem ersten Weltcup in Österreich fliegen die Frauen nach Copper Mountain ins Training. Diese Wochen vor den Übersee-Weltcups dienen auch als Vorbereitung auf die WM. Hans Flatscher sagt: „Wenn wir dann in Copper Mountain sind, werden wir erst richtig sehen, wie gut wir in Form sind. Der Aufenthalt dort ist auch relevant für die Materialabstimmung im Hinblick auf die WM.“

Wer bei den Männern in Sölden antreten wird, hat Thomas Stauffer noch nicht entschieden. Er und sein Team bestimmen in den kommenden zwei Wochen darüber.

WM 2015 in Vail / Beaver Creek

Als Selektionswettkämpfe für die WM gelten die Weltcup-Rennen zwischen Oktober 2014 und dem Beginn der WM 2015. Die Wettkämpfe im Januar werden stärker gewertet (Formkurve). Selektiert werden kann ein Athlet grundsätzlich, wenn er im Weltcup einmal in die Top7 oder zweimal in die Top15 fährt. Zudem gelten die Formkurve, das Potential für eine Medaille, die Gesundheit und das Kommissionsurteil als Selektionskriterium.

Den endgültigen Entscheid über die Qualifikation fällt die Selektionskommission, welche aus dem Direktor Ski Alpin, den Cheftrainern Ski Alpin der Männer und Frauen und dem verantwortlichen Trainer besteht. Es bestehen keine Rekursmöglichkeiten.

Das Ziel an der WM sind zwei Medaillen bei den Frauen und eine bei den Männern.

Ausblick

Was Rudi Huber und sein Team auch in Zukunft nicht aus den Augen lassen werden, ist die ständige Qualitätsverbesserung in allen Trainingsbereichen auf sämtlichen Stufen – von den Trainingspisten bis zum Material. „Swiss-Ski arbeitet mit einer Datenbank zur besseren Steuerung der Gesamtbelastung der Athletinnen und Athleten. Diese Daten dienen der individuellen Verbesserung jeder Athletin und jedes Athleten. Die Daten helfen auch den Trainern zur besseren Übersicht, Organisation und Überprüfung.“ Die Daten sind nicht öffentlich.

Quelle:  www.Swiss-Ski.ch 

 

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