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Swiss-Ski-Kader blicken auf erfolgreiche Trainingswochen in Südamerika zurück

© swiss-ski.ch / Die Schweizer Frauen und einige Männer waren in Ushuaia (Argentinien)

© swiss-ski.ch / Die Schweizer Frauen und einige Männer waren in Ushuaia (Argentinien)

Um im Sommer Schnee zu finden, muss man eigentlich nicht so weit reisen. Auf den Schweizern Gletschern, wie zum Beispiel in Saas Fee und Zermatt, liegt auch das ganze Jahr Schnee. Die Kader Ski Alpin von Swiss-Ski verbringen das Sommerende trotzdem meist auf der Südseite der Erde, weil es dort dann Winter ist und mit anderen Pisten und anderen Verhältnissen Diversität ins Schneetraining gebracht werden kann. Die Frauen und einige Männer waren in Ushuaia (Argentinien), die Abfahrer in Chile.

Die Weltcupgruppen 2 und 3 sind schon am 10. August ins argentinische Ushuaia geflogen. Am Anfang waren die Pistenverhältnisse nicht sehr vielversprechend, doch auf den Regen am dritten Trainingstag folgten fast zwei Wochen mit perfekten Bedingungen. Sogar mit verschiedenen Schneeverhältnissen konnten die Fahrer üben: Oben war die Piste agressiv, unten hart bis eisig, auch Frühlingsschnee gab es zwischendurch. Die Verhältnisse waren so gut, dass Carlo Janka und Mauro Caviezel und Thomas Tumler sogar zwei Tage länger in Ushuaia blieben, bevor sie den Weg nach Chile zur Speedgruppe auf sich genommen haben.

Das Training war für die ganze Gruppe ein voller Erfolg und stimmt zuversichtlich. Im FIS-Rennen vom 19. August konnten die Fahrer ihr Potenzial jedoch noch nicht ganz ausschöpfen, doch das liegt auch am intensiven Training in den Tagen zuvor. Einziger Tiefpunkt in den Wochen in Ushuaia war die Verletzung von Reto Schmidiger. Der 22-Jährige verletzte sich am Aussenband und fällt bis November aus.

Ein turbulenter Flug

Auch die Frauen konnten drei Wochen lang von perfekten Bedingungen profitieren. Das Hauptaugenmerk lag auf den Techniktrainings, doch dank guten Verhältnissen waren auch einige Speedtrainings möglich, was nicht selbstverständlich ist. Für die Athletinnen war es auch gut, dass sie immer wieder mit den Männern trainieren konnten. Neben dem Schweizer Team waren auch die österreicheischen und italienischen Männer in Ushuaia.

Die grössten Turbulenzen erlebten Die Schweizer Skirennfahrerinnen bei der Hinreise. Nachdem die Reise wegen eines möglichen Streiks in Spanien fast erst ein Tag später losgegangen wäre, war der Flieger von Barcelona nach Buenos Aires noch defekt. Das Team musste auf den Madrider Flughafen ausweichen, wo sie natürlich erst den späteren Flug nach Argentinien erwischten. In Buenos Aires verpassten sie das Flugzeug für die letzte Etappe nach Ushuaia auch noch und kamen erst sechs Stunden später als geplant an.

Ein weiterer Tiefpunkt waren gleich nacheinander die Verletzungen von Joana Hählen und Nadja Jnglin-Kamer. Beide verletzten sich im Riesenslalom-Training am Knie. Während Joana Hählen mit einem Kreuzbandriss die ganze Saison ausfällt, weiss man bei Nadja Jnglin-Kamer noch nicht genau, wie lange es geht, bis sie sich von ihrem Knorpelschaden erholt hat. Die Blessuren der Kolleginnen verunsicherten kurzfristig auch die anderen Fahrerinnen, doch nach einigen Tagen haben sie sich wieder von ihrem Schock erholt und gingen wieder draufgängerischer an die Arbeit.

Wetterpech in Chile

Weniger Glück mit den Verhältnissen hatten die Speedfahrer in Chile. Der Die Orte wären perfekt gewesen: Sowohl Corralco als auch Nevados de Chillan. In Nevados de Chillan gibt es zwei verschiedene Abfahrtspisten mit je einem ganz anderen Charakter. Auch für den Super-G hat man zwei Möglichkeiten und die Infrastruktur wird jedes Jahr besser. Leider kann man sich das Wetter nicht aussuchen, und dieses hat nicht so gut mitgespielt. Schnee, Nebel und vor allem Wind zwang die Trainer oft zum Improvisieren. Die Reise nach Chile hat sich dennoch gelohnt: Die Trainings die möglich waren, haben gezeigt, dass die Männer auf dem richtigen Weg sind.

Quelle: www.Swiss-Ski.ch
Autor: ivb 

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