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Swiss Ski News: Swisscom Speedkurs in Zermatt

© swiss-ski.ch / Swisscom Speedkurs in Zermatt

© swiss-ski.ch / Swisscom Speedkurs in Zermatt

38 Athleten, die Jüngsten mit den Jahrgängen 1998/97, nahmen in der vergangenen Woche am Swisscom Speedkurs in Zermatt teil. Für die meisten Athleten war es das erste „richtige“ Speedtraining, viele mussten sich zuerst an die langen Abfahrtskier gewöhnen. Dabei profitieren die einheimischen Nachwuchshoffnungen einmal mehr von der grosszügigen Unterstützung der Swisscom.

Der Swiss-Ski Hauptsponsor sorgt im Rahmen seines Förderprojekts „Swisscom Junior Team“ bereits seit vielen Jahren dafür, dass ausgewählte junge Athleten zu Topbedingungen trainieren und sich so jeweils professionell auf die jährlich stattfindenden alpinen Juniorenweltmeisterschaften vorbereiten können. Franz Hofer, Chef Nachwuchs bei Swiss-Ski, war ebenfalls in Zermatt zugegen, um sich ein Bild über den Formstand der jungen Nachwuchsathleten zu machen.

Franz, wie waren die Trainingsbedingungen während des Swisscom NLZ Speedkurses?

An den ersten drei Tagen konnten wir unter extrem guten Bedingungen trainieren. Das Wetter, wie auch die Schneebedingungen waren perfekt. So konnten wir, trotz der grossen Teilnehmeranzahl, mehrmals Super-G wie auch Abfahrt trainieren Am vierten Tag fiel leider Neuschnee. Dieser liess nur das freie Fahren, aber immerhin auf den langen Ski zu.

Du hast es eben erwähnt: In diesen rund fünf Trainingstagen standen vor allem die Speeddisziplinen im Vordergrund. Wie habt ihr die jungen Athleten an diese zwei Disziplinen herangeführt?

Für die meisten war dies das erste richtige Speedtraining. Damit sie sich an die langen Abfahrtskier gewöhnen konnten, absolvierten sie zuerst einige freie Fahrten. Später steckten wir im unteren Streckenteil einen Super-G, damit sich die Jungs an die Speedverhältnisse anpassen konnten. Am zweiten Trainingstag bauten wir die ersten einfachen Elemente, Wellen, Sprünge etc. in die Piste ein. Zum grossen Finale am Sonntag präparierten wir eine ganze Abfahrt mit sämtlichen Elementen, die wir in den Tagen zuvor trainiert hatten.

Auf was habt ihr während dem Training geachtet? Worauf habt ihr besonderen Wert gelegt?

Unser primäres  Ziel war es, den jungen Fahrern die Freude an den Speeddisziplinen zu vermitteln. Keinesfalls wollten wir die Jungathleten mit dem Speedtraining überfordern. Der Kurs war denn auch so gesteckt, dass ihn auch die Jüngstenmeistern konnten. Gegen Ende des Swisscom Speedkurses zeigte sich dann, welche Athleten mehr Mut zeigten und tiefer in der Hocke gingen oder den Kopf ein bisschen tiefer hielten als alle anderen.

Wurden eure Erwartungen erfüllt?

Unsere Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Die Jungs waren immer motiviert und waren deswegen manchmal schon 5 Minuten vor dem Start ready. Sie haben sehr konzentriert und vor allem intensiv gearbeitet. Dass es ihnen Spass machte, sah man an ihren Gesichtern. Jeder hatte ein Lächeln über das ganze Gesicht und ein vielsagendes Funkeln in den Augen.

Inwiefern haben die NLZ-Athleten von diesen fünf Trainingstagen profitieren können?

Skitechnisch und Skifahrerisch konnten sie sicherlich viel lernen, aber nicht nur dies. Dieses Speedtraining war ein kleiner Vorgeschmack für diejenigen Athleten, welche den Sprung in ein Kader schaffen. In einem „normalen“ NLZ Speedtraining können die Skifahrer nicht auf solch einem Lauf trainieren.

Ihr habt mit 38 sehr jungen Athleten trainiert. Gab es innerhalb dieser grossen Gruppe grosse Unterschiede betreffend dem Niveau? Und wie hat sich das gezeigt?

Sicherlich gab es Athleten, welche mehr Risiko nahmen, den Kopf und den Körper tiefer hielten als andere. Doch alles in allem war der Kurs für alle Niveaus fahrbar. Diejenigen Athleten welche zeigten, dass sie bereits auf höherem Niveau fahren, konnten bereits beim C-Kader einzelne Fahrten absolvieren.

Wie zufrieden seid ihr mit den Trainingsleistungen der Jungs?

Es war erstaunlich zu sehen, wie schnell sich die Jungs von Fahrt zu Fahrt verbessert haben. Sie waren super motiviert und wollten immer 1000% geben. Vor dem Start stachelten sich die Jungs jeweils gegenseitig an, um das Trainingsniveau zu erhöhen. Es machte wirklich Spass, mit den Jungs zu arbeiten! Auch wenn viele nach der Abfahrt atemlos ins Ziel kamen.

Gibt es Athleten, deren Namen man sich merken sollte?

Sicher gab es die eine oder andere gute Szene im Training. Und wir Trainer sahen schnell, welche Athleten eher die Speedathleten waren und welche nicht. Aber auf diesem Niveau ist es zu früh, um Namen zu nennen. Es kann viel passieren in den nächsten Jahren. Ausserdem möchte ich durch meine Äusserungen keinen Jungen unter Druck setzen.

Wie waren die Feedbacks der verschiedenen Athleten zum Swisscom NLZ Speedkurs?

Die Feedbacks welche ich erhalten waren alle positiv. Es machte ihnen Spass und das sah man ihnen wie an ihren Leistungen an.

Wie lautet dein Fazit zum vergangenen Speedkurs?

Der Swisscom Junior Speedkurs ist eine sensationelle und einmalige Möglichkeit für Jungathleten, ihr Können zu erweitern. Dank der finanziellen Unterstützung von Swisscom konnten wir einmal mehr einen erfolgreichen und positiven Speedkurs durchführen, und das bei zu Topkonditionen. Ich hoffe, dass wir auch nächste Saison wieder solch einen erfolgreichen und positiven Speedkurs durchführen können. Denn wir dürfen nicht vergessen: die Schweiz ist eine Speednation. Daher ist es wichtig, die jungen Athleten schon früh an diese Disziplinen heranzuführen.

Quelle:  www.Swiss-Ski.ch
Autor: dpr  

 

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