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Swisscom Junior Teams: Schlussbilanz der alpinen Juniorenweltmeisterschaften in Jasna (SVK)

© facebook / Swiss Alpin Ski Team - 2-fache Junioren Weltmeisterin Corinne Suter (SUI)

© facebook / Swiss Alpin Ski Team - 2-fache Junioren Weltmeisterin Corinne Suter (SUI)

Einen Tag nach Abschluss der Juniorenweltmeisterschaften zieht Swiss-Ski eine positive Schlussbilanz. Das Swisscom Junior Team kehrt mit zwei Goldmedaillen, zwei Silbermedaillen und einer Bronzemedaille nach Hause zurück. Im Medaillenspiegel liegt die Schweiz hinter Norwegen und Österreich auf Rang drei. In der Marc Hodler Trophy, welche auf einem Punktesystem für Klassierungen in den ersten Zehn beruht, liegt das Swisscom Junior Team gar auf dem zweiten Rang hinter Österreich. „Die Resultate zeigen, dass die Schweiz in allen Disziplinen international absolut konkurrenzfähig ist“, so Franz Hofer, Chef Nachwuchs Ski alpin und Delegationsleiter in Jasna.

Insgesamt gewann das Swisscom Junior Team an den diesjährigen Titelkämpfen fünf Medaillen: Zwei goldene (Corinne Suter im Super-G und in der Abfahrt), zwei silberne (Luca Aerni im Slalom sowie Corinne Suter, Rahel Kopp, Bernhard Niederberger und Luca Aerni im Teamevent) und eine bronzene (Daniel Yule im Slalom). Für das Swisscom Junior Team wäre grundsätzlich mehr drin gelegen: Mehrmals verpassten die Swiss-Ski Athleten das Podest hauchdünn, davon zeugen zahlreiche Platzierungen zwischen Rang vier und Rang sechs. In der Abfahrt beispielsweise fehlten Urs Kryenbühl für eine Medaille 0.24 und Jasmine Flury nur gerade 0.02 Sekunden.

Das berühmte Quäntchen Wettkampfglück

„Natürlich sind die verpassten Medaillen bitter“, meint Delegationsleiter Franz Hofer, Chef Nachwuchs Ski alpin in einem ersten Fazit. Jedoch würden die Resultate zeigen, dass die Schweiz in allen Disziplinen international absolut konkurrenzfähig sei. Das zeigt auch ein Blick auf den Medaillenspiegel, in welchem die Schweiz hinter Norwegen und Österreich Rang drei belegt. In der Nationenwertung (Marc Hodler Trophy), welche auf einem Punktesystem für Klassierungen in den ersten Zehn beruht, liegt das Swisscom Junior Team zudem auf dem zweiten Rang hinter Österreich. Norwegen folgt auf dem dritten Rang. „Einmal mehr zeigt es sich indes, dass Medaillen keine Selbstverständlichkeit sind, sondern es dazu neben vielem anderem auch das berühmte Quäntchen Wettkampfglück braucht“, schliesst Hofer seine erste Bilanz kurz nach dem letzten Wettkampf.

Perfekt organisierte Wettkämpfe und gutes Teamwork

Besonders positiv in Erinnerung bleiben dem Swisscom Junior TeamE die perfekte Organisation der diesjährigen Titelkämpfe. Ulisse Delea, Europacuptrainer bei den Frauen, windet dem OK ein Kränzchen: „Die Rennen waren wirklich sehr gut organisiert, trotz der eher schwierigen Bedingungen.“ Damit meint er die tendenziell eher warmen Temperaturen an sowie den Umstand, dass in Jasna in den vergangenen sieben Tagen selten schönes Wetter herrschte. Ebenfalls ein Lob spricht Ulisse Delea dem Trainerteam und Delegationsleiter Franz Hofer aus: „Ein gutes Teamwork sind eine der Grundvoraussetzungen für die Erfolge in Jasna; das Männer- und das Frauenteam.“

Apropos Frauenteam…

„Wir haben bei den Jahrgängen 93 – 95 ein paar starke Athletinnen“, so Ulisse Delea zum Potenzial bei den Frauen. Das zeigen nicht nur die aktuellen Resultate an der Junioren WM, wo fünf der sieben selektionierten Athletinnen mindestens eine Top-6-Platzierung erzielten, sondern auch der Stand im Europacup. Dort führt Michelle Gisin vor dem Europacupfinale in Soldeu (AND) die Wertung im Gesamteuropacup an, während die frischgebackene Abfahrts- und Super-G- Juniorenweltmeisterin Corinne Suter auf Rang 5 liegt. Insgesamt kann das Frauenteam im Europacup 13 Podestplätze verbuchen. Diese gehen auf das Konto von gerade Mal vier Athletinnen. Aus dem Grund mahnt der Trainer des Europacup-Frauenteams auch zur Vorsicht: „Wir müssen aufpassen, dass wir bei den Frauen den Anschluss nicht verlieren. Gerade bei den jüngsten Jahrgängen 96/97 sind wir nicht stark genug vertreten, da muss noch etwas aufgebaut werden.“

…und die Ausblicke im Männerteam

Etwas anders präsentiert sich die Situation bei den Männern: Dort herrscht eine grössere Dichte: So erzielten zwölf verschiedene Schweizer Nachwuchsfahrer im Europacup bislang 24 Podestplätze. Mit entsprechend hohen Erwartungen reiste das Team in die Slowakei. Mit den erreichten zwei Medaillen ist Michael Weyermann, Trainer C-Kader der Herren, daher nicht vollkommen zufrieden. „Insbesondere in den Speed Disziplinen hätten wir uns mehr erhofft, aber es wollte nicht sein. Zusätzlich kam noch der negative Höhepunkt hinzu, die Verletzung von Ralph Weber.“ Anders sieht die Bilanz in den technischen Disziplinen aus. „Sehr gut war der Slalom mit den zwei Medaillen. Und auch die restlichen Schweizer deuteten ihr grosses Potential in dieser Disziplin an. Und mit Loïc Meillard haben wir einen ganz jungen Fahrer, der in verschiedenen Disziplinen sehr gut mithalten konnte“, so Weyermann.

Am Europacupfinale wollen die Männer zum Abschluss der Saison noch einmal ein starkes Zeichen setzen. Wie bei den Frauen mit Michelle Gisin haben die Männer mit Nils Mani den aktuell Führenden der Gesamtwertung in ihren Reihen. Die Wertung nach Hause zu bringen wird allerdings kein leichtes Unterfangen, ist sich Weyermann bewusst. Aber: „Wir wollen mindestens einen Disziplinensieg und den damit verbundenen Fixplatz im Weltcup. Und für die jüngeren Fahrer geht es darum, sich mit einem Top 20 oder 30 Platz eine gute Ausgangslage für den nächsten Winter zu schaffen.“ Das sind sicherlich ambitionierte Ziele, doch nach dieser starken Saison keineswegs unrealistische.

Die Medaillen im Überblick

Gold: Corinne Suter (Abfahrt und Super-G)

Silber: Luca Aerni (Slalom) und Luca Aerni, Bernhard Niederberger, Rahel Kopp sowie Corinne Suter (Teamevent)

Bronze: Daniel Yule (Slalom)

 

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