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Technik Damen gastieren am Wochenende im slowenischen Maribor/Marburg

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Marburg/Maribor – An diesem Wochenende sind die Damen mit einem Slalom bzw. Riesentorlauf zu Gast im slowenischen Marburg/Maribor. Doch wo liegt diese, rund 95.000 Einwohner zählende, Stadt, die im fernen Jahr 2000 zur Alpenstadt des Jahres und vor vier Jahren zur Kulturhauptstadt Europas gekürt wurde?

Marburg liegt am Ufer der Drau und am Fuße des Bachergebirges (Pohorje) und der Windischen Bühel. Die steirische Landeshauptstadt Graz liegt 60 km nördlich von Marburg/Maribor. An der altösterreichischen Südbahn Wien-Graz-Marburg-Laibach-Triest gelegen, hat die Stadt auch einen Flughafen, der knapp zehn Kilometer südlich des Stadtzentrums liegt.

Alljährlich finden am Stadtrand im Januar im Skigebiet Mariborsko Pohorje die Rennen um den Goldenen Fuchs im Rahmen des Skiweltcups statt. Normalerweise gibt es einen Riesentorlauf und einen Slalom. Neben vielen Punkten für die Disziplinen- und Gesamtwertung erhalten die Athletinnen mit der besten Gesamtzeit eine Trophäe in Form eines Fuchses aus Gold. Nach Cortina d’Ampezzo und Val d’Isère hat Marburg/Maribor die meisten Rennen im Damenweltcup ausgerichtet.

Ab und zu wurde aufgrund Schneemangel oder anderer Witterungsverhältnisse die Rennen abgesagt und an anderen Orten ausgetragen. So wich man u.a. nach Bad Gastein, Sarajewo oder Kranjska Gora aus. In den Jahren 1998 und 2011 wurde das Rennen in Slowenien komplett gestrichen. Am erfolgreichsten war die Schweizerin Vreni Schneider, die in der Summe acht Rennsiege in Marburg/Maribor bzw. Kranjska Gora und demzufolge sieben Mal den Goldenen Fuchs erlangte.

Im fernen Jahr 1999 wurde auch ein Super-G in Marburg/Maribor ausgetragen. Man wollte diesen Bewerb, der nicht zum Goldenen Fuchs zählte, am Neujahrstag austragen. Doch das Wetter spielte nicht mit. So fand das Rennen am 2. Januar, am gleichen Tag wie der Riesenslalom, statt. Siegerin im Super-G wurde die Deutsche Hilde Gerg.

Im Ski-Winter 2014/15 hatte beim Riesenslalom der Damen am Samstag, Anna Fenninger aus Österreich die Nase vorn. Zweite wurde Viktoria Rebensburg aus Deutschland; Dritte die Liechtensteinerin Tina Weirather. Beim Slalom am Sonntag siegte die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin vor der Slowakin Veronika Velez-Zuzulová. Šárka Strachová freute sich über den dritten Rang.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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