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Ted Ligety düpiert Konkurrenz beim Riesenslalom in St. Moritz

Ted Ligety (USA) ........

Ted Ligety (USA) ........

St. Moritz – Heute stand im eidgenössischen St. Moritz ein Riesentorlauf der Herren auf dem Programm. Dabei zeigte der US-Amerikaner Ted Ligety eine im wahrsten Sinn des Wortes mehr als entfesselte Fahrt und kam zu seinem 20. Weltcupsieg. Er meinte zu seinem Triumph: „Das Rennen war sehr wichtig für mich, ich habe eine Bestätigung gebraucht. Es ist ein gutes Gefühl, so zu den Spielen zu reisen. Die Bedingungen heute waren schwierig. Wenn es so viel schneit, die Sicht so schlecht ist, dann ist es schwierig. Du weißt nicht, was dich erwartet und musst fahren.“

Ligety siegte in einer Zeit von 2.38,75 Minuten und landete sage und schreibe 1,51 Sekunden vor dem Österreicher Marcel Hirscher. Der 24-Jährige, der heute zum 56.Mal aufs Podium kletterte, meinte: „Ich habe das Ski-Modell gewechselt. In der Formel 1 würde man sagen Regenreifen, Intermediates oder Slicks kann man verwenden. Ich hab im ersten Lauf eines für zu eisige Bedingungen gewählt. Es ist aber immer noch die Aufgabe des Athleten, das zu entscheiden.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Riesenslalom der Herren in St. Moritz

Dritter des heutigen Tages wurde der Franzose Alexis Pinturault, der auch schon fast 1,7 Sekunden Rückstand auf den US-Amerikaner aufriss.

Der Schwede Matts Olsson (+2,68) belegte den für ihn ausgezeichneten vierten Rang. Philipp Schörghofer, der zweitbeste Österreicher im heutigen Riesenslalom, kam mit 2,80 Sekunden Rückstand auf Position fünf. Schörghofer, der von vielen liebevoll „Schörgi“ genannt wird, fasste seine Fahrt wie folgt zusammen: „Ich bin froh, dass wir das Rennen durchgebracht haben, zwischenzeitlich hat es nicht so gut ausgeschaut. Es war grenzwertig, aber die ganzen Arbeiter haben es sich verdient, dass wir dieses Rennen gehabt haben.“

..... düpiert die Konkurrenz

..... düpiert die Konkurrenz

Ein sehr gutes Rennen zeigte der Italiener Roberto Nani (+3,24), der auf den sechsten Platz kam. Siebter wurde der Franzose Victor Muffat Jeandet (+3,28), der gerade einmal acht Hundertstelsekunden schneller als der beste Deutsche, nämlich Fritz Dopfer, war. Der DSV-Athlet resümierte seine Fahrt und erwähnte auch den überlegenen Sieger Ligety: „Ted hat im zweiten Durchgang noch einmal Laufbestzeit erzielt, bei diesen schwierigen Bedingungen. Da kann man nur meinen allergrößten Respekt zollen. Es war heute wirklich sehr schwierig. Ich habe mich im zweiten Durchgang extrem schwer getan um auf Zug zu kommen. Ich habe vor allem nach den Toren zu viel Richtung gemacht. Ich hätte viel entschlossener fahren müssen um ganz nach vorne zu kommen.“

Die Top-10 wurden vom Norweger Leif Kristian Haugen (+3,83) und Thomas Fanara (+3,96), einem weiteren Athleten der Equipe Tricolore, abgerundet. Benjamin Raich aus Österreich belegte am Ende mit 3,98 Sekunden Rückstand auf Ligety den elften Platz und schrammte minimalst an den besten Zehn des heutigen Rennens vorbei. Der Pitztaler sagte: „Die Startnummer war nicht optimal, da war die Piste schon schlecht. Die Sicht ist auch schlechter geworden. Wirklich fair war es nicht.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Riesenslalom der Herren in St. Moritz

Der Südtiroler Manfred Mölgg fiel im zweiten Lauf noch aus den besten Zehn und musste am Ende mit Platz 14 zufrieden sein. Sein Rückstand auf Ligety ist mit 4,60 Sekunden sehr, sehr groß. Der Enneberger war um drei Hundertstelsekunden schneller als der Deutsche Stefan Luitz, der die besten 15 abrundete. Der Vorarlberger Marcel Mathis (+4,95) kam direkt dahinter auf Rang 16. Weltcuppunkte gab es auch für den an Position 21 gereihten Deutschen Dominik Schwaiger (+5,77), der sich noch mit der hohen Startnummer 54 für das Finale qualifizieren und dank der zwölfbesten Laufzeit im zweiten Durchgang um einige Plätze nach vorne fuhr.

Matthias Mayer und Stefan Brennsteiner, beide aus Österreich, belegten die Ränge 22 und 23. Brennsteiner zeigte eine sehr gute Fahrt und konnte sich sogar mit der sehr hohen Startnummer 61 für den Endlauf qualifizieren. Das ÖSV-Duo war schneller als der einstige Weltmeister aus der Schweiz. Carlo Janka fuhr mit über sechs Sekunden Rückstand auf Ligety auf Platz 24. Ausgeschieden im zweiten Durchgang ist lediglich ein Fahrer, aber dafür ein prominenter, nämlich nach einem Innenskifehler der Wikinger Aksel Lund Svindal.

Im Kampf um die große Kugel profitierte Hirscher vom Ausfall des Norwegers Svindal. Der Salzburger hat nun 58 Zähler Vorsprung auf seinen großen Rivalen. Die gestern abgesagte Abfahrt wird wahrscheinlich in Kvitfjell nachgetragen. Alles in allem stehen nur noch neun Rennen auf dem Programm. Es wird also spannend im Hinblick auf den Gesamtweltcup. Auch in der Disziplinenwertung ist noch keine Entscheidung gefallen. In der Riesenslalomwertung liegt Hirscher in Front. Mit seinem sechsten Stockerlplatz im sechsten Saisonrennen hat er in der Summe 460 Punkte gesammelt. Pintu und Ligety liegen mit 95 bzw. 100 Zählern Rückstand auf den Rängen zwei und drei. Noch stehen zwei Riesentorlauf-Bewerbe auf dem Programm.

Blicken wir auf Olympia: Die Favoriten für Sotschi sind Ted Ligety, Marcel Hirscher und Alexis Pinturault. Doch auch ein vollständig wiedergenesener und heute abwesender Neureuther kann im Kampf um olympisches Edelmetall mehr als nur ein ernstes Wörtchen mitreden. Da die Olympischen Winterspiele meist eigene Gesetze haben, ist es nicht so wichtig, dass in Russland der Hang ähnlich wie in St. Moritz sein wird. Und übrigens kann es gut sein, dass der heutige Sieger gemäß ORF-Reporter Oliver Polzer mit dem Ski von heute zwei Wochen lang ins Bett gehen wird.

Offizieller FIS ENDSTAND: Riesenslalom der Herren in St. Moritz

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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