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Ted Ligety ist Riesenslalom Weltmeister 2011

Der US Amerikaner Ted Ligety gewinnt die Goldmedaille beim WM Riesenslalom der Herren in Garmisch Partenkirchen. Über Silber kann sich Richard  Cyprien aus Frankreich  freuen. Die Bronzemedaille sicherte sich der Österreicher Philip Schörghofer.  

Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 8 Hundertstel Sekunden gewinnt US Boy Ted Ligety den WM Riesenslalom von Garmisch Partenkirchen. Silbermedaillengewinner Richard Cyprien verbesserte sich mit der zweitbesten Laufzeit im 2. Durchgang von Rang 9 auf Rang 2. Auch in Österreich und bei Philipp Schörghofer (+ 0.43) ist, nach den vielen Ausfällen im ÖSV Team, der Jubel riesengroß. 

Ted Ligety: „Ich war vor dem Lauf sehr nervös. Nach dem 1. Lauf war ich nicht der Leader, wie so oft in dieser Saison, sondern ich musste angreifen. Manchmal braucht es ein bisschen Druck. Wenn man Halbzeit-Leader ist, muss man im Ziel nicht so lange warten und zittern. Ich habe gewusst, ich bin sehr schnell. Das musste ich hier in diesem wichtigen Rennen beweisen – das habe ich geschafft.“ 

Richard Cyprien: „Bei den letzten beiden Großereignissen, habe ich immer versucht, alles zu geben – das ist nicht aufgegangen. Heute wollte ich unbedingt aufs Podest. Ich habe auch nach dem 1. Durchgang noch mit der Medaille spekuliert – ich mag es, wenn ich angreifen kann.“ 

Philipp Schörghofer: Ich war brutal nervös, hab kaum was essen können. Ich bin froh, dass das vorbei ist. Ich wollt natürlich den Einser aufleuchten sehen im Ziel. Ich hab dann schon befürchtet, ich werd Vierter. Aber es ist sich noch ausgegangen – ich bin so glücklich. Die letzten zwei Wochen waren unglaublich. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir auf diesem langen Weg geholfen haben. Es war so brutal schwer heute im 2. Durchgang, Ted ist ein verdienter Weltmeister. 

Der zur Halbzeitführende Aksel Lund Svindal (+ 0.49) musste sich mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden eben. Auch sein Landsmann Kjetil Jansrud (+ 0.73) konnte sich nur schwer mit seinem 5. Rang anfreunden. 

Hinter dem Franzosen Thomas Fanara (+ 0.76) reihten sich die beiden Schweizer Carlo Janka (+ und Didier Cuche auf den Rängen 7 und 8 ein. 

Die Top 10 komplettierten der Franzose Gauthier de Tessieres (+ 0.94) und der Finne Marcus Sandell (+ 1.10). 

Den 2. Lauf hatte der Trainer der ÖSV-Kombi-Truppe Andi Puelacher, der Gruppentrainer von Philipp Schörghofer gesetzt. Im Flachstück im Mittelteil war der Torabstand enger als im 1. Durchgang. Auch „Im Freien Fall“ hat der ÖSV-Trainer die Tore anders gesetzt. Entscheidend war aber wieder die Ausfahrt aus dem Steilhang wo man viel Tempo ins Flache mitnehmen mußte. 

Als bester Deutscher Rennläufer klassierte sich Fritz Dopfer auf dem 15. Platz. Der Überraschungsmann aus dem DSV Team, Stefan Luitz zeigte auch im 2. Durchgang eine angaschierte aber leider im „Freien Fall“ nicht fehlerfreie Fahrt und landete am Ende auf Rang 29. Felix Neureuther wurde nach seinem Fehler im 1. Durchgang 34.  

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