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Ted Ligety – „Superstar von Schladming“ holt erwartungsgemäß WM-Gold im Riesentorlauf

Ted Ligety (USA)

Ted Ligety (USA)

Schladming – Ted Ligety, wer sonst, ist Riesentorlaufweltmeister! Der US-Amerikaner siegte in einer Zeit von 2.28,92 Minuten und verwies Hausherr Marcel Hirscher (+0,81) und den Südtiroler Manfred Mölgg (+1,75) auf die Plätze zwei und drei. Ligety, der sich auch die Goldmedaille im Super-G sicherte, war bereits einen Vorsprung von 1,6 Sekunden auf Hirscher vorne, ehe er ein wenig bremste und den Vorsprung schrumpfen ließ.

Ted Ligety: „Als Marcel ins Ziel kam, haben sie oben alle verrückt gespielt. Da habe ich schon gewusst, dass er vorne ist. Aber ich hatte 1,3 Sekunden Vorsprung. Ich hatte ein paar Fehler, aber ich habe gewusst, die kann ich mir mit meinem Vorsprung erlauben.“

Marcel Hirscher: „Es ist so schön, wenn man die Erwartungen vor den Leuten so erfüllen kann. Ich hätt mir nicht gedacht, dass ich vorne bin. Ich hab mir extrem schwer getan. Im ersten Lauf war es ähnlich, aber diesmal hab ich die Zeit mitnehmen können.“

Manni Mölgg: „Ich bin nicht locker reingekommen. Mir hat es den Ski weggedrückt. Das war nicht so gut, dann bin ich fast gelegen. Aber ich bin ruhig geblieben und habe gewusst, in den letzten Toren ist noch viel drinnen. Alle wissen, dass ich in Schladming extrem gerne fahre, es ist meine Lieblingspiste.“

Offizieller FIS Endstand: WM Riesenslalom der Herren in Schladming 

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Mit „Blech“ musste sch der Norweger Aksel Lund Svindal begnügen, der im ersten Durchgang noch auf Silberkurs lag und nur vier Hunderstelsekunden am Podium vorbeischrammte. Der fünfte Platz geht an den Franzosen Alexis Pinturault (+1,94), der sich noch vor dem Italiener Davide Simoncelli reihte. Auf dem siebten Rang klassierte sich mit Fritz Dopfer der beste Deutsche, der ähnlich wie Simoncelli schon zwei Sekunden und mehr Rückstand auf Ligety aufriss. Hinter Dopfer landeten mit Philipp Schörghofer und Alt-Star Benni Raich zwei ÖSV-Athleten auf den Rängen acht und neun. Felix Neureuther, ebenfalls ein DSV-Athlet, war im Finaldurchgang etwas aggressiver unterwegs und konnte sich am Ende über den zehnten Endrang freuen.

Benjamin Raich: „Ich war immer hinten nach, habe den Schwung nie so zugemacht. Die Sicht war nicht so besonders gut, es war mit den Schlägen nicht einfach zu fahren.“

Und die Schweizer? Jungspund Gino Caviezel lag ein wenig hinter dem Österreicher Marcel Mathis klassierte sich auf Platz 15.

Marcel Mathis: „Klar bin ich enttäuscht. Es war eine gute Erfahrung für mich, jetzt heißt es, dass das nächste Mal besser zu machen. Ich hab mich wirklich gut gefühlt, war locker und habe Vollgas gegeben. Leider ist der Schuss nach hinten losgegangen.“

Carlo Janka verzichtete auf einen Start im zweiten Durchgang. Für den Weltmeister von 2009 war sowohl die Weltmeisterschaft in Schladming als auch der diesjährige Skiwinter tatsächlich zum Vergessen. Für Didier Defago verlief das Rennen auch nicht gut. Er fand sich mit dem vom französischen Trainer unrhytmisch und mit engen Torabständen gesetzten zweiten Lauf keinesfalls zurecht. Bei jedem Schwung war er zu spät dran, ehe er bei der Zielhangeinfahrt aufgab.

Insgesamt feierten und fieberten 35.000 Zuschauer im Zielraum. Es war das besbtesuchte Rennen bei dieser Ski-WM. Ted Ligety ist ohne Zweifel ein würdiger Weltmeister. Mit drei WM-Goldmedaillen ist er wahrhaftig der „Star von Schladming“. Dieses Husarenstück gelang zuletzt Jean Claude Killy. Zudem gelang dem unvergessenen Rudi Nierlich 1991 die erfolgreiche Titelverteidigung im Riesentorlauf. Der silbern lächelnde Hirscher ist nicht traurig und hofft insgeheim auf das nächste Duell der Superlative. Dieses geht dann beim Slalom gegen Neureuther über die Bühne. Die zahlreichen Fans machen Appetit auf mehr.

Offizieller FIS Endstand: WM Riesenslalom der Herren in Schladming

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

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