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Tina Weirather setzt sich für Preisgelderhöhung ein

© Gerwig Löffelholz / Tina Weirather

© Gerwig Löffelholz / Tina Weirather

Auch wenn Tina Weirather keine finanziellen Sorgen plagen, hat sie ein solidarisches Herz. Sie denkt auch an andere Skirennläuferinnen, die Probleme haben und schauen müssen, wie sie durch den Winter kommen. Es ist halt eine Kluft, die zwischen den verschiedenen Athletinnen klafft. Lindsey Vonn hat heuer schon mehr als 400.000 Franken Preisgeld gewonnen, andere haben Existenzängste.

Larisa Yurkiw, die in dieser Saison so stark fahrende Kanadierin, muss selber rund 200.000 Franken aufbringen, um sich den Sport, der ihr Leben ist, zu finanzieren. Der Verband stellte die Unterstützung für die Speedtruppe ein. Privatsponsoren unterstützen sie. Ohne diese wäre vieles schwerer. Weirather nimmt ihre kanadische Kollegin in Schutz und sagt, dass gerade Yurkiw zeigt, dass man den Erfolg nicht kaufen kann und daher jedes Training von enormer Wichtigkeit ist.

Weirather geht weiter und hofft, dass man mehr Preisgelder bekommen kann. In Crans-Montana, wo am Wochenende die Frauen gastieren, bekommt man für den Sieg 45.000 Fragen, als Zehnte kassiert man nur 1.800 Franken. So müssen in den Augen der Liechtensteinerin bessere Rahmenprogramme seitens der Veranstalter her. Es kommen mehr Leute, auch wenn die Eintrittspreise höher sind. Ein Beispiel wäre Cortina d’Ampezzo. Hier findet keine Innovation statt. Und in fünf Jahren gastiert hier die alpine Ski-Weltmeisterschaft.

Wir werden sehen, ob Weirathers Forderungen erfüllt werden oder stumm verhallen. Eine Überlegung sind sie auf alle Fälle wert, nicht, dass es in Zukunft noch mehr Fälle á la Larisa Yurkiw geben wird.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

 

 

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