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Tina Weirather träumt von einer WM-Medaille in Schladming

© Kraft Foods / Tina Weirather

© Kraft Foods / Tina Weirather

Schladming – Die 23-jährige Tina Weirather ist die Tochter von Hanni Wenzel und Harti Weirather, die insgesamt 39 Weltcuprennen für sich entscheiden konnten. Die Liechtensteinerin konnte insgesamt fünf Mal unter die ersten Drei fahren. In diesem Winter erlebte sie ein paar Rückschläge. Dennoch ist sie überzeugt, bei der WM in Schladming aufs Podest zu fahren, sagte sie in einem Interview mit www.fisalpine.com.

Tina, wie im letzten Jahr, hast du im kanadischen Lake Louise das Rennen mit einem Podiumsplatz beendet. Nun hast du dich verletzt. Wie geht es dir, deinem Schienbein und was macht die Schuhrandprellung?

Leider musste ich mehrere Rennen auslassen und das tat natürlich weh. Jetzt bin ich wieder gesund und freue mich auf die bevorstehenden Rennen.

Im letzten Jahr hattest du einen guten Saisonausklang. Denkst du, dass diese Ergebnisse im Gesamtweltcup auch bei den Weltmeisterschaften in Schladming als Hauptziel gesehen werden können? (Weirather erreichte den zweiten Platz in der Abfahrts-, den siebten Platz in der Super-G und den neunten in der Gesamtwertung, Anm. d. Red.)

Ja, ich hatte eine großartige Saison im letzten Jahr. Dadurch habe ich mir für diesen Winter hohe Ziele gesetzt. Die Erwartungen sind da, und es ist nicht einfach, diese zu übertreffen. Aber ich würde gerne so viele Plätze auf dem Podest sammeln, und es ist mein Traum, eine Medaille bei den Weltmeisterschaften zu gewinnen.

Du trainierst weiterhin mit dem Schweizer Damenteam. Das ist offensichtlich eine sehr erfolgreiche Partnerschaft. Wie funktioniert das?

Ja, ich fühle mich als Teil dieses Teams und habe mich sehr gut intergiert. In den Trainings pushen wir uns immer nach vorne, jeden Tag. Wir sind alle auf den Erfolg fokussiert und wollen uns stets verbessern. Und es gibt nie einen langweiligen Tag.

Im Sommer gab es Gerüchte, dass du zu den Skispringerinnen wechseln würdest. Das war aber nur ein Gerücht… Genießt du das Adrenalin auch abseits der Piste?

(lacht) Ich glaube, dazu müsste ich 20 kg verlieren. Aber das Gefühl, auf der Schanze zu stehen, war sehr cool. Die Skispringer sagten, dass ich verrückt war, mit meinen Alpinskiern zu springen. Aber das Springen mit den Skisprungskiern wäre noch verrückter gewesen, keine Frage.

Wir haben dich beim Backen gesehen? Was bäckst du am liebsten?

Ja, ich backe gerne. Besonders um die Weihnachtszeit habe ich es am liebsten. Da backe ich „Krömle“, eine Weihnachtsspezialität. Meine besonderen Favoriten und Spezialitäten sind Rhabarberkuchen und eine Himbeerroulade.

Als vergleichsweise kleine Athletin, worin siehst du deine Stärken in den Speeddisziplinen im Vergleich zu den viel größeren Konkurrentinnen wie Lindsey Vonn, Maria Höfl-Riesch und Tina Maze?

Ich glaube, ich habe ein sehr gutes Gefühl beim Skifahren. Noch nie habe ich mir Gedanken über die Vor- und Nachteile meiner Rivalinnen gemacht, sondern ich versuche, im vollen Umfang meine Fähigkeiten zu nutzen und das Beste daraus zu holen.

Welche Vor- und Nachteile haben die „neuen“ Skier, oder bemerkt man keinen Unterschied?

In den schnellen Disziplinen sind die Veränderungen nicht so groß, und ich habe keine Probleme mit der Umstellung. Im Riesentorlauf ist die Materialreform sehr bedeutsam. Ich war immer schon eine Befürworterin der Sicherheit und wollte den neuen Regeln eine Chance geben. Jetzt bin ich schon ein paar Mal gestürzt, weil die Skier schmäler sind. Das bedeutet, dass der Schuh in den Schnee fällt und man stürzt. Diese Tatsache sollte berücksichtigt werden und so schnell wie möglich sorgfältige Lösungen gefunden werden, dies zu verhindern.

Wie geht es mit dem Riesentorlauf, jetzt und in der Zukunft? Wirst du auch dort die Top-Leistungen der Speed-Disziplinen erreichen?

Ich habe hart trainiert, um auch dort an die Spitze zu kommen. Leider bedeutete die Verletzung in dieser Saison, dass ich drei Riesentorläufe verpasst habe und zwei Ausfälle zu verzeichnen habe. Aber ich werde weiter kämpfen, um die Ergebnisse zu erreichen.

Das Originalinterview lesen Sie unter http://www.fisalpine.com/news/tina-weirather-dreams-medal-schladming,2198.html

Bericht und Übersetzung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

 

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