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Traurig, aber wahr: Todessturz von Gernot Reinstadler jährt sich zum 25. Mal

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Gedenktafel an Gernot Reinstadler (Für größere Ansicht bitte auf das Bild klicken)

Wengen/Jerzens –  Am 19. Januar 1991, als die Welt durch den Golfkrieg und den brennenden Ölfeldern in Kuwait den Atem anhielt, musste auch der Skirennsport eine schreckliche Nachricht vermelden. Der talentierte ÖSV-Skirennläufer Gernot Reinstadler, gerade einmal 20 Jahre jung, verunglückte beim Training zur Lauberhornabfahrt in Wengen.

Der Sohn der ehemaligen Skirennläuferin Traudl Eder verkantete im Ziel-S und schlug ungebremst im Fangnetz ein. Der Tiroler blieb unglücklich hängen und zog sich einen Beckenbruch zu. Insgesamt soll der hoffnungsvolle Nachwuchsläufer 3,5 Liter Blut verloren haben. Am 19. Januar 1991 erlag der am Österreicher im Krankenhaus von Interlaken seinen schweren Gefäßverletzungen. Über zehn Stunden haben die Ärzte um das Leben des Skifahrers gekämpft. Vergeblich.

Ein guter Freund des verstorbenen Reinstadler war Stephan Eberharter. Er brach das Training nach dem Tod seines Teamkollegen, mit dem er oft das Zimmer teilte, ab. Der Zillertaler hatte immer noch das Bild vor Augen, wie sein Freund Gernot in das Fangnetz zu rasen.

Wenige Tage nach dem Unfalltod seines Freundes rast Eberharter bei der Heim-Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm zu Gold. Freude kam keine so richtig auf. Und ÖSV-Sportdirektor Hans Pum wollte in diesem Jahr schon das Handtuch werfen.

Im Zielhaus der Lauberhornrennen gibt es seit dem Jahr 1992 eine einfache Gedenktafel. Sie erinnert an den Pitztaler Gernot Reinstadler.

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Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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