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Triumph für Mikaela Shiffrin beim Nacht-Parallelslalom in Courchevel

Triumph für Mikaela Shiffrin beim Nacht-Parallelslalom in Courchevel

Triumph für Mikaela Shiffrin beim Nacht-Parallelslalom in Courchevel

Courchevel – Am heutigen Mittwochabend wurde im französischen Courchevel erstmals ein Nacht-Parallelslalom ausgetragen. Im Traumfinale setzte sich Mikaela Shiffrin aus den USA denkbar knapp vor der Slowakin Petra Vlhová durch. Die Italienerin Irene Curtoni überraschte auf Position drei. Mit Wendy Holdener, Ricarda Haaser, Katharina Truppe und Denise Feierabend landeten zwei ÖSV- und zwei Swiss-Ski-Mädls unter den besten Acht.

Im Finale war Shiffrin um einen Wimpernschlag schneller als Vlhová. Im Kampf um Platz drei freute sich Curtoni über 60 Punkte, denn sie profitierte vom Ausfall Skjølds am Sprung. In der Vorschlussrunde wird Shiffrin ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie bezwang Curtoni. Vlhová kannte im Halbfinale gegen Skjøld keine Gnade und zog ins Duell der Gigantinnen auf. Haaser bezwang in der Platzierungsrunde im ÖSV-internen Duell Truppe. Feierabend unterlag im Zweikampf gegen ihre Landsfrau Holdener. Holdener und Haaser waren auf die Hundertstelsekunde gleich schnell unterwegs und teilten sich den fünften Rang. Im Gefecht um Platz sieben behielt Truppe gegenüber Feierabend die Oberhand.

Dann waren’s nur noch acht. Haaser und Shiffrin schenkten sich nichts, am Ende setzte sich die Favoritin durch. Curtoni profitierte vom Ausfall von Truppe. Skjøld zwang überraschend Holdener in die Knie. Feierabend konnte den leichten Fehler von Vlhová nicht zu ihrem Vorteil umwandeln.

Thalmann schied in der Runde der letzten 16 trotz einer guten Fahrt gegen Shiffrin aus. Haaser gewann ihr Duell gegen Meillard. Curtoni bezwang Hilzinger. Truppe war überraschend schneller als Hansdotter. Holdener ließ im Duell gegen Baud Mugnier nichts anbrennen. Skjøld setzte sich knapp gegen Geiger durch. Feierabend stieg nach ihrem Erfolg über Ignjatovic sicher ins Viertelfinale auf. Vlhová profitierte von einem Torfehler von Wallner.

Im Sechzehntelfinale bezwang die große Favoritin Mikaela Shiffrin aus den USA die Lokalmatadorin Coralie Frasse Sombet. Die Österreicherin Carmen Thalmann hatte im Duell gegen die Schwedin Anna Swenn-Larsson die Nase vorn. Mit Ricarda Haaser, die gegen die Italienerin Chiara Costazza siegte, stieg eine weitere ÖSV-Dame in die zweite Runde auf. Gleiches gelang der jungen Schweizerin Mélanie Meillard, die sich gegen die Norwegerin Mina Fürst Holtmann durchsetzte. Die Salzburgerin Bernadette Schild unterlag denkbar knapp der DSV-Starterin Jessica Hilzinger. Die azurblaue Skirennläuferin Irene Curtoni verlor fast den ganzen Vorsprung aus dem ersten Lauf gegenüber der Tirolerin Stephanie Brunner, aber eben nur fast. Die Kärntnerin Katharina Truppe entschied das Duell gegen die Slowenin Maruša Ferk für sich.

Frida Hansdotter vom Drei-Kronen-Team hatte gegen die Niederländerin Adriana Jelinkova die Nase vorn. Keine Probleme hatte die Eidgenossin Wendy Holdener im Zweikampf gegen die Kanadierin Amelia Smart. Die Französin Adeline Baud Mugnier erfreute sich über den Sieg im Duell gegen Shiffrins Teamkollegin Resi Stiegler. Die Deutsche Tina Geiger triumphierte über die Südtirolerin Manuela Mölgg. Die Wikingerin Maren Skjøld bezwang die Britin Alex Tilley. Die Slowenin Ana Bucik hatte gegen die Serbin Nevena Ignjatovic das Nachsehen. Die Hausherrin Nastasia Noens musste gegen die Swiss-Ski-Athletin Denise Feierabend die Koffer packen. Marina Wallner aus Bayern schlug die Zweitplatzierte der Qualifikation, und das war die Kanadierin Erin Mielzynski. Die Slowakin Petra Vlhová hatte mit der Polin Maryna Gąsienica-Daniel mehr Mühe als erwartet, stieg aber noch auf.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Parallel-Slalom der Damen in Courchevel

 

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