26 Januar 2020

Triumph für Mikaela Shiffrin beim Super-G von Bansko

Mikaela Shiffrin gewinnt Super-G in Bansko
Mikaela Shiffrin gewinnt Super-G in Bansko

Bansko – Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin hat in einer Zeit von 1.10,88 Minuten den Super-G von Bansko gewonnen. Ähnlich wie Matthias Mayer gestern auf der „Streif“ brachte ihr die Startnummer 13 Glück. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Marta Bassino (+0,29) aus Italien und Lara Gut-Behrami (+0,70) aus der Schweiz.

 

Mikaela Shiffrin: „Ich hatte einen sehr verrückten Lauf und war sehr aggressiv unterwegs. Die Piste und die Kurssetzung waren perfekt für mich. Ich habe viel Risiko genommen, aber auch etwas Glück gehabt. Beim Lauf von Federica habe ich im Ziel schon um den Sieg gezittert. Für ‚Fede‘ tut es mir wirklich leid. Hoffentlich ist ihr bei dem Sturz nichts passiert. Nach diesem Lauf hat man aber gesehen dass sie sehr schnell sein kann.“

 

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3. Super-G der Damen in Bansko 2019/20

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Gut-Behramis Teamkollegin Corinne Suter (+0,92), die im Vorfeld die Abfahrt kritisierte, schwang als Vierte ab. Ein großes Lebenszeichen gab Tina Weirather als Fünfte von sich. Die Liechtensteinerin riss genau eine Sekunde Rückstand auf Shiffrin auf. Die Slowakin Petra Vlhová (+1,13) war wieder blendend unterwegs; es reichte heute für Rang sechs. Elena Curtoni (+1,23) aus Italien schwang als Siebte ab.

Hinter der azurblauen Abfahrtssiegerin von gestern reihte sich mit Stephanie Venier (+1,25), Nina Ortlieb (+1,27) und Anna Veith (+1,35) ein ÖSV-Trio auf den Rängen acht bis zehn ein. Die Französin Romane Miradoli (+1,53) fuhr mit der Nummer 10 auf Platz elf. Viktoria Rebensburg (+1,73), die noch den Super-G von Lake Louise für sich entschied, konnte mit ihrem zwölften Rang nicht zufrieden sein.

 

Stephanie Venier: „Ich glaube oben war es nicht das Gelbe vom Ei. Zurzeit fehlt mir etwas das Selbstvertrauen, damit ich meine Kurven durchziehen und dann den Ski freigeben kann.“

Anna Veith: „Unter dem Fahren habe ich schon gemerkt, dass ich etwas von der Linie gekommen bin. Es gibt hier viele Möglichkeiten schnell zu fahren, vor allem der obere Teil war gut.“

 

Hinter der Deutschen reihte sich die gesundheitlich angeschlagene Österreicherin Nicole Schmidhofer (+1,84) auf Position 13 ein. Ebenfalls für das Team Austria fährt Michaela Heider (+1,85), die mit der hohen Nummer 34 auf Position 14 abschwang. Ihre Teamkollegin Ramona Siebenhofer (+2,55) riss als 18. einen riesengroßen Rückstand auf Shiffrin auf. Vor ihr klassierten sich die Swiss-Ski-Athletinnen Priska Nufer (16.;+2,32) und Joana Hählen (17.; +2,37).

Die beiden Eidgenossinnen Jasmine Flury (+2,73) und Michelle Gisin (+3,26) landeten nicht unter den besten 20. Die sicher von Herzen kommenden Glückwunschadressen in Richtung Gut-Behrami und Suter waren für das Duo gewiss zu wenig. Neben Tamara Tippler und Elisabeth Reisinger aus Österreich kamen auch die Italienerin Federica Brignone, die Deutsche Kira Weidle und die Südtirolerin Nicol Delago nicht ins Ziel. Letztere kann ruhigen Gewissens das Bansko-Wochenende abhaken und sich mit Ruhe auf die nächsten Aufgaben vorbereiten. Olympiasiegerin Ester Ledecká aus der Tschechischen Republik verzichtete auf einen Start.

Durch den heutigen Sieg im heutigen Super-G entriss Shiffrin Rebensburg das rote Leibchen in der Disziplinenwertung. Die US-Amerikanerin steht bei 186 Punkten. Die DSV-Vertreterin hat 150 Zähler gesammelt und liegt punktgleich mit Suter auf dem zweiten Rang. Und auch Gut-Behrami kann mit 127 Punkten etwas hoffen und wenn sie weiterhin erfolgreich ist, von der kleinen Kristallkugel träumen. In der Gesamtwertung scheint niemand mehr an einen wiederholten Erfolg Shiffrins zu zweifeln.

Der nächste Super-G der Damen findet am 2. Februar in Sotschi in Russland statt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Super-G-Zwischenstand nach 40 Rennläuferinnen

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