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Über den emotionalen Abschied von Jean-Baptiste Grange

Über den emotionalen Abschied von Jean-Baptiste Grange

Über den emotionalen Abschied von Jean-Baptiste Grange

Les Gets – Dieses Mal ist es endgültig vorbei. Der französische Skirennläufer Jean-Baptiste Grange, seines Zeichens zweimaliger Slalom-Weltmeister, beendete am Wochenend im Rahmen der nationalen Meisterschaften seine Karriere. Um ihn im Zielraum inmitten der dreifarbigen und roten Anoraks der ganzen Leute zu finden, musste man nur aufblasbaren Luftballons und zwei großen silberfarbenen Buchstaben „JB“ folgen. Er verweilte mit seiner Tochter Lily-Rose, feierlich in Rosa gekleidet, in seinen Armen. Dabei schenkte er allen ein breites Lächeln, das vor lauter Glück erfüllt war.

Während er sich beim letzten Weltcuprennen in der Lenzerheide die Zeit nahm, alle Betreuer während seines allerletzten Ski Weltcup Einsatzes zu begrüßen, fuhr der 36-Jährige in Les Gets locker und ohne erkennbares Risiko zwei Durchgänge. Im Ziel wurde er von einer Ehrengarde mit Champagner begrüßt, sobald er die Ziellinie überquerte. Er erfüllte seine Pflicht zum letzten Mal. Bei der anschließenden Zeremonie wurde mit Julien Lizeroux ein weiterer Skirentner in den Ruhestand verabschiedet und Gesamtweltcupsieger Alexis Pinturault geehrt. Nichtsdestotrotz wollte auch Töchterchen Lily-Rose auch auf das Podium klettern.

Grange genoss seinen Tag in vollen Zügen. Für ihn war es wichtig, den Abschied im Kreise seiner französischen Skifamilie zu feiern. Er blickt auf eine schöne Feier zurück. Viele kamen, um eine Laudatio auf den zweifachen Weltmeister zu halten. Der 36-Jährige ist auch dankbar für alles, was der Sport ihm gegeben hat. Das kann aber auch der Skirennsport von sich behaupten.

Alles in allem verneigt sich nicht nur Ski-Frankreich vor dem großen und dennoch zurückhaltenden und stets fairen Sportsmann, der auch viele Geschenke erhielt. Nun möchte er die Zeit nutzen, um diese mit seiner Lebensgefährtin Claire und seiner Tochter zu verbringen. Das hat er sich nach Jahrzehnten des Verzichts und der Opferbereitschaft mehr als nur verdient.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: ledauphine.com

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